rsc-Leint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung 1 el. ,Nr. 2670). Verwaltung n. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva Ica 4. Manuskripte werden nicht returniert. «— Anfragen Rückporto beilegen. .,>XXxWXX\\. XvAWvWXXXWWV XXXV rvyjk,; OQ ÖD ösüö Inseraten- u. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 150 und 2 Din. Preis Dm T50 Maribor er Kettung \ Zzmet Inems Abschied von Beograd Beograd, 20. April. Der Ministerpräsident und Außenminister Dr. S t o-l a d i n o v i č gab gestern abends zu jrären des türkischen Ministerpräsidenten zmet Ineni, des türkischen Außenministers RuschdiAras und ||eren Damen ein Souper, an dem außerdem noch die Minister Dr. B e h m e n, “^nkovic, Letica und General 'arič teilgenommen haben. Nächtliches Bombardement von Madrid M a d r i d, 20. April. Vom Verteldi-k'Ungskomitee wird mitgeteilt: Der Gegner beschoß heute nachts mit schweren eschiitzen das Zentrum der Stadt. Der nifang des Materialschadens und die 3hl der Todesopfer sind bisher noch jheht ermittelt. Es ist dies schon das zwei e Mal, daß Madrid von den Nationalisten Nachtzeit beschossen wird. . Oie Regierungsartillerie hat indessen die tioi von den Nationalisten besetzen Muni-asfabriken bei Toledo unter Feuer ge-°mmen, wobei ein Munitionsmagazin ißß Explosion gebracht wurde. Ein gro-Teil der Objekte liegt in Trümmern. ribs üußtiom q T Todesfälle. Ju Ljubljana verschied die ^^intannSgottiu und Besitzerin Frau The-Kola x und in Struženo Bei Kranj ^ ^chulleitersgattin Frau Josefine K a- Bled verschied, kaum 50jährig, Q n V.- 6et J1' >)« -,u,vv, -x-v 1]( 9»:etier und Kaufmann Hermann T e-n c.c- der sich als Bürgermeister nach dem o stürz für die Entwicklung von BLep % Verdienste erworben hatte. tim' ^r°uun8- Der Ingenieur der Banars-bet- Fofef M a 1 e i' i č wurde mit aus ^f'batbeamtin Frl. Maria Gnezda Bstbljana getraut. Q6^xmametfc„ßctf _ °5 gibt der bekannte französische Pianist ® it i 16 c r t in Ljubljana im Kiest Frenag, den 23. d. M den w- T u '1 0 c r 1 1 ^Tiilharmoniesaal ein Konzert. ,ju; Uebertrttt in die altkatholische Kirche. st’t bet Gemeinde Kkocijan in Unterkrain "'der sch °tch und getauft worden ist, herrschen Qjr" Engere Zeit Unzwistigkeiten in IS~ fiefioV ""H der Reformator Primož Trubar $o|Ö^?"5fra3e-. Deshalb der entschlossen sich zur altkatholischen tCS|^c Pfarrkindcr, $«.«. umui^niuja richj^ überzutrcten und eine Kapelle zu er 9ett,ei'. die bereits in einigen Wochen ein ClU werden soll, lu detfnV®86 Kollektivvertrag im Baugewerbe tiijchj Nach mehrwöchigen Verhandlungen :bcfi ,c ht der Frage des Abschlusses eines ^»n,1 Kollekiivvertrages zwilchen den itt "''Trnehmungen und der Arbeiterschalt 5iejt 01l1enien jetzt ein Einvernehmen trt-v. -i/tp y fin! 12, rt r 1 Upll-X ^1 10 !^tl!T et: u... beträgt 10 Stunden Die Löhne werden je nach den Orts e ^ "isten in fünf Kategorien Eingeteilt. tic Arücitsze Pie» Mch '"beiterschaf: hat das erzielte Kompro * gutgeheißen. 91 Gedenket der "Bitiluoerkuwsen-Ligaf Ein neuer Oftpakt Die Türkei, Afghanistan und der Irak bilden eine neue Bündnisgruppe / Ruschdi Aras fährt nach Bagdad A n k a r a , 20. April. Am 26. d. wird in der türkischen Hauptstadt der Besuch des Außenministers des Irak erwartet. Der Außenminister wird sich drei Tage in Ankara aufhalten. Bei dieser Gelegenheit werden die Grundzüge eines Bündnisses zwischen der Türkei, dem Irak und Afghanistan besprochen werden. Im Juli wird sich der türkische Außenminister Ruschdi Aras zweck Erwiderung des Besuches nach Bagdad begeben. Auflösung der spanischen Falanga und der Karlisten durch Franco Alle nationalen Organisationen Spaniens werden in der „Na-tionalsyndikalistischen Angriffsjunta" unter Führung Francos zusammengeschlosseu Pari s, 20. April. Aus Salamanca wird berichtet: General Franco hat in seiner Eigenschaft als Chef des nationalspanischen Staates ein Dekret unterzeichnet, auf Grund dessen die Miliz der spanischen Falanga sowie der Karlisten und der übrigen kleineren nationalspanischen Verbände aufgelöst wird. Alle diese Milizformationen werden von nun an i:i der »Nationalsyndikalistischen An- griffsjunta. unter der persönlichen Führung des Generals Franco zusammenge-faßt. Auf Grund dieses Dekrets werden alle Milizformationen der neuen Angriffs Junta unterstellt. In ausländischen Beobachterkreisen wird angenommen, daß General Franco diese Maßnahme auf Anraten seiner deut sehen Ratgeber durchgeführt hat. Die türkischen Staatsmänner in Sofia S o f i a, 20. April. Der türkische Ministerpräsident J smet J u e ui und Außenminister R u ij ch bi Aras sind aus Beograd auf der Durchreise nach Konstantinopel in Sofia eingctroffeu und wurden am Bahnhof von der bulgarischen Gcsamt-regierung mit dem Ministerpräsidenten Georg K j u s s e i v a n o v feierlich begrüßt. Aus Wunsch des Zaren bleiben die türkischen Staatsmänner sechs Stunden in Sofia, um mit Kjusseivanov Besprechungen zu pflegen. Den türkischen Ministern zu Ehren wurde auch ein Baukett gegeben. Js-met Ineni und Ruschdi Aras reisen sodann direkt nach Ankara. Oesterreichs Innenminister in Berlin Dr. Glaise-Horstenau von Hitler empfangen. — Neue deutsche Geschichtswissenschaft. Berlin, 20. April. Der Reichskanzler hat gestern den österreichischen Innenminister Dr. Glaise-Horstenau zu einer einstündigen Unterredung empfangen. Innenminister Dr. Glaise-Horstenau weilt bekanntlich in einer inoffiziellen Mission als Kriegsgeschichtsforscher im Reiche. Bundesminister'Dr. h. c. Glaise-Horstenau besuchte ferner das Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschland, wo sich zu seiner Begrüßung die Berliner Mitglieder des Instituts eingefunden, hatten, Der Präsident des Reichs Institutes für Geschichte des neuen Deutschland Professor Walter Frank hieß den Bundesminister herzlich willkommen, der in warmen Worten für die Begrüßung dankte. Es sei, so erklärte der Minister, auch von großer politischer Bedeutung, daß die vom Reichsinstitut für Geschichte des neuen Deutschland geführte neue deutsche Geschichtswissenschaft sich zum.gesamtdeutschen Gedanken bekenne und diese Erkenntnis bereits durch Berufung führender österreichischer Historiker unterstrichen habe. Der im Juli d. J. in Erfurt tagende deutsche Historikertag werde auch mit der besonderen Teilnahme der deutschösterreichischen Geschichtswissenschaft rechnen können. Nationalsozialistische Kundgebungen in Oesterreich. Wien, 20. April. Am Vorabend des Geburtstages des deutschen Reichkanzlers Hitler gab es in Wien und in der Provinz an vielen Orten Kundgebungen der Nationalsozialisten. Diese Kundgebungen waren jedoch friedlicher Natur u. äußerten sich lediglich im Ausstreuen von Flugschriften und Hakenkreuzen sowie im Steigenlassen von Raketen. Die Polizei hat sowohl in Wien, als auch in der Provinz zahlreiche Verhaftungen vor Doriot gegen den Kommunismus. Paris, 20. April. Der Führer der französischen Volkspartei, der ehemalige Kommunist Doriot, erklärte in einer Tagung dieser Partei, die Kommunisten hätten die Volksfront geschaffen, um die Freiheiten zu erdrosseln. Um sie zu verteidigen werde er eine Freiheitsfront ins Leben rufen. Er lade alle Parteien zu einer gemeinsamen Aktion gegen den Koni munismus ein. Jede Partei soll die Freiheit haben, außerhalb dieser Aktion ihre Politik und ihr Programm zu vertreten. Die Freiheitsfront sei bereits in Gründung begriffen. Hungersnot und Epidemie in China. S ch re n g ha i, 20. April. Ist der Provinz Setschuan herrscht seit Wochen eine katastrophale Dürre durch Hitze. Es sind mehrfach Brände ausgebrochen, die einen Schaden von mehr als vier Millionen Dollar an richteten. In Kweitschau wiederum herrscht Hundersnot, durch die fünf Millionen Einwohner schwer leiden. Mehr als 3000 Kinder sind bereits dem Hunger und einer Ty-vhnsepidemie zum Opfer gefallen. Börse Zürich, 20. April. Devisen. Beograd 10, Paris 19.575, London 21.55, Newyork 437.875, Mailand 23.075, Berlin 176.10, Wien 80.40, Prag 15.28. Ansteigender Iuckerrübenvau Rückgang der bebauten Flächen in Jugoslawien. Im Zusammenhang mit der internationalen Zuckerkonferenz sind Angaben darüber veröffentlicht worden, welche Flächen in den verschiedensten Staaten mit Zuckerrüben bebaut worden waren. Falls man Sowjet-Rußland nicht mitrechnet, so ergibt sich aus diesen Anga ben, daß die in diesem Jahr besäten Flächen in Europa um 8.2% größer sind als im Vorjahr. Sowjetrußland hingegen hat die mit Zuckerrüben bebaute Fläche um 53.800 ha, d. h. 4.3%, vermindert. Was Jugoslawien anbelangt, so sind bei uns die für den Zuckerrübenerwerb bebauten Flächen von 26.000 auf 16.000 ha z u r ü c k g e g a li g e n. Dies bedeutet einen Rückgang um 10.000 ha oder 40% der im letzten Jahre besäten Flächen. Außer in Jugoslawien ist ein ähnlicher Rückgang auch in Spanien und England verzeichnet worden. In Belgien und Ungarn sind die Flächen dieselben geblieben. Am meisten sind die Anbauflächen in Deutschland, Polen und in der Tschechoslowakei erhöht worden. Was die Erhöhung der Zuckerproduktion anbelangt, so erwartet man, daß diese in Europa ungefähr 77.749 dz oder 2.7% betragen wird, und zwar im Vergleich mit der Zuckerproduktion im Jali re 1936. In Jugoslawien sind die mit Zuckerrüben besäten Flächen aus dem Grunde vermindert worden, weil es zu gewissen Schwierigkeiten mit den sogenannten nichtvereinbarten Zuckerrübenmengen gekommen ist, jedoch auch aus dem Grunde, weil die Einwohnerschaft Jugoslawiens, insbesondere auf dem Lande immer weniger Zucker verbraucht und sich mehr auf Sacharin ver läßt. Gerichtssaal Ten Vater erschossen. Bor dem kleinen Strafsenat des Kre:S-gerichtes in Maribor (Vorsitzender Kreis-gerichtsrichter Lenart) Hatte sich Heute in geheimer Verhandlung der Ichährige De-sitzerssohn Johann Z. aus Zerovinci bei Ljutomer unter der Anklage des Totschlages am Vater zu verantworten. Johann Z. hatte am Abend des 1. Februar I. I. im Handgemenge dem Vater das Jagdgewehr entrissen und in der Dunkelheit zwei Schüsse gegen ben Vater abgefeuert, die tödlich waren. Johann Z.. der seine Tat mit Notwehr zu entschuldigen versuchte, wurde zu zwei Jahren Arrest verurteilt. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Dr. Z o r j a n und al? Verteidiger fungierte Rechtsanwalt Dr. L a-š i e. nt. Dir Antitulierkulosenliga hält morgen, den 21. d. mit 18 Uhr >n der Mariborer Expositur des Kreisamtes für Arbeitcr-oer-sicherung gegenüber dem Gerichtsgebäude, 1. Stock, Zimmer 54, eine Sitzung des Aktionsausschusses zur Organisierung der Fes-jährigen Antituberkulosenwoche ab, zu der alle, vor allem aber Musiker und Sänger, eingeladen werden. nt. Sondcrzüge zur Pariser Weltausstellung. Wie bereits berichtet, werden ab 50. Mai bis Ende September jeden Samstag zwischen Beograd und Paris Sondcrzüge zur dortigen Weltausstellung j„ Verkehr gebracht werden. Der ganze Fahrpreis für sieben Tage samt Unterkunft in den Hotels und Frühstück kostet in der dritten Wagenklasse 1180 und in der zweiten Klasse 1190 Dinar. Zwischen Ljubljana und Paris kostet die Fahrt 1055 bzw. 130? und von Zagreb aus 1086 bzw. 1350 Dinar. Sr. SlojadinovEL fahrt nach Rom Fortsetzung Tiber der italienisch-jugoslawischen Besprechungen / Albanien-Frage und Nationalitätenproblcm am R o m, 19. April. In amtlichen Kreisen wird sehr viel über den bevorstehenden Besuch des jugoslawischen Ministerpräsidenten und Außenministers Dr. Milan Stojadinovič in Rom gesprochen. Es ist hinsichtlich des Tages seiner Ankunft noch nichts mitgeteilt wor-cen, es scheint aber, daß Dr. Stojadino-vic den Beograder Besuch des italienischen Außenministers am 30. April er- widern wird. Der Aufenthalt in Rom ist auf zwei Tage berechnet. Bei dieser Gelegenheit werden die Beograder Bespre chungen über die beiden an den Adriapakt angeschiossenen Protokolle fortgesetzt werden. Es handelt sich um Zusatz Protokolle über Albanien und über die künftige Position der jugoslawischen nationalen Minderheiten in Italien. V>rim Ghichibu mit feiner Gemahlin in London Bor der (Bnlrebue Mussolini-Schuschnigg Die Frage der Umorientierung der österreichischen Außenpolitik Mussolini hält den Mitteleuropa-Schlüssel in seinen Händen Die Tschechoslowakei wird sich bald entscheiden W i e ii, 19. April. Die gesamte öster- gehen und mit Hilfe der Westmächte ei-reichische Presse befaßt sich mit der Tat ne eigene Politik machen werde, die auf sache, daß Bundeskanzler Dr. wirtschaftlicher und kultureller Basis auf Schuschnigg morgen nachts die gebaut werden würde. Für Italien sei die-Reise nach Venedig antritt, um dort mit se Angelegenheit von größter Bedeutung, Mussolini zusammenzutreffen. Wie denn es könnte im Falle einer Einigung groß die Bedeutung dieser Reise ist, er- leichter seine Pläne durchsetzen und hellt auch aus der Tatsache, daß eine würde größere Aktionsfreiheit im Mittelgroße Anzahl ausländischer und österrei- meerbecken und in den Kolonien crhal-chischer Journalisten den Bundeskanzler *en- nach Venedig begleiten wird. Mit dem ' Prag, 19. April. Der »V e n k o v«, gleichen Zuge fährt auch der italienische das Organ der tschechischen Agrarier u. Gesandte in Wien, Senator S a 1 a t a, des Ministerpräsidenten Dr. Milan Hodža, nach Italien. Großes Aufsehen erregte in diesem Zu- ■ sammenhang ein Leitartikel des »N e u- ©0MUßik klNk llMeiMllisHe Gtl-rWktzeilN tWtOfftt Als Vertreter des japanischen Kaisers für die Krönungsfeierlichkeiten traf der Bruder des Kaisers Prinz Chichibu in London ein. Diese Aufnahme zeigt ihn an Bord der »Queen Mary« in Plymouth; neben ihm seine Gemahlin. (Scherl-Bilderd.) i g k e i t s-W e 1 t b 1 a t t s«, welches als inoffizielles Organ der Österreich!- j sehen Regierung gilt. In dem Artikel heißt es, daß heute zwischen Italien und Oesterreich mehr bestehe a 1 s lediglich Freundschaft. Den Schlüssel zur mitteleuropäischen Lage habe M u s s o 1 i n i in den Händen, eine Tatsache, die Oesterreich in keinerlei Weise als störend empfinde. Für die öster reiehische Politik werde diese Zusammenkunft die bedeutungsvollste im Jahre sein. Londo n, 19. April. Die bevorstehende Zusammenkunft Mussolini-Schuschnigg in Venedig bildet den Zielpunkt des Interesses der englischen politischen Kreise. Nach Ansicht dieser Kreise, gehe es jetzt darum, ob es Mussolini gelingen werde, Oesterreich an seiner Seite zu ha! ten, es sei aber auch nicht ausgeschlossen, daß Oesterreich seine eigenen Wege gehen werde. Es sei fraglich, ob es gelingen werde, eine engere Zusammenarbeit zwischen den Staaten der Romprotokolle und der Kleinen Entente herauszustellen, denn dies wäre eine logische Folge des italienisch-jugoslawischen Pak tes. Es ist nach Ansicht einiger Londoner Kreise nicht ausgeschlossen, daß Oesterreich mit den Donaustaaten eigene Wege Auch eine Krone für die epische Thronsolgerin werden befaßt sich mit der kommenden Ausspra- nein starken Volksglauben erfüllt sein u. che zwischen Mussolini und Dr. Schusch- von einer moralischen Freiheit erfüllt nigg und betont hiebei, daß nunmehr für sein, ohne die jede politische Freiheit eiche Tschechoslowakei die ne Komödie bleibt. Auf dieser Grundlage entscheidende Stunde geschlagen werden wir Spanien erneuern, und zwar habe. Die Tschechoslowakei stehe vor von der Familie angefangen über die Ceder Frage, welchen Weg sie cinschlagen meinden und Korporationen bis zu den soll. Nach’ der Venediger Zusammenkunft höchsten staatlichen Einrichtungen. Wir werde Prag einen Beschluß fassen, der werden die Regierung der unparteiischen für die Politik der Tschechoslowakei von Gerechtigkeit und Gleichheit einführen als größter Tragweite sein wird, denn es Voraussetzung jeglicher menschlicher werde sich wahrscheinlich um eine Poli- Würde. Wir werden eine starke Armee tik von langer Dauer handeln. Die Pra- zu Lande, zur See und in der Luft schaf-ger Regierung werde ihre Beschlüsse je- fen, um neue Wege der spanischen Ge-denfalis nach reiflicher Erwägung fas- j schichte betreten zu können«, sen. Ungarns Kriegsminister fährt nach Berlin Berlin, 19. April. Reichskriegsmi-minister u. Generalfeldmarschall Blomberg hat den ungarischen Kriegsminister General R ö d e r zu einem offiziellen Besuch in Berlin eingeladen. Genera! Röder wird die Reise nach Berlin morgen antreten. Das Ultimatum der Radikalsozialisten an Leon Blum Die Bedingungen für die weitere Teilnahme an der Volksfrontregierung. — »Weder Moskau, noch Rom oder Berlin«. C a r c a s s o n n e, 19. April. Dcr Kongreß der Jugendorganisationen der radikalsozialistischen Partei hat die nachstehende Entschließung angenommen: 1. Die Regierung hat alle Maßnahmen zu treffen, um daš Privateigentum zu sichern, ferner die Freiheit der Arbeit, das In der amerikanischen Streikbewegung spielen manche Frauen eine recht Versammlungs- und Vereinsrecht, u. zwar verhängnisvolle Rolle. In Columbus (Ohio) mußte diese widerspenstige Streik- für alle politische Gruppen, hetzerin von drei Polizisten zur Vernunft gebracht und, da sie sich mit Händen und Füßen wehrte, mit Gewalt zum Arrestlokal geschafft werden. (Associa-ted-Preß-M9 General Franco über das künftige Spanien Leidenschaftliche Anklage gegen den Bolschewismus / kratie der Tat anstelle der rhetorischen Demokratie S a 1 a m a n c a, 19. April. General Franco hielt im nationalen Rundfunk eine Rede an das spanische Volk. Ein- 2. Das Volksfrontprogramm darf mit nach übereinstimmendem Beschluß alle' teilnehmenden Gruppen erweitert oder geändert werden. 3. Die Regierung muß mit allen Mitteln den Umstand schützen und sich anstrengen, die schlechte Finanzlage des Landes zu verbessern, das Volksvertrau' cn wieder hcrzustellen und Frankreichs Wohlstand zu erneuern. Auf dem Bankett, an dem 3300 Per5. Der Rektor der Pariser Universität, Prof. Sebastian C h a r leti, ist in Beograd eingetroffen und wurde vom Gesandten Graf D a m pierre und Vertretern akademischer und politischer Behörden feierlich begrüßt. Er wird neben dem Studium jugoslawischer Hochschul-verhältnisse einen Vortrag über die Geschichte der Pariser Universität halten. >. Neue Kapitäne und Offiziere der jugoslawischen Handelsmarine. Dieser Tage haben von der zuständigen Kommission der Seeverkehrsdirektion, die von Vertretern der königl. Kriegsmarine eben falls beschickt worden war, 13 Offiziere Ger jugoslawischen Handelsmarine die • riifung für den Kapitän langer Fahrt abgelegt. 25 Anwärter legten die Leutnants-tzhuifung ab. i- Die Damen von Dubrovnik im Diente an der Volksgemeinschaft. Am 18. d. M- sammelten die angesehensten Frauen 1,11 d Mädchen aus der Dubrovniker Ge-^'Ischaft auf den Straßen das Geldopfer fü notleidende Erwerbslose. Das Ergeb- n -gouturfer hat es eilig Sensationelle Ankündigungen des Deputierten Henry de Keryllis über die Marxisteneinigung in Frankreich / Legale Machtübernahme durch den Kommunismus? Paris, 19. April. Der Abgeordnete und Publizist Henry de K e r y l I i s besaßt sich im „E ch o de Pari s" mit der bevorstehenden Einigung der Sozialisten und Kommunisten in Frankreich und schreibt darüber u. a.: „Je mehr ich über die Vereinigung der Sozialisten und Kommunisten nachdenke, desto klarer wird mir die Gefahr, werden die Folgen auf dem Gebiete der Politik. Wie soll die Einigung erfolgen? Die sozialistischen und kommunistischen Ortsgruppen sollen zunächst vereinigt werden. Man wird also auf der untersten Stufe beginnen. Da es aber mehr Kommunisten als Sozialisten gibt — ich meine die Wähler, nicht die Mitglieder — versteht es sich von selbst, daß die Führung die Kommunisten übernehmen wer den. An die Stelle Blums tritt in diesem Moment,Thorez. Blum wird bestenfalls noch Präsident der geeinigten Kammerfraktion fein, doch ist dies gegenstandslos, da die Partei über alles entscheidet. Der „Popu-l a i r e" verliert als Blatt des Regimes' jeden Wert. An seine Stelle tritt dann die kommunistische „H u m a n i 16". In der Re gierung. wird Blum Herrn Dhorez den Platz einräumen müssen. Vielleicht nicht sogleich, denn die Kommunisten werden vorsichtig abwarten, und wenn es Tage oder Wochen lang sein müßte. Vergessen wir aber nicht das Gesetz der Revolution. Nach diesem Gesetz muß Dhorez die Macht in dem Moment ergreifen, wo sie von der neuen kommunistisch-sozialistischen Bereinigung übernommen wird, deren Präsident er ist. Damit ist klar aufgezeigt, welchen Weg die Einigung geht: zur vollständigen Macht der Kommunisten im Staate, zur Vorherrschaft der Bolschewisten, ohne Schießereien, ohne Putsch, lediglich auf legalem Wege." De Keryllis richtet an die Nadikalsoziali-sten die Frage, ob sie diesen Graben überspringen würden. Im Posttivfalle werbe man ihnen die Verantwortung aufbürden, daß sie bei der Errichtung der Sowjets in Frankreich mitgeholfen haben. Es hängt jetzt alles von den Radikalsozialisten ab. Der Kommunistenführer Abg. V a i l l a it i-Couturier hat bereits erklärt, daß er es eilig habe, denn Moskau habe die Befehle schon abgehen lassen . . 111s der Sammlung war befriedigend. , >■ Gelungene Herzoperation in Zagreb. 111 Sonntag abends kehrte der Beamte er Banatsheilanstalt Brestovac, Ferdi-j?and B a r i 1 a r, in Begleitung seiner raut und seiner Bekannten von einem Usflug nach Zagreb zurück. Unterwegs ,VUrden die erwähnten Ausflügler von drei jV^Unkenen Burschen um Feuer gebeten. / entspann sich ein Wortwechsel, in ^essen Verlaufe Barilar einen Herzstich ,r"ielt und blutüberströmt zusammen-lc*‘lch. Er wurde nach der Flucht des Tä-;s auf die chirurgische Klinik gebracht, 0 Dozent Dr. P e i č i č die sofortige Iteration des Herzens vornahm. Die ^erzvorkammer war nämlich durchge-dn itten. Der Patient hat nun wieder Bewußtsein zurück erlangt u. man h ihn am Lebert zu erhalten. j/; Mit 40 Grad Temperatur aus dem (te^a! geflüchtet und ertrunken. Aus bei Rechtssieg in Cannes Nach der Wahl wurde ein Kommunist in einer Schlägerei getötet. C a n n e s, 19. April. Bei den gestern in Cannes durchgeführten Gemeindewah len haben die nationalen Parteien einen vollen Wahlsieg gegen die Volksfrontparteien davongetragen. Abends kam es in den Straßen der Stadt zu Zusammenstößen, in deren Verlaufe ein Kommunist getötet wurde. Zahlreiche Personen wurden teils schwer, teils leicht verletzt. • _ Tuberkulosespital am Zeleni brijeg / Zagreb ist am 19. d. M. frühmorgens 27jährige Bäuerin Magda Perič, die 1Q„/ an Lungenentzündung und Tuberku- die dort u$e Sch ^arniederlag, außerdem aber noch p^anger war, bei 40 Grad Fieber in °tzlicher Sinnesverwirung nackt aus deip Fenster des Krankenzimmers ge- ^rungen. Die Kranke lief in diesem Auf- so’ iQ^e> ohne eingeholt werden zu können, anRe weiter bis sie einen tiefen Wasser sPr! §eb ’pPel erreichte und in denselben hinein a,1g. Sie wurde nur mehr als Leiche °rgen. «an die spanische Tänzerin. Ro- ll,. aus dem alten Berlin. Von Anna ?es °tte Wutzky. Gustav Bosse Verlag, Viunsburg- Mit Bildschmuck von Hans ermann. Preis gebunden 4.80 Mark. Blutige Bauernunruhen In Polen. W a r s c h a u, 19. April, Im Rahmen einer Bauernkundgebung in Raczlawice kam es gestern zu blutigen ZuSammenstö ßen mit der Polizei. In der Ortschaft waren gestern zu der angesagten Kundgebung große Massen von Bauern zusammengekommen, die an einem Gottesdienst teilnahmen. Als die Bauern bereits auseinanderzugehen begannen, kam es zwischen einer vorübermarschierqpden Polizeiabteilung und kleineren Bauerngruppen zu Zusammenstößen. Die Polizei machte von der Schußwaffe Gebrauch. Ein Bauer wurde getötet, ■ zwei schwer verletzt. Einer von diesen ist bereits im Krankenhaus gestorben. Zwei andere Bau ern wurden leichter verletzt. Auch auf Sei ten der Polizei gab es mehrere Verletzte. Der Polizeibericht besagt, daß die Polizei aus dem Hinterhalt beschossen und mit Steinen beworfen wurde. Handelsfriede zwischen Griechenland* u. Bulgarien. Beograd, 19. April. Aus Athen wird gemeldet, daß durch ein Dekret der griechischen Regierung der Handel zwischen Griechenland und Bulgarien wieder aufgenommen wird. Der Handel unterliegt jedoch der Genehmigung der beiderseitigen Nationalbanken. In Wirtschaftskreisen wird diesem Dekret große Bedeutung beigemessen, da dadurch der zwischen Bulgarien und Griechenland seit im Jahre 1928 bestehende Handelskrieg beendet wird. In Athener politischen Krci sen glaubt man zu wissen, daß dieser Schritt der griechischen Regierung auf Grund einer Intervention der j u-g o s 1 a w ischen Regierung unternom men wurde und ein klarer Beweis für die Besserung der allgemeinen politischen Be Ziehungen zwischen Griechenland und Bulgarien ist. Neue Eruption des Asama. Tokio, 19. April. Der Vulkan Asama hat gestern durch volle zwanzig Minuten ungeheure Massen an Lava ausge-spien. Es ist dies seit Jahrzehnten die größte Eruption dieses Vulkans. Die Pariser Ausstellung in Zahlen P a r i s, April: Am 2. Mai wird die Internationale Ausstellung der Künste und Technik im Herzen von Paris feierlich in Gegenwart der Vertreter der 42 an der Weltschau teilnehmenden Länder eröffnet werden. Umfang und Bedeutung dieser grandiosen Ausstellung lassen sich vielleicht besser als durch Worte in Zahlen widerspiegeln. Hier einige, die wir einer Sondernummer der Zeitschrift »Miroir du Monde entnehmen und für sich sprechen lassen: 300 Millionen franz. Franken haben die französische Regierung und die Stadt Paris allein für diejenigen Bauten ausgegeben, die über die Ausstellungsdauer hinaus Paris erhalten bleiben. Zu den wichtigsten dieser Neu- und Umbau ten gehören: Das neue Trocadero mit seinen Springbrunnen, Gärten und Aqua rium, die beiden Museen moderner Kunst am Quai de Tokio, der neue Spei eher der Gobelins, die Verbreiterung der Jena-Brücke, der Automobil-Tunnel des Quai de Tokio, die Uebsrdeckung der Invalides-Eisenbahnstrecke über eine Entfernung von 2 km, u. a. m. Die Ausstellung umfaßt gegenwärtig ein Gelände von 100 Hektar. Sie erstreckt sich über eine Länge von 3 km 500, vom Concorde-Platz bis zur Spitze der Schwaneninsel, und über eine Brei- te von 1 km 700, vom Trocadero bis zur Militärschule. Ihr Umfang beträgt 7 km 500. 31 Portale, unter ihnen zehn Haupt portale, führen in das eigentliche Ausstellungsgelände; 7 Portale lassen die Besucher in den Vergnügungspark ein. 14 Untergrundbahnstationen bedienen die Ausstellung; die Metro wird sich den Verkehr zur Ausstellung mit dem Autobus teilen, dessen -Linien fast alle an einem Portal der Weltschau vorüberführen. Außerdem kann man auch zu Schiff an der Ausstellung landen: Zehn Anlege stellen der Seinedampfer oder Motorboote führen in ihr Gelände. In den letzten Wochen vor der Eröffnung der Ausstellung wurden 16.000 Arbeiter beschäftigt. 250.000 Kubikmeter Erde und Steine sind allein für den Neubau des Trocadero bewegt worden; zwischen den beiden Flügeln des neuen Trocadero hätte das ganze Schloß von Versailles Platz. 2000 Pfähle wurden zu beiden Seiten der Schwaneninsel in den Seingrund gehämmert, und die Bauten für das hier erstandene französische Ko-loniareich »en miniature« auf einer Fläche von 30.000 qm erstehen zu lassen. Die Ausstellung umfaßt 114 Klassen, 50 ausländische Pavillons, nahezu 200 französische Industrie - Pavillons. 600 Kongresse sind während der Ausstellungsdauer — Mai bis Ende Oktober — angekündigt. Unter starker Beteiligung des Auslandes werden 200 künstlerische und mehr als 50 große sportliche Veranstaltungen in dieser Zeit in Paris stattfinden. Gründung einer fug-Pamisch-iitajlienischen Handelskammer. F i u m e, 19. April. Am Sitze des Provinzialrates für die korporative Wirtschaft in Fiume wurde eine italienisch-jugoslawische Handelskammer. Die unbeliebte „Rolle". Ein bekannter Pariser Schauspieler saß kürzlich vor einem Gasthaus der Ehamps Elysees, tiefsinnig und betrübt, ohne das; er das vor ihm stehende Getränk anrührte. Ein Freund trat hinzu: „Was hast du? Du machst ja ein Gesicht, als ob Dir alles verhagelt wäre." „Ich habe eben eine Rolle bekommen, die mir garnicht gefällt", erwiderte Lesaur. „Dann gib sie doch zurück" Mer der Schauspieler stieß einen tiefen Seufzer aus und sagte: „Das geht ja leider nicht. ES ;st nämlich mein Auszug aus der Steuerrolle". Mittwoch, 21. April. Ljubljana, 12 Schallpl. 18 Jugendstunde. 18.40 Arbeitervortrag. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 Oper. — Beograd, 18 Schallpl. 18.30 Deutschkurs. 19.30 Nationalvortrag. 20 Volkslieder. — Prag, 10 Konzert. 17.40 Deutsche Sendung. 19.20 Leichte Musik 20 Vortrag. 20.15 Jugoslaw. Volkslieder. — Zürich, 18 Jugendstunde. 19.40 Männer-chor: 20.10 „Alarm im Blut", Hörspiel. — Budapest, 19.35 Zigeunerkapelle. 20.30 Italienischer Abend. _ Paris, 18 Klavier. 20 Ueberraschungsäbend. — London, 18 Hörspiel 21.30 „Don Pasquale". Oper. —-Mailand, 17.15 Chorkonzert. 21 „Tosca", Oper. — Wien, 7 10 Frühkonzert. 10.50 Im Salzbergwerk, Hörspiel. 12 Mittagskonzert. — Drutschlandsender, 18 Lieder. 19 Bunte Stunde. 20 Blasmusik. — Berlin, 18 Konzert. 19 Hörspiel. 21 Solistenabeud. — Breslau, 17 Konzert. 19 Tanzmusik. 25/45 Schallpl. — Leipzig, 18 Ausländsdeutsche Tänze. 19 Schallpl. 21 Funk-Kabarett. — München, 18 Bunter Feierabend 19 Mozart-Stunde. 20.45 Hörspiel. ,Mariborcr Zeitung" Nummer 90. Mittwoch, den 21. April 1937. Dienstag, den 20. April notwendig, den gesamten Versicherungsstand dem tatsächlich vorhandenen Vermögensstande des »Feniks« anzupassen. Dies wurde mit der Regierungsverordnung vom 16. Dezember 1936 in der Weise durchgeführt, daß nur die alten, bis zum 28. April 1936 eingezahlten Prämien auf 45% Prozent reduziert wurden, alle folgenden Prämien werden jedoch vollwertig, mit 100% in Als gestern um 20 Uhr der Vorhang führungen das Charakterbild und Lebens men. Diese Regelung ist jedoch nur eine im Theater aufging, war das bis auf den werk des großen, verdienstvollen Kultur- zeitweise, nicht cndgiltige und erfährt letzten Platz ausverkaufte und besetzte förderers seines Volkes und des vortreff- 1 durch die Realisierung der Losingerwech-Haus gerne bereit, den Ablauf der für den liehen Mitgliedes der weltumspannenden j sei eine wesentliche Erhöhung. Außerdem Dichter Ivo Šorli bestimmten Ehrun- Rotary-Bewegung. Nach dieser herzli- : werden kapitalisierte Polizzen nur mit gen anläßlich seines 60. Geburtstages ent chen internen Jubelfeier wohnte der Ro- 45% kapitalisiert, rückgekaufte Polizzen gegenzunehmen. Der Vorsitzende des tary-Club korporativ der großen Šorli- nur mit 40% ausbezahlt und der Verlust Künstlerklubs und Schriftsteller Dr. Max Feier im Theater bei. šn-u deri fand in seinem mit außer ImpMnter Verlauf des i ortt-Abenös im Theater Der Ablauf des Programms / Der Dichter im Zentrum allseitiaer Ehrungen ge- ordentlicher Prägnanz und Wärme sprochenen Geleitwort die Konturen, in denen er ein getreues Bild der Persönlich keit des Jubilars entwarf. Am Schlüsse tiefkind Koroška cesta Warum wird diese wichtige Bel kehrsader mit starkem Beifall aufgepomme-, nicht gepflastert? _ Auch die LHruchtigung seiner nen Rede überbrachte er dem Jubilar die Grüße des Künstlerklubs und brachte sodann den großen Stoß der Glückwunschschreiben und Begrüßungstelegramme zur Verlesung, die von Behörden, Kultur-Vereinigungen und Freunden des Jubilars I ' ; " zugegangen waren. Die eigentliche literarische Würdigung des Dichters war dem bedeutsamen slowenischen Literaturkritiker Prof. Franz Koblar aus Ljubljana Vorbehalten. Koblar entwarf in einer -meisterhaft aufgebauten, wunderbar tiefen Rede das gro ßc Porträt des Dichters und seines Werkes, wobei es Šorli als einen der besten Erzähler der slowenischen Moderne vorstellte. Begeisterter Beifall war der Lohn für die nachhaltigen Ausführungen. Peter Malec las sodann aus der Autobiögräphic des Dichters, die ihrer Vollendung entgegengeht. Sehr nett sang Frl. J. I g 1 i č von Prof. Mirk am Pianino begleitet, die Pagenarie aus Verdis Maskenball. Frl. Elvira Kralj las sodann ein Fragment aus šorlis »Disonance« mit starkem Einfühlungsvermögen. Zwei Arien aus »Mephistofeles« und »Manon Lcscaut« gesungen von Belizar Sancin, waren die beiden nächsten beifällig aufgenommenen Programmpunkte. Im Sketch »T a b 1 e a u« (Darsteller M. K o š i č, E. S t a r c, M. Križaj und N. T o v o r n i k) stellte sich der Dichter noch in einer weniger bekannten, gelungenen Konzession an die heitere tnstt sehr viel zu wünschen übrig. Die Koroška cesta, die in der Richtung West-Ost in den Haupiplaü einmündet und in Fortsetzung der Tatkenbachova »lica die Transversale in den Siraßenzü-gen der Stadt bildet, wartet nun schon seit Jahren daran, endlich einmal gepflastert zu werden. Die Stadtverwaltung hat sich in der jüngsten Zeit schon bemüht, diese leidliche Frage einer gedeihlichen Lösung zuzu-f ich reu, doch ist sie in hissen Bemühungen auf ein- Hindernis gestichen, welches aber leicht beseitigt werden könnte: die Straße ist nämlich Bairatsstraße und müßte die Banatsverwaltung neben der Freigabe für die-Pflasterung auch noch einen Finanzbei-trag liefern. Unseres Wissens handelt es sich um einige Hunderttausend Dinar, die aber bei gutem Willen in Ljubljana leicht zu finden wären. Die Steuerzahler dieser überaus frequentierten Straße müssen im Herbst und Frühfahr über die Knöchel im Kot waten, im Sommer ist cs wiederum die Staubplage, die das Wohnen ungemütlich macht. Neben der Fahrbahn- und Bür-gersteigmisere läßt auch die öffentliche Beleuchtung sehr viel zu wünschen übrig. Wie wäre cs daher, wenn die zuständigen Faktoren der Stadtverwaltung zunächst einmal die Beleuchtungszustänöe überprüfen und sich der Koroška cesta erbarmen würden? I sM'as m» Muse vor. Der kleine Männerchor der! Der »Slovenec« vom 14. April 1. J. ver-»Glasbena Matica« unter der Leitung von offentlichte unter obiger Ueberschriit ei-N. F a g a n e 1 i brachte sodann zwei ne Erklärung des Herrn Ivo L a h, Verschöne Volkschöre zum Vortrag. Mit | waltungsrates. des »Jugoslovenski Federn überaus lustigen Bauernsketch »Der j niks«, in welcher derselbe objektiv den Heiratsvermittler« von Šorli (Darsteller ’ heutigen Stand der Feniksversicherten Gorinšek, Branka Rasberger und N. Cr-' schildert. Als 'Verwaltungsrat hat Herr nobori) wurde der eigentliche Programm Lah zweifelsohne vollen Einblick, in den teil beendigt. , heutigen Vermögensstand des »Feniks« Dem Dichter, der tief gerührt im Büh- • und- in die Erfüllungsmöglichkeit seiner nenrahmen erschien und drei herrliche Zahlungsverpflichtungen gegenüber den des Versicherten verfällt zugunsten der Gesellschaft, nur denjenigen Versicherten, welche die Prämien weiter zahlen, wurden mit der Verordnung außerordentliche Bonitäten zugesichert, die zweierlei sind: 1. Die aus den realisierten Losinger-wechseln dem »Feniks« zufließenden Beträge werden zur Erhöhung der auf 45% reduzierten allen Prämien verwendet. Diese Erhöhung wird umso größer sein, je weniger Versicherte die Prämien weiterzahlen und würde, wenn alle 25.000 Versicherte weiterzahlen würden, nach Berechnungen des Generaldirektors Matjašič auf mindestens 75% steigen. 2. Der Gewinn aus stornierten, kapitalisierten und rückgekauften Polizzen wird gleichfalls zu einer weiteren Erhöhung der alten Prämien verwendet, die dadurch eine Erhöhung auf 100% erzielen werden. Das Resume ist daher folgendes: Der Versicherte, der die Polizze kapitalisiert oder rückkauft, verliert den größten Teil seiner Einlage, der Weiterzahler hat jedoch die beste Aussicht, zum uneingeschränkten Genusso seiner bereits erworbenen Rechte zu gelangen. Da der Termin, bis zu welchem die Prämienrückstände bezahlt werden können, bald abläuft, ist es im Interesse der Versicherten, daß sie die Rückstände ehestens begleichen«. Herr Lah erklärte, daß er obige Erklärung nur im Interesse der Versicherten abgebe, um ihnen zu helfen, daß sie sich nicht irreführen lassen und auf Grund seiner authentischen Ausführungen ihre eigenen Vor-_ und Nachteile selbst beurteilen können, um vor empfindlichen Verlusten bewahrt zu werden. Wenn Herr Lah nicht von der vollen Wahrheit seiner Erklärung innerlich selbst überzeugt wäre, würde er seine Funktion als Verwaltungsrat sofort zurücklegen, um der moralischen und materiellen Verantwortung gegenüber den Versicherten zu entgehen. Lorbeerkränzc in Empfang nahm, war das Schlußwort Vorbehalten. In menschlicher Einfachheit des Ausdrucks dankte nen und Abends. Versicherten. Als versicherungstechnischer Fachmann ist aber Herr Lah berufen, ein kalkulativ richtiges Urteil abzu-Ivo Šorli, humorvoll und ernst zugleich, geben. Daher müssen seine Ausführungen für die schöne Ehrung, die ihm zuteil ge- als authentisch angesehen werden, und worden war. Begeisterte Ovationen des | die Erklärung des Herrn Lah ist für je-Publikums waren der Abschluß des schö- j den Versicherten vom höchsten Interes-, nvimo' in» im Sinne šorlis auch heiteren se und bestimmend-für seinen Entschluß, c t » v, ob er die Prämienzahlungen fortsetzen An ihrem- Bekanntenkreis großer WeK- soll oder nicht. Herr Lah sagte: Der Jubilar Dr. Ivo Šorli war gestern »Die Frage der Losingerwechsel, die abends auch im Rotar y-C 1 u b Ma- mit dem Betrage von 60 Millionen Dinar ribor Gegenstand herzlicher Sympathiekundgebungen. Präsident Direktor Flori- ;einen großen Teil der Prämienreserven des »Feniks« bilden, konnte noch nicht an Z u p a n c entwarf in längeren Aus- definitiv geregelt werden. Daher war es nt. Evangelisches. Der nächste Vortrag über- das Thema „Weltanschauliche Grundlagen des' Bolschewismus" ' wird diesmal ausnahmsweise am Donnerstag, den 22. d. um 8 Uhr abends stattfinden. .m. Todesfall. Nach kurzer, schwerer Krank heit ist gestern Frau Jda Vorüiä, die Gattin des. hiesigen. Kaufmannes Franz Peršič, im Älter von 48 Jahren gestorben. Mit Frau Ida Voršič ist eine edle und fM-Grab gesunken, die sich in: • ihrem - Bekannt schätzung erfreute. Friede ihrer Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes Beileid! m: An der Volksuniversität spricht Mittwoch. den 21. d. der Regisseur Cyrill D e = b e m e c aus Ljubljana über das Thema „Der Kampf um das nationale Theater" Freilag, den 23. d. folgt ein Bortrag des Univ. Prof. Dr. K o s (Ljubljana) über die „Geschichte der Grafen von Cilli". nt. Die Handelsakadem-ker organisiere» sich. Donnerstag, den 22. d. um 20 Uhr findet in den Raumen der Handelsakademie die gründende Vollversammlung des Klubs der absolvierten Handelsakademiker^ statt, zu der alle Absolventen der Handelsakademie eingeladen sind. nt. Die Straße Sv. Lenart—Cmurek für den Verkehr wieder sreigegeben. Die Be- zirfshaupfmannschaft gibt bekannt, daß die Ausbesserungsarbeiten an der Straße Sv. Lenart—Cmurek (im Abschnitt zwischen dem Schloß und der Murbrücke in Cmurek) beendet wurde, sodaß die Straße für den Rechnung" genoiii- Wagenverkehr wieder freigegeben wird. in. „Bachern-Athen" ohne Krankenhaus. An der Straße, die von Celje nach Maribor führt, liegt das freundliche Lanüstädr-chen Slovenska Bistrica, von Dr. Fran Mišič das „Bachern-Athen" genannt. Prächtige Ausflüge führen in das umliegende Weingebiet und ins Bachergebirge. Slovenska Bistrica ist aber auch eine sehr regsame Stadl geworden, mit zwei großen Industrien, einem.lebhaften Handelsleben, doch ohne Krankenhaus. Ja, man sollte es nW glauben: Slovenska Bistrica hat auch heul« noch kein Krankenhaus, es muß auch heule noch seine Kranken oder Verunglückten itach Konjice oder nach Maribor schicken. Ja, mau sollte es nicht für möglich halten . .! nt. Schöne Erfolge der Schachspieler von Pobrežje. Die Vertreter der Schachsektion des SK. „Slavija" in Pobrežje hatten vergangenen Sonntag ein Doppelmatch auszu-fcchten, daß sie durchwegs zu ihren Gunsten zu entscheiden verstanden. Vormittags wurde in Dravograd mit dem dor-irrm Schachklub ein Treffen auf acht Brettern abgehalten, das für Pobrežje mit 4Vs : 854 Punkten endete. Nachmittags trat der Klub seinem Kollegen in S l o o e n j gradec gegenüber, wo Pobrežje die gleiche Punkteanzahl für sich buchen konnte, nämlich 4% : 3K'. m. Ein Ausflug in die klassische Operette. Morgen, Mittwoch, dein 21. d. um 20 findet unter obigem Titel im Unionsaal c'rt heiterer Abend des Männergesangvere'nes statt, auf den wir nochmals aufmerksam machen. Tie Eintrittskarten sind in dey Parfümerie Weiler (Gosposka ulica) noch an Vorverkauf erhältlich. 'Restliche Karten an der Abendkasse. nt. Die prawoslawe Kirchcngcmeinde 11 Maribor befaßt sich mit dem Kataster ihrm Mitglieder. Zu diesem Zweck werden die Mit Bürger prawoslawen Glaubens eingeladen, sich bis 29.d. im städtischen Konskriptione-amt, Slomškov trg 11, mündlich oder schrsi^ lich zu melden und folgende Daten anzufüh' reu: genaue Adresse, Beruf, Geburtstag und Trauungstag. Die Staats- und Selbstvei-waltungsbediensteten brauchen sich nicht 3lt melden, 'da sie ihre Daten der TienststeU' Vorbringen werden. ut. In Limbuš ist im hohen Alter von öU Jahren Frau Gertrud B a n k m a n storben. R. i. P.! nt, Tagung des Weinbauvereines. Die 1L Jahreshauptversammlung des Wcinbauve^ eines für das Draubanat, verbunden 011 dom 9. Weinbaukongreß, wird am 12. _UIV 13. Juni im Saale der Bezirkssparkasse ‘u Slovenska Bistrica abgehalten werden. JW kannte Oenologen werden am Kongreß -ö Vorträge halten. b. Stalin als Harsenjule versucht aus dew Titelbild der Folge 11 der „Brennessel"^ nigen Galgenoögelin ein Konzert zu 0"V Im weiteren Verlauf der satirischen 3ei ad) Im weiteren Verlauf der satirischen _ jn nungen erleben wir Abenteuer, wie M Frankreich Leon Blum und an der M; reichischen Grenze Otto von Habsburg standen haben. Ein Briefkästchen stellt. > Kontakt mit der Leserschaft her, und be- dru uw / passe fmkÜmmkUoH daued mt seUt kut&e && Nützen Sie die Gelegenheit aus ! osen jJiakti chen KADET-BOX Photoapparat samt i 30CHR0M Filme erhalten Sie hei jedem Photohändler. 3'Uteir Abschluß entzücken auf der letzten Set te Ballettratten das vergnügurtgssüchtige Auge Seš PnMkums. Die „Brennessel" ist in allen Zeitungskiosken, Bei allen Zeitungs Händlern, durch die Post oder den Verlag Franz Eher Nachf., München 2 NO. Thiersch straßc 11 imd Berlin SW 68, Zimmerst r. 88=91 für 30 Pfg. zu haben. rr;. In Studenci haben sich, laut Mitteilung des Gemeindeamtes, alle Bewohner prawoslawen Glaubensbekenntnisses unverzüglich iu der Gemeindekanzlei anzumelden. Ferner werden alle Hundebesitzer von Studenci darauf aufmerksam gemacht, daß die Anmeldungsfrist am 30. d. abläuft. ut. Mit dem Fahrrad kt die KEgrnbe. In der Erjavčeva ulito in Studenci stürzte der 20jährige .Handelsangestellte Stefan Frank samt dem Fahrrad in eine Kalk-llfube und >>var nahe Baratt, darin zu ersticken. Zum Glück war sofort Hilfe zu Stelle, lodaß der Mann mit dem bloßen Schrecken bavonkam. nt. Dkehstah!. Aus der Werkstätte des Schuhmachermeisters August Gusel ließ Ui der vergangenen Nacht ein noch unbekannter Täter ctit Fahrrad sowie drei Paar neue Schuhe mit sich gehen. Die Polizei 'ahndet bereits nach dem Täter. m. Die Kaminfeger werden darauf aus-st'erksam gemacht, daß der Kaminfcgerposten ‘n Konjice neubesetzt wird, Die Gesuche um Zuteilung des Rayons sind bis 10. Mai der Pezirkshanptmannschaft in Konjice vorzv.le-gen, ti>0 auch die entsprechenden Informationen erteilt werden. ut. Die erst«» Giftschlange» wurden in diesem Jahre am vergangenen Sonntag in '■Stesternica angetroffen. Fünf Hornvtper wurden vom städtischen Arbeiter % a v c e r gefangen und einem hiesigen Präparator überbracht. ut. Nächtlicher Uebcrsall. In der Montagstacht wurde unweit von Sv. Martin der -4jährige Taglöhner Johann Kraner von einem unbekannten Mann attackiert und mit üstttt Messer schwer mißhandelt. Kraner, der hiebei lebensgefährliche Verletzungen erlit-hatte, wurde erst am nächsten Morgen aufgefunden und ins Krankenhaus geschafft. ut. Spende. Für die arme kranke Witwe Wendete „Ungenannt" 20 Dinar. Herzlichen Dank! ut. Wetterbericht. M arib o r, 20. Apr'I, Uhr: Temperatur 5, Barometerstand 736, Windrichtung 028, Niederschlag Regen. Alis Pim x P. Bekommen wir ein zweites Tonkino? >U> der letzten Zeit fanden zahlreiche Kommissionen im Vereinshause statt und man munkelt, daß die Sache mit dem zweiten ~?tttiit0 nun doch in Fluß kommen werde, st-juntal tvar ja schon im großen Saale ein jD*o untergebracht und man war zufrieden. Der Saal ist luftig und kann sich schnell und umbungslos entleeren, was man von dem Ute» Theater gerade nicht behaupten kann. Hütte kein Verlangen, int Theater von -MII' stt m eine Panik oder gar den Ausbruch uies Brandes mitzumachen. Wenn da ein-der Ruf „Feuer!" ertönt oder gar ' auch tytj) Flammen zu sehen sind, dann: ^Ftte stcht wer kann!! Glücklich sind nur die, gerade beim Ausgange stehen und eben-s die, die in den Logen auf der der ititch Hab he zugekehrten Seite Platz genommen Ueber 10.000 ärztliche Gutachten a [ mit EISEN Kräftigungsmittel für Schwächliche, Blutarme und Rekonvalescente» Vorzüglicher Geschmack! Zu haben in allen Apotheken zum Preise von Literflasche Din 77- Din 32--r. Halbliterflasche Din 48.—. Vierteilitcrflasche Reg. S. broj 3290 od 24. II. 1933. euch zu Tätlichkeiten kam. Franz Praodie erhielt hiebei mit einer Haue einen Hieb aus den Kopf, so daß er bewußtlos zusammen-brach. Der Bruder schaffte ihn unverzüglich ins Krankenhaus, doch dürfte er kaum mit dem Leben davontommer Aus en, denn dort befindet sich der Notaiis-|;an9- Auf der rechten Seite des Zuschauer-utttttes ist' aber recht übel bestellt. Dort bc-. M sich ein tapeziertes Fenster, tn dem 3e_ alte Strickleiter, die vielleicht besser ins j.cuicuin paßte, liegt. Und dieses Fenster ^9t etwas höher als ein normales erstes Stockwerk, Von der Galerie führt kein Not-??^gang ins Freie, lediglich eine schwer mch 'ubBare Tapetentür in eine im Theaterge-befindliche Wohnung. Unter diesen' t Mtänben möchte ich darum etwas äugst« t. Personen nicht raten, vor dem Be-^ a>e unseres Theaterkinos etwa eine Schil-o^ung des furchtbaren Ringtheaterbrandes b r ähnliches zu sehen. Darum ist also vohl Č Ruf nach einem Kino, in dem man sich ,1CTi2t - Wie toar das Wochenende? C e l j e, 19. April. Am Sonnabend nachmittag zog im Nord weften Celjes schwarzes Gewölk auf, das sich bald nach Südosten verschob. Etlya um 16 Uhr krachtett die ersten Donnerschlägc und bald darauf setzte der Regen ein, dem ein heftiger und trockener Hagelschlag orangegangen war. Auf dem Oelbcrge schlug der Blitz zweimal in die Wallfahrtskirche ein und einmal in das Meßnerhaus daneben Der angerichtete Schaden ist groß. Der Sonntagsmorgen brachte wieder strahlenden Sonnenschein. Es war ein Tag, so recht nach jedes Menschen Herzen: Som-merBIauer Himmel und warme Sonne, die so gleißend war, daß die fernen Sanntaler Alpen wie ein Kronjuwel glitzerten. Die Amsel vor meinem Fenster behauptete sogar, es sei Frühling und benahm sich auch danach. Auf dem Masarykufee und im Stadt park saßen junge Frauen mit neuen Kin-derwagerln, aus denen dann und wann der herzhafte Daseinsruf eines sich, nach Freiheit sehnenden winzigen Erdenbürgers gell-ie.Unb die Fvnhlingsfonne spielte so munter auf dem Seidenhaar der Kiiiderköpfchcii und färbte die Backen rosig. Junges Leben, das wachsen und sich entfalten will! Unmittelbar daneben aber mußte ein alternder, kranker Mann, von einem lluwohscin befallen, in den Fluten der Sann ertrinken, wie ein alt gewordener Bannt vom Fvnhlings-stnrm geknickt wird, als wäre er ein Nichts! DaZ Alternde und Alte wird vernichtet und muß sterben, damit das neue Leben sich entfalten kann. Der Frühling, das ist der Neu beginii- H. P. Scharfenau. c. Tod in den Wellen. Herr 'Anton Filač tvur.be, wie gemeldet, Sonntag vormittag be> der Kapuzinerbrücke als Leiche aus der Sann geborgen. Das Gerücht, der Verewigte wäre den Weg ins Wasser absichtlich gegangen, um dort den letzten Hauch zu tun, konnte inzwischen widerlegt werden, da sich 'Augenzeugen fanden, die gesehen haben, wie Herr Filač unterhalb des Sannstegs sich zum Wasserspiegel beugte, um sei» Taschentuch anzufeuchtcit, dabei aber das Gleich gewicht verlor und in das Wasser stürzte. Es bleibt nur unbegreiflich, daß sich niemand gefunden hat, den Verunglückten zu retten, da doch um diese Zeit die Sannnjer zwischen den beiden Brücken reichlich bevölkert waren. Diese Feststellung ist ' ebenso traurig wie der Todesfall selbst. — Anton Filač ist nicht mehr. Wer hat diesen humorvollen und lustigen Mann nicht gekannt, der trotz seines Leidens immer einen goldenen Humor zur Schau trug? Seine Witze und sein Humor haben jedem Zuhörer herzliche Freude und Genuß bereitet. Trotz der Krank heit.hat er bis zum letzten Tage seinen Frohsinn und seine ungetrübte Laune erhalten. Den Hinterbliebenen unser Beileid! c. Meine Dauerwellen sind gut und verläßlich, Durch meine Dauerwellung leiden die Haare nicht, so naß nachher keine Haar-kräftigungsmittel notwendig sind. 'Also sind meine Dauerwellen auch billig. Besuchen Sie den Frisier-Salon „Paula" Ut Celje. c. Kino Metropol. Pom Dienstag, 20. April, bis Donnerstag, 22. April (3Tage), Shiriet) Temple, daz Mairosen-Herzpinkerl, in „Der kleine Rebell". Sie sehen Shirley Temple, die ojt'ftibiert, doch nie erreicht wurde, wie sie alle zum lachen und weinen bringt. c. Kino Union. Mittwoch um 16.15, 18.30 und 20.30 Uhr, Shirley Temple und Gary Cooper in „Schanghai Newyork — Paris". Sämtliche Preise sind auf 4.50 Dinar (Balkon 5.50 Dinar) herabgesetzt. Mus Dtm/saeaä g. Todesfälle. In OtiSki vrh ist die Reali« tätenbesitzerin Marie Verhovuik. Winne nach dem früheren Gemeindevorsteher, gestorben. In Sv. ffriž bei Dravograd verschied der Besitzer Franz Schmitz im Wer von 80 Jahren. R. i. P.! g. Hagelschlag. 'Am vergangenen Samstag ging über Dravograd und die nähere Umgebung ein schweres Unwetter nieder, dem ein starker Hagelschlag folgte. Wie uns berichtet wird, hat der Hagel an den Kulturen empfindlichen Schaden angerichtet. g. Der Dalmatiner Schenke wurde von der Finanzbehörde nun auch der Detailausschank gestattet. g. Jmkcrverelnigung. Dieser Tage wurde hier eine Bereinigung der Bienenzüchter iits Nuvolaris zertrümmerter Nennwagen «rer kühlt, heute nicht unangebracht. «.)'• Mutiger Bruderzwist. Der 29jährige qoSet Sranz Pravdi« in Androvci (Slov. ei u geriet mit seinem Bruder Anion in en Streit wobei es zwischen beit beiden U iMiHsiaaiaiE Leben gtttnjcn. An der Spitze der Bereinigung steht Obmann Kb-vae, während in die Leitung Schulinfpektor Močnik, Oberförster Zeichner, Rmtitätenbesttzer Kaiser und Sta-tionschef RoMtr berufen^ wurden. g. Gründung echres Kuiturveroines. In Dravograd wurde ein bchotrbmr Kultur-Verein gegründet, dem Propst Mrkchchs Munda vorsteht. Der Verein hat in der Meßnerei einen Lestfaal eingerichtet. MkuMam T&mtm REPERTOIRE: Dienstag, 20. April um 20 Uhr ^»Eisscholle«. Äb. C. Mittwoch, 2-1. April: Geschlossen. Donnerstag, 22. April um 20 Uhr: Konzert Brand!-Trio. Ab. B. Freitag, 23. April: Geschlossen. Samstag, 24. April um 20 Uhr: »Dollarprinzessin«. Erstaufführung. 21. April: Regisseur C. I) e b c v c c aus Ljubljana spricht über das Thema: »Der Kampf um das nationale Theater«. 23. April: Univ. Prof. Dr. M. Ktopt spricht über die Geschichte der »Gramm von Citti«. Union-Tonkino. Die Premiere des mysteriösen Abenteuer- und Liebesfilmes »Die ewige Maske« nach dem gleichnamigen Roman mit Olga Čehova, Peter Pctersen und Matthias Wiemann. — Aus dem Betriebe einer großen Klinik werden hier Geheimnisse gelüftet, die jeden Zu-seher vom Anfang bis zum Ende fesseln. Ein Film,’der uns die buntenc Abenteuerlichkeiten einer Welt zeigt, die nicht die unsere ist. Starke Handlung, glänzende schauspielerische Leistungen, ln Vorberei tung wieder ein erstklassiger Spitzenfilm »Mädchenjahre einer Königin« mit Jenny Jugo, Otto Tressler, Gustav Waldau u. a. Burg-Tonkino. Der mitreißende Schta-gerfilm »Das Lied ist aus« mit Willy Forst und Liane Haid. Ein packender und zugleich amüsanter Liebesfilm, dessen Me lodien auf der ganzen Welt bekannt sind. — Es folgt der neueste »Tarzan«-Film mit dem stattlichen Meisterschwimmer Jonny Weißmüller in der Titelrolle. — In Vorbereitung Emil Jannings in »Herrscher«. Apothekennachtörenft Vom 17. bis 24. April versehen die Stadtapotheke (Mag. Minarik) und die St. Rochus-Apotheke (Mag. Rems) dm Nachtdienst. Beim Training auf der Rennstrecke in Turin verunglückte der bekannte italienische Rennfahrer Tazio N u v o 1 a r i. Während sein Auto völlig zertrümmert wurde, kam er glücklicherweise mit geringen Verletzungen davon, so daß er bereits nach etwa drei Wochen wieder an den Start gehen dürfte. (Associa-ted-Preß-M.) Autocm-AusfMge des „putntt" Das Reisebüro „Pittnif" (Tourist Office) veranstaltet in der nächsten Zeit eine Rech? von Gesellschaftsfahrten, die alle mit modernst ausgestatteten Lurus-Autocars unter nommen werden. Das Programm sieht folgende Fahrten vor: 23. bis 25. April: Nach Wien. Fahrpreis 240 Dinar. 2. bis 6. Mai: Besuch der Budapest?. Messe. Fahrpreis 500 Dinar. 8. und 9. Mat: Nach Mariazell. Fahrpreis 200 Dinar. 8. bis 18. Mai: Besuch der Adria m.r Aufenthalt in Erikvenica. Pauschalpreis 1200 Dinar. 8. bis 18. Mai: Besuch der Adria mit Aufenthalt auf der Insel Rab. Pauschalpreis 1250 Dinar. 13. bis 22. Mai; Pfingstfahn nach Rom. Gesamtarrangement 2400 Dinar. 14 bis 17. Mai; Pfingstfahrt nach Vene-mg. Gesamtarrangement 900 Dinar. 15. bis 29. Mai: Gesellschaftsreise zur P unser Weltausstellung. Informationen und Anmeldungen int „Putnik"-Büro, Maribor, Aleksandrova cesta 35, Tel. 21-22 und 21-29. b. Narodna Odbrana. Das Organ der »Narodna Odbrana«. Nummer 16. Erscheint wöchentlich. Preis 100 Dinar jährlich. / Gegen den Welnkrieg Die Wojwodina gegen den Standpunkt der slowenischen Weinproduzenten / Der Wein ein Nationalgetränk Die Weinhändlersektion der Kaufleute--1 wobei schon Stimmen laut werden, daß Vereinigung in Vršac hielt dieser Tage j die benachteiligten Weingebiete gegen eine Sitzung ab, in der gegen den von > den Bezug von slowenischen Waren ähnlich vorgehen werden* und zwar gegen die slowenischen Textilwaren, das Mineralwasser, durch das Meiden von Kurorten im Draubanat usw., wenn in dieser Haltung keine Änderung eintreten sollte. Auf Grund eines Beschlusses der Vr-šacer Weinhändler wird, so heißt es im Bericht weiter, die Vereinigung der Kaufleute die Petrovgrader Handelskammer ersuchen, daß sie mit den übrigen interessierten Kammern einen gemeinsamen Schritt bei den zuständigen Behörden den Weinbauern in Slowenien eingenom menen Standpunkt in der Behandlung der aus anderen Banaten eingeführten Weine Stellung genommen wurde. Wie man dem Bericht über diese Sitzung entnimmt, wurde von den Rednern hervorgehoben, daß sich in Slowenien eine Bewegung mit allen Mitteln gegen die Weineinfuhr aus den übrigen Teilen des Staates richte. - - ln letzter Zeit sollen dort nchht nur Weine aus dem Banat, sondern auch aus Dalmatien und der Župa beanstandet j unternehmen, "d'aß diese im Wege einer worden sein. D,es. geschieht - wie die | entsprechenden Verordnung diesen unse Vrsacer Weinhandler feststellen — aus , dem Grunde, weil die Weine ausgesprochen, daß der Wein ein Nationalgetränk sein soll. Aus diesem Grunde wäre aber danach zu trachten, daß er auch vom ganzen Volke getrunken werde, was aber nur dann der Fall sein kann, wenn er nicht zu teuer ist. Die Südbana-ter Weinhändler setzen in eine Entscheidung der zuständigen Regierungsstellen alles Vertrauen und erwarten eine Lösung dieser Frage, die dem Gesamtwohl zugute kommt. aus in allen übrigen Gebieten im Lande erheblich billiger sind als in Slowenien, wo es im vergangenen Jahr eine Mißernte gegeben hat und die Weine heute bis 8 Dinar je Liter kosten. Die Zufuhr aus den billigeren Erzeugungsgebieten würde einen Preisausfall der slowenischen Weine mit sich bringen. In der slowenischen Presse, mittels Flugblätter und Plakaten wird gegen die Einfuhr von Brantwein und gegen die Händler und Schankstellen, wo solche Weine ausgeschenkt werden, Krieg geführt. In letzter Zeit sind auf Grund von Anzeigen von der Weinbauinspektion Muster gezogen worden, die die dortige onologische Station überprüfte. Diese Weine wurden im Wege der heimsichen Analyse in ihrer Zusammensetzung als richtig befunden und nur vom Kostausschuß beanständet, der den Verdacht aussprach, daß sie vielleicht mit Hybridenwein oder Wasser vermengt sein könnten. Die gerichtlichen Urteile über die beanständeten Weine werden noch zu erbringen sein. Wenn sie auch günstig ausfallen sollten, könnte der dortige Handel in seinen Geschäftsbeziehungen dennoch nachteilig beeinflußt werden. Die Südbanäter Weinhändler sind durch dieses Vorgehen erbittert worden, ligen Wirtschaftskrieg aus der Welt schaffen. Jedenfalls soll der Schutz des slowenischen Weines nicht zum Schaden der. Weinerzeugung im Lande gereichen. Die Slowenen habgn sich immer dafür Börsenberichte Ljubljana, 19. d. D e v i s e n. Berlin 1754.78—1768.66, Zürich 996.45— 1003.52, London 214.41—216.47, New-york 4338.50—4369.82, Paris 195.07— 196.51, Triest 228.94—232.03; österr. Schilling (Privatclearing) 8, engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 12.19. Z a g r e b, 19. d. S t a a t s w e r t e. 2/4% Kriegsschaden 408—408.50, 4% Agrar 52.50—52.75, 4% Nordagrar 51.75 —52.50, 6% Begluk 75.50—0, 7% Investitionsanleihe 87.75—88.50, 7% Blair 86.50—0, 8% Blair 95.50—96; Agrarbank 195—0. Neue Belebung des Warenverkehrs mit Italien Stärkere Belieferung mit italienischen Textilwaren slawische Kohlensendungen nach Italien Jugo- Die Fiumaner Vedetta d’Italia erfährt aus Rom, daß die Zentrale der jugoslawischen Industrieorganisationen den Verband der italienischen Textilindustrie aufgefordert hat, mit Aufmerksamkeit das Placement der verschiedenen Textilgarne im Zusammenhang mit dem neuen Zollverfahren zu erörtern, weil man glaubt, daß Italien nach dem neuen Vertl'ag beabsichtigen werde, Jugoslawien mit Textilartikeln zu beliefern. Der jugoslawische Verband erwartet das be nötigte Material vom italienischen Textilverband, um diese Frage zu erörtern. Das Sušaker Blatt »Primorske novi- ne« berichtet, daß die Möglichkeit erörtert wird, größere Mengen Kohle auf dem italienischen Markt abzusetzen. Falls diese Frage vorteilhaft gelöst werden könnte, so würden die großen jugoslawischen Kohlenvorräte abnehmen und es würde die Möglichkeit gegeben sein, zahlreichen Bergwerken einen neu en Aufschwung zu verleihen und den Arbeitslosen neue Arbeit zu sichern. Das Blatt hebt weiters hervor, daß der Hafen von Sušak von S c h i f f e n überfüllt ist und daß fünf Dampfer, die im Hafen keinen Platz finden konnten, auf offener Reede Anker werfen mußten. Nomon von Bernhard Lonzer 24 I Copyright by Gustav Rainer riß-sich zusammen und Begann von gleichgültigen Dingen zu sprechen. Aber es mar beiden wie eine Erlösung, als rnan dann aufbrechen konnte. Der Zug war überfüllt. Sie wurden der Unterhaltung enthoben, und das war ihnen lieb. Als sie dann vom Bahnhof heiistgingen, sagte Irene ziemlich, unvermittelt: „Ich werde mich kaum länger bei meinen Verwandten aufhalten können." Rainer «war cs, als ob ihm plötzlich das Blut stockte. „Du willst abreifen —?" fragte er mit belegter Stimme- Sie sah in die dunkle Ferne. „Ich weiß noch nicht. Jcksmuß erst sehen." Schweigend setzten sie ihren Weg fort.- Als sie dann vor dem Hause standen, reich te Irene Rainer die Hand. „Gute Nacht, Rainer." Ihre Stimme war ohne Ton. „Schlaf wohl, Irene", sagte Rainer heiser. Er hielt ihre Hand einen Augenblick fest. Dann zog er sie plötzlich an seine Lippen. Ein leises Zucken der sch,malen Finger antwortete ihm. Tann'entglitt ihm ihre Hand miedet. „Wenn wir nun wirklich verlobt wären, brauchte ich mich nicht mit einem Handkuß zu begnügen", stieß er mit fast trotzigen Aufbegehren hervor. Irene hielt dach erhobene Gesicht abge- Neugebauer, Prag I. wandt. Ihr schönes Profil zeichnete sich klar im Mondschein ab. „Es ist eben nur ein Spiel.—", kam cS mit dunklem Schweigen leise von ihren Lippen. In dem Klang ihrer Stimme war etwas, das Rainer eilten förmlichen Ruck gab. Er setzte zum Sprechen an. Da hatte Irene sich schon abgewandt. Sie drückte auf die Klinke der Haustür. Der Hausflur war erleuchtet. Das Mädchen öffnete und ließ sie ein. Einen Augenblick noch stand Rainer, ohne sich zu rühren. Dann wandte er sich ties-atmend und trat den Heimwog au. Fräulein Engelhardt, die Wirtschafterin, war noch auf, als er nach Hause kam. Ihr Fenster war erleuchtet. Auch aus dem Eßzimmer fiel ein heller Lichtstreifen durch, die Blätter des dichten, alten Efeus, bis hinüber zu den höhen Ebereschen, die den Weg vor dem Hause nach der Flußseite hin abschlossen. Mit festen, hellen SchrstteuXbetvat Rainer das Haus. Da öffnete sich auch schon die Tür zum Eßzimmer. Es war fast Mitternacht geworden, aber um Rainers willen blieb. Marie Engelhardt gern auf. Es geschah ja selten, daß er einmal spät nach Hanse kam, und dann -plauderten sie immer noch ein Weilchen, .während er aß. Auch heute hatte sie ihn fürsorglich den Tisch gedeckt, mit Wurst, Schinken und kaltem Braten. Rainer ließ es sich in der Tat noch ein- mal schmecken. Fräulein Engelhardt stellte im stillen fest, daß er nicht so ruhig war wie sonst. Sie kannte ihn ja von feiner Kindheit auf, also gut genug, um zu wissen, daß ihn irgend etwas bewegte. Seltsamerweise erhob Rainer sich nach dem Essen sofort, um sich zurückzuziehen. Aber was für merkwürdige Augen er heute hatte! „Ja, also, geliebte Marie", sagte er, ehe er ging, „mir ist heute was Besonderes passiert, was nicht alle Tage verkommt — ich habe' mich nämlich verlobt . . . Was sagst du dazu?" Fräulein Engelhardt, schien nicht sonderlich erstaunt. „Na, Gott sei Dank, endlich!", sagte sie befriedigt. „Ja, aber rate mal, mit wem —" „Da gibts nichts viel zu raten. Mit Erika Böllinghaus natürlich." „Daneben geraten! Eine BöWnghaus ist es hllerdings auch, aber nicht Erika." Jetzt staunte das alte Fräulein doch. „Nicht. . .? Ja, wer denn sonst? Was für eine Böllinghaus deuu sonst?" „Erikas Kusine, die zu Besuch hier ist." „Die Amerikanerin? Ach — die ist doch erst ein paar Tage hier. Wie ist denn das so schnell gegangen?" - Rainer faßte das alte Fräulein Bei der Schulter. „Mein gutes Altchen, ich weiß soiber nicht, wie es gekommen ist — und weiß auch nicht, wie es ausgehen wird. Aber man soll das Beste hoffen, nicht wahr?" Marie Engelhardt war sichtlich ein bißchen außer Fassung. Was sollte denn das bedeuten? Aber sie bekam keine Aufklärung. Mit einem etwas hastigen „Gute Nacht" verließ Rainer das Zimmer. X Der Verein der Industriellen und Großkaufleute für Slowenien hielt Montag vormittags, in Ljubljana seine Jahreshauptversammlung ab, in der Obmann Stane V i d m a r einen allgemeinen Ueherblick über die Wirtschaftslage in Jugoslawien und besonders im Draubanat entwarf. Vor allem erwähnte et. daß die Störungen, die im Vorjahr die Entwicklung der Wirtschaftsbesserung behindert hatten, größtenteils beseitig1 werden konnten, so vor allem die Sanktionen gegen Italien. Dagegen erschweren die immer drückender werdenden öffentlichen Abgaben eine Erholung, wes halb Slowenien im Gegensatz zu anderen Teilen des Staates, wenn die Miß; stände nicht bald beseitigt werden, aut eine Wirtschaftsbelebung noch lang? wird warten müssen. Den Rechenschaft bericht' erstattete Sekretär Jeleni0' aus dem hervorgeht, daß sich die Organisation zufriedenstellend entwickelt. Dem Bericht des Kassiers Ljubi0 ist zu entnehmen, daß die Vermögenslage des Vereines zufriedenstellend ist-Bei der Wahl der Leitung wurde der Industrielle Stane Vidmar wieder zum Obmann gewält. Ersatzmann ist u. a. Großkaufmann Pi n t e r aus Maribor. X Die Preise für Betoneisen ziehen rasch an. In den letzten Tagen erhöhte sich, wie der »Jugoslawische Kurier« berichtet, der Preis um 50 Para auf 3.9a Dinar pro Kilo. Bei Betoneisen bis zu 20 mm Stärke erhöhte sich der Preis auf 3.98 Dinar pro Kilo. X Die vierte Tranche der 5°/oige» Anleihe zur Durchführung öffentlicher Arbeiten wurde dieser Tage zur Zeichnung aufgelegt, ü., zw. in der Höhe von 100 Millionen Dinar. Die Gesamtsumme der Anleihe erhöhte sich demnach aui 400 Millionen Dinar. Die neuen Obligationen werden schon demnächst zur Kotierung an der Börse zugelassen werden. X Die Bleipreise um 150 Prozent gestiegen. Obgleich in der letzten Zeit die Aufwärtsbewegung der Metallpreise nach ließ, hat sich der Bleipreis in London jetzt auf 26 Pfund Sterling gefestigt. Dies stellt ein Ansteigen um 150 Prozent im Vergleich zu dem Preise im Jahre 1935 dar. Im letzten Monat betrug der Bleipreis sogar 36 Pfund Sterling, jedoch war dies eine Folge der Spekulation. b. Wirtschafts-Dienst. Herausgegeben vom Hamburgischen Weltwirtschaftsarchiv. Weltwirtschaftliche Nachrichten, Zeitschrift für Wirtschaftspolitik. Erscheint wöchentlich. Nr. 16. Preis Pr° Einzelnummer 1 Mark. So golden schimmern, so voll Licht und Duft konnte nur ein Morgen über öc; blühenden Heide sein. Irene stand au dem schmalen Fenster ihres Gastzimmers und srnin das blühende, von wogendem Glanz schüttete Land hinaus. Ja, es war wunderbar schön hier. Wenn man doch für nnim’-hier bleibe^ könnte! Das Sehnsüchtige in ihren Augen erlosch plötzlich, ihr Blick nahm etwas Festes msi Vielleicht — vielleicht blieb man wirklich ri,£ immer hier! 'Gleich nach jenem ereignisreichen Sonntag war sie, ohne Rainer etwas davon sagen, in die Stadt gefahren. Sie hatte F' nächst die Absicht gehabt, den Justizrat -|:t: germann aufzusuchen und offen itfit uJm Rücksprache zu nehmen, hatte aber dann doch davon abgesehen, weil ihr moitcherjc' Bedenken gekommen waren. Sie hatte PJ i,i einem Kaffeehaus nur seine Adresse mm dem Adreßbuch notiert und dann ein umfangreiches, ausführliches Kabeltelegramm an ihren Vater aufgegeben. Es mußte strn jetzt jeden Tag entscheiden, ob der Vater w reit war, ihren Wunsch zu erfüllen. al? zweifelte nicht daran. Und dann würde s-sich auch entscheiden, ob damit die @rum' läge für die Zukunft geschaffen wurde. l!l sie sich erträumte. Sie sah in den Garten hinab. Jn^er-schwenderischer Fülle blühten unter ’M'£11 Fenster die Levkojen. Und dort am Zmun schimmerte der Phlox in bunten Flammen, weiß, rosa, dunkelrot. Links drüben lag 0 ^ herrliche, unermeßliche He'de und dort real ^ der weite, im Frühlicht bläulich schimmelnde Wald, den sie noch nicht kannte. I01- ' war schön hier. Und doch wurde ihr s Aufenthalt im Hause des Onkels zur mt!-lichen Qual, die sie nur ertrug um der b!l' kunft willen. Mittwoch, den 21. l’ipril 1937. Wer bekommt Lady Houstons ? Englands reichste Frau, Lady Houston, hinterließ erven-» los über 8 Millionen Bfuub in der englischen Gesellschaft beherrscht gegenwärtig die Frage, wer die hintcrlassenen Millionen der reichsten Frau Englands, Lady Houston, bekommt, sämtliche Unterhaltungen. So wichtig die Königskrönung auch ist und so sehr sie das Sinnen und Trachten aller derer in Anspruch nimmt, die daran teilnehmen dürfen, hat ein wichtiges Thema in den Vordergrund des Interesses gedrängt, was nämlich aus den Millionen wird, die Lady Houston hinter lassen hat, und wer im Kreise der englischen Gesellschaft möglicherweise in Frage kommt. Denn daß es einer ist, der zur »Society« gehört, ist den »Interessenten« selbstverständlich. Inzwischen hat sich auch die Presse des Falles bemächtigt und ihre Bemerkungen dazu gemacht. Danach scheint l-ady Houston nicht nur die reichste Frau Englands gewesen zu sein, sondern sie muß auch eine Reihe von Eigenarten besessen haben, die gerade für eine Frau etwas ungewöhnlich sind. Daß sie in ihrem 79jährigen Leben nicht weniger als drei Mal verheiratet war, ist schließlich nichts besonders Ungewöhnliches. Das | muß man eher von ihren schrullenhaften ■ Einfällen sagen, durch die sie immer wieder von neuem in der Oeffentlichkeit genannt wurde. Dennoch muß man sagen, daß viele ihrer ausgefallenen Einfälle i dem Namen und dem Ansehen Englands außerordentlich genutzt haben. Lady Hou ston war eine Patriotin aus Leidenschaft. Nicht nur, daß sic Taschentücher mit eingestickter englischer Flagge benutzte, enthielt ihre Wohnung regelmäßig rote u. weiße Tulpen, zu denen sich blaue Blumen gesellten, sodaß die englischen Nationalfarben auch dem Blumenfreund in die Augen sprangen. Lady Houston hatte von ihrem dritten Mann, einem Großreeder, sieben Millionen Pfund Sterling geerbt, und zwar in einer Zeit, als die englische Währung noch nicht abgewertet war. Da konnte sie es sich also leisten, im Jahre 1931 gleich zwanzig Millionen Dinar zu spenden, damit sich die englischen Flieger an der internationalen Flugkonkurrenz um den Schneiderpokal beteiligen konnten. Daß sie die begehrte Trophäe errangen, war für Lady Houston obendrein ein persönlicher Triumph. Ein andermal bot sie dem Schatzkanzler 200.000 Pfund zu Zwecken der nationalen Verteidigung an, doch i lehnte die britische Regierung aus grundsätzlichen Erwägungen die Spende ab. Das hinderte sie aber nicht, bei allen nur denkbaren Gelegenheiten, große Stiftun-I gen für irgendwelche nationalen Zwecke zu machen. 1933 war es ihr ausschließlich zu verdanken, daß die englische Mount Everest-Expedition zustande kam, die in der Geschichte der Bergerkundungen dadurch berühmt worden ist, daß bei ihr zum ersten Mal das gesamte Bergmassiv durch Flugzeugen überflogen wer den konnte. Lady Houston liebte es dagegen garnicht, daß man sich um ihre persönlichen Angelegenheiten bekümmer te. Je älter sie wurde, desto eifriger war sie darauf bedacht, ihr wahres Alter zu verheimlichen, infolgedessen ließ sie sich niemals photographieren. Wieviel Geld sie eigentlich besaß, wußte sie selbst nicht. Freiwillig zahlte sie 40.000 Pfund Einkommensteuer. Ihr ganzes Vermögen hinterließ sie einer Tante Sir Samuel Hoa-res, aber diese ist bereits im März 1936 gestorben. Jetzt ist Lady Houston auch tot und ihre Hinterlassenschaft von etwa RU Millionen Pfund hat keinen Erben. Wer wird den Reichtum bekommen? Keiner weiß es, nur dem Staat gönnt ihn niemand , Manborer Reifung" Nummer 9f über 60.000 Mensch,2» den Tod. Hoffen! ich glückt es, die Pest in Amoy im Keime zu ersticken. Mit Maschinengewehre gegen Pelikane. An der kalifornischen Küste und auf den ihr vorgelagertInseln leben ganze Kolonien von Seevögeln, darunter zahlreiche Pelikane, die in der Lage sind, stundenlang in großen Höhen zu fliegen. Sie bilden damit eitle Gefahr für die Flugzeuge, denn diese Vögel scheuen es nicht, sich auf die Maschinen zu stürzen, und das hat schon manchen Unfall hervorgerufen. Die Flugstützpunkte der amerikanischen Luftstreitkräfte in Kalifornien haben jetzt die Weisung erhalten, gegen die Pelikane den offenen Krieg mit Maschinengewehren zu eröffnen. Man wird sie alle dort ausrotten oder vertreiben. imd Eröffnung der Radrennstnsvn Der Sportklub „železničar" veranstaltet Sonntag, den 25. t>. aus der Strecke Maribor—Sv. Miklavž—Hajdina—Raec—Mar'.-6er sein diesjähriges Eröffnungsradrennen. Der Start erfolgt um 9 Uhr vor dem „železničar"-Stadion in der Tržaška cesta, most lbst sich auch das Ziel befindet. Die Rennstrecke beträgt insgösamt 47 Kilometer. Preise erhalten: der Erstplacierte einen Po-Jal, der Zweitplazierte eine Plakette sowie der Drift- und Viertplacierte Medaillen. Die Renngebühr betragt 5 Dinar pro Person. Jeder Teilnehmer fährt auf eigene Ber antwortung, wobei die Bestimmungen des Siraßengesetzes sowie des Rennreglements des Jugoslawischen Radfahrerverbandes e>n-,zuhalten sind. Startberechtigt sind nur verifizierte Rennfahrer. Eventuelle Proteste sind 15 Minuten nach der Erreichung des Zieles einzubringen, wobei die Taxe von 20 Dinar beigelegt werden muß, die bei günstiger Entscheidung der Rennleitung rück erstattet wird. D'e Preisverteilung findet' unmittelbar nach Abschluß des Jteir.ten? statt. Anmeldungen sind an den Sportklub „Železničar", Staatsbahnwerkstätten, einzusenden. Ausnahmsweise werden Anmeldungen noch eine Stunde vor dem Start un „Železničar"-Stadion entgegengenommen. : Der Kärntner W'ntersport-Nnterverband hält Sonntag, den 25. d. um halb 10 Uhr in Mežica im Gasthof Tof seine 3. Jahres-hautpversammlung ab. : Wer spielt in der Liga? Am nächsten Sonntag '..finden fünf Ligaspiele statt und zwar „Ljubljana" und BASK in Ljubljana, „Slavija" und „Eoncordia" in Sarajevo, „Stadija" und „Hajduk" in' Osijek, BSK und „Gradjanski" in Beograd sowie HAKK und „Jugoslavija" in Zagreb. : Jugoslawiens Olympiavorbereilungeu. Dieser Tage fand in Beograd eine vom Ministerium für Körperertüchtigung einberu-fcnc Konferenz der einzelnen Sportverbän-dc statt, in der Vorbereitungen für den heurigen Olympia-Tag getroffen wurden. Am 9. Mai findet neuerdings eine Konferenz statt. : Slatomlauf oberhalb š-uzaj. Am Platte oberhalb Suša! wurde am Sonntag ein Sla lomlauf ausgetragen. Als Sieger ging der Zagreber Žiitgciiin hervor, während Žirovnik vom Bergsteigerklub „Velebit" die Alpine Kombination gewann. Der Abfahrtchie-ger Mušic belegte den vierten Platz im Sin in nt und den zweiten in der Kombinationswertung. : Ausbau des japanischen Skisports. Der japanische Skiverband hat sich in der letzten Sitzung mit jenen Plänen, die eine Förderung des japanischen Skisports zum 3wie haben, beschäftigt und einen Betrag von 320.000 Yen für diesen Zweck bereitgestelli. Von dieser Summe ist ein Betrag von 115.000 Yen für Europaexpeditionen vorgesehen, die von 20 Läufern und fünf Offiziellen im nächsten Jahr nach Skandinavien und Mitteleuropa geplant werden. Umgekehrt wird im Jahr darauf der Besuch von deutschen, finnischen, norwegischest und schwe bischen Läufern erwartet, für deren Unterhalt 48.000 Yen zur Verfügung stehen. Ein Betrag von 58.000 Yen wird für das Training der japanischen Kampfmannschaft auf gewendet, 24.000 Yen sind für Trainerkosten eingesetzt worden usw. Am Drachenfluß herrscht wieder Best In der chinesischen Handelsstadt Amoy wurden Pestfälle festgestellt Im Gebiet von Amoy in der vielgenannten chinesischen Provinz Julien ist nach ja-dänischen Meldungen die Pest ausgebro-tfjcit; cs wurden Maßnahmen getroffen, um wie Ausbreitung der Seuche zu verhindern. . Wir Menschen des 20. Jahrhunderts er» Ui tern nicht mehr beim Auftauchen einer Lunde, daß irgendwo auf der Welt Pest-t'atke festgestellt worden sind. Die Erinnerung ait die furchtbaren Auswirkungen der Pest sst Europa wird freilich auch heute noch isttpehalten durch die Pestsäulen, Pestkreuze und Pestaltäre. Das wiederholte. Auftreten ^ Pest hat das mittelalterliche Leben der europäischen Völker aufs schwerste erschüt-utT und tiefen Einfluß auf Gesinnung und Handeln, Kunst, Literatur, Volksglaube u. '■'alksbrauch ausgeübt. Derartige geistige Revolutionen als Fol-llchrscheinungen einer Seuche sind heute Ucht mehr zu erwarten, selbst dort nicht, wo ’e Pest endemisch ist, also in den Steppen ec Nordmongolei und Transbaikaliens, in ?r Manschurei und einigen gebirgigen Pro Yizen Chinas, am östlichen und südöst-?chen Himalaya, in der Nähe von Mekka, ?t Aegypten, Ostafrika und Südamerika. In .Cl! anderen Länder der Erde, vor allem in Ut°pa, ist die Pest ein ganz seltener Gast Jjstö begrenzt sich auf einzelne Fälle. In , Ut°pa ist seit 1916 die Pest nicht mehr zu-Qgc getreten und auch damals war sie auf jj’stch einzigen eingeschleppten Fall bo- Wen» auch die Pest nach dem heutigen mndc der medizinischen Abwehrw-ssen-|nft vermeidbar ist, zum mindesten in der heorie, tritt sie doch immer noch in schmutz ^leuchten Gegenden auf, in denen die Rak-’chlagc überhand genommen hat. In die-1 .Hinsicht sind Indien und China ständige ’cr%en und Verbreitungsherde für die Al Wenn jetzt Meldungen vom Auftreten fUer Pestfälle im Amoy-Gebiet berichten, ■ nicht weiter verwunderlich. Die Stadt ,n,c% die etwa 200.000 Einwohner zahlt. e!st in der chinesischen Provinz Julien, die Löet letzten Zeit durch kommunistische Auf rje erschüttert worden ist, gegenüber Jor-t»'a. auf einer Küsteninsel vor der E'n-'Ndung des Drachenilusses. Die Stadt 'st eng gebaut und überaus schmutzig. Da ti.Mgienifchen Verhältnisse selbst nach chi-nd Maßstab außerordentlich 'chlecht ,5 hat man bereits 1925 begonnen, eine Cto.Cnte- breite Straße durch das Häuser-lXx hindurch zu Brechen. Aber in China hat man Zeit und infolgedessen ist die Sanierung Amoys noch nicht beendet. Wenn sich, also jetzt dort neue Pestf-älle ereignet haben, wird eben im Gebiete' des Drachen-flitfses die Rattenplage wieder einmal übermäßig groß geworden sein. In der Haupt- sache ist die chinesische Bevölkerung gefährdet. denn die Ansicdlung der Fremden liegt Amoy gegenüber auf der kleinen Felsinfel Kolongfu. Da sich in Amoy Hospitale nach europäischem und japanischem Muster befinden, wird man der weiteren Meldung Glau ben schenken dürfen, daß alle Maßnahmen getroffen worden sind, um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Dieses ist umso notwendiger, als erfahrungsgemäß gerade '» China die Zahl der Opfer bei Pestev'de-.iiticit meist überau sgroß ist. Um nur einen Fall zu Nennen: In den Jahren 1910 und 1911 fanden in der Mandschurei an der Ansteckung aus einem einzigen Pestherd DIE DREI MUSKETIERE .-=5X H - 'M I Al Vv ' sSSfoeäSEgg Mit gefurchter Stirn vertiefte sich nun Mazarin in Oliver Cromvvells Brief. Nachdem er in einer kurzen Einleitung darauf hingewiesen hatte, daß es möglich sei, daß König Karl sich, wenn alle seine Hilfsmittel einmal erschöpft sein sollten, um Beistand an Frankreich ' wenden werde, machte, der General darauf aufmerksam, daß die geringste Untersttizung von seiten Frankreichs als eine gegen England gerichtete Handlung betrachtet werden würde. Der General ging übrigens von der Voraussetzung aus, daß der Kardinal in seiner augenblicklichen Lage klug daran tun werde, sich um seine eigenen Sachen zu kümmern und sich nicht in die politischen Angelegenheiten Englands zu mischen. Uebrigens werde man es in England äusserst ungern sehen, wenn Frankreich König Karl auch nur Gastrecht bieten werde. Oliver Cromwell war wirklich ein rücksichtsloser Patron. Hier hatte er Mazarin Lromwells Brief eine harte Nuß zu knacken gegeben. Der Kardinal räusperte sich denn auch, wandte sich an Mordaunt und sagte: »General Cromwell bittet mich, seinen Brief im Laufe von 14 Tagen beantworten zu vollen. Ich darf wohl veraussetzen, daß Sic einer der Vertrauten des Generals sind, und daß ich deshalb darauf verlassen kann, daß keiner von diesem Briefwechsel etwas erfährt. Ich möchte Sie deshalb aus gewissen Rücksichten bitten, sich gleich wieder nach Boulogne zu begeben und dort meine Antwort abzuwarten.« Im selben Augenblicke trat der Kammerdiener ein und meldete Mazarin, daß Königin Henriette in Begleitung eines englischen Edelmanns im Palast angekommen sei, um Vortritt vor ihm zu suchen. Mazarin verabschiedete sich darauf von Mordaunt, der das Zimmer durch die Gallerte verließ, die ins Vestibül hinabführte. !>•' Sp<*sa/rV' \Jlp^ Schatti#^ m tt* Tb V A IMEDIA JE ODOBRENA PO MINISTARSTVU NARODNOG ZDRAVLJA BROJ 20902 QP 16.XI.1936 | Ifßßscfusdeites »KAPPEL«-Schreibmaschiuen sind unverwüstlich, modernst konstruiert und konkurrenzlos billig. Angeneinne Ratenzahlung. Verlangen Sie unverbindliche Vorführung. Eintausch gebrauchter Schreibmaschinen. Alleinverkauf Kleindienst & Posch. Maribor, Aleksandrova cesta 44. »789 Neuheit! Monatserdbeeren »Rügen«, fruchttragend vom Mai bis zum Spätherbst, vorzüglichen Aromas. Sie bereiten der Jugend viel Freude! Dortselbst verschiedene Gemüse- und Blumenpflanzen Gärtnerei Iv. Jemec. Prešcr- Mestna hran. Sparbuch od. anderes gegen sofort bar’gekauft. Anbot »Zahle Höchstpreis«. 4928 Weinstein (Birsa) und getrocknete Trauben kauft A. 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April 1937 um % 16 Uhr, von der Aufbahrungshallc in Pobrežje aus statt. Die III. Seelenmesse wird am Donnerstag um 149 Uhr in der Franziskanerkirche gelesen werden. M a ribo r, 20. April 1937. Fran Voršič, Gatte; Albert Lončar, Vater; Oberstleut. Alb. Lontschar. Bruder. 4008 Separate Parte werden nicht ausgegeben. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor.— Für den Herausgeber u. den Druck verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor.