ß«ik>prOls VW 1 so TS. I»>vAOWA tttcNöini ^oonenlucs' Sv»vttV«M»ng (I«l«fon inlsrutl»»«» k<». V«f^»>tung u Suet'ltsuokskGt l?»l. inwmrd. 2024) ^«fidoe, .1u»Äö«v» ul. 4 t^«nu,krlpte M«rö«r, ntol» »«tvsntsi't. — ^ir»g«n t^üotlpo»4o l«,'. 21S 6«, 20. SspHOmdsr 1S3S ti. m ut. 4 tV»rW,»iung S«»UA»pk«i««: mon»U. 23 vta. 24 vin. cturok k'o,! mon»tt 2G 0t^ ta» «t« /^»«6 SS Dt«. etUtttmimm»« l'SV uxt 2 vi» Maridiirtr KMn L«za»»« ^odnle» Zmolnil» Dlv ruliix« k'voiioa. 9K8H RlSeN Hand in Hand mit Muffoltni? Die Auslandspresse bringt beinahe jeden noä) Nachrichten über Herrn R l ct e t t, dessen Name bei der Vergebung der grohen abessinischen Konzessionen vor einigen Wo-gt er immer jenes berühmte „broad smile", das breite Lachen, das dem erfolg' re.ss.en amerikanischen und englischen Ge-s^s?^ftsmattn eiqen ist. Bielleicht hat Herr Rickett wirklich allen Gr»nd, vevqnilgt zu lachen. Allerdings wird der politlsct)e Hintergrund seiner Geschäfte immer sensationeller. Rickett hat vor einigen Iahren fiir seine Gesellschaft die British Oil Development Company, von der Jrakregie-rnng ans dem westlichen Tigrisufer Oelkon-zessionen erworben, mit denen er in Konkur renz zu den Mossnl-Velquellen auf dem i>st-lichen TigriSufer, die unter überwiegender englischer Beteiligung in englisch-franzAsi-schen Besib sind treten wollte. Die Unglo-Persien Oil nnd die Royal Dntch^Zhell« s^ruppe besitzen je 33.75^/« der Anteile dieser AuSbentmigSgesellschaft. Jetzt wird bekannt, daß die British-OiU Development, an der Italien. Deutschland, Tngland und s^rankreich beteiligt sinb' wohl die Gesellschaft nach dem ffon^ssionS-vertrer Anteile rer-^^en die 5^tn°lnft üder einen sehr er<^i'l-igen Teil tx'r Mossul-Oel-selder angeiich'5 ihrer afritainschen Pliine von der gri^s^ten L^deu'-üng sein muß liegt der ^and. Man wird aber srungen des Herrn Rick^'tt zu 'l^ussolin' vorhanden seien. nxir.' -''.lio garnicht aus« gc'chlossen, das; er nun liier !>''i der British O'il Developnient deiu ?!»>e einen neuen ^reun'ds^lisiodienst erwi''l?n s)a!^ MuIMiI iA M „AWmsommIes" MaNen WM flch mit einer Salz- und einer Steinwüste, die ihm Senf bietet, nicht abflndm / Der Antrag ist „lächerlich", sagt Muffoiini / Trotzdem Bedenkzeit... L o n d o n. 19. September. In einer Unterredung mit dem rSmischen «orrespondenten der „D a j l y M a i l" erklärte der Duee, d!^ der Borschlaq des Genfer Fttnferausschnsjes nicht nur vna». nehmbar, sandern außerdem noch lScherlilh sei. Der MinferauSschuh in lSenf werde doch nicht glauben wollen, er —Mufiolini — sei etwa ein Wiistensammler. Venn die Miltei-lungen der internationale» Telegraphen-agentmen stimmen, dani, enthülle der Vor. schlag de» Minferansschusses sogar noch einen ironische« Unterton. Mem Anschein nach «olle man das Szpaniiensbeditrsnis Italien» in Vstasrika mit zwei Wüsten stillen, von denen eine sin»! Zolzwtlfte und die anderß eine Gteinmüste sei. Vor einiger Zeit habe Frankreich an Jtal!',, 280.YlI« Qu,:' dratmeter Wüste abgetreten. Auf diesem Koinplez sristen ausgerechnet 62 vin. geborene ihr Nimmerlii^s Dasein. Das biet von ^natil, «elch-s der Fünseraus» schuh Italien anbietet, sei ?ine ausgetrocknete Weidefläche in 260 Meter Geehöhr. Diese anSgetroSnei^ Fläche sei heute mit einer Galzschichte bedeckt. Das Gebiet von Ogaden hiugrgen sei eine Gteiamiist.'. P a r i S, lv. September. Die Tatsache, daß fich Mussolini zwecks NeberpritsunG de» Vsrschlages de; Wenser FitnftrkOmitee -ine Bedenkzeit dis TamSiag ausbednngen hat, wird in Paris als einiqrr« maßen günstige» Omen bezeichnet, »ol»ei m«m sich ak^ keineswegs verhehlt, öaß dieser Entschluß lediglich aus die giomn tischen B n d o n. 19. 5cplenlb?7. D'o Nachrichten über i'<^s Anölnttfcn d<'? .Heimatflotte nach Gibraltar werdcn von der Admiral'tät wed<'r l'estäüqt noch ncr» neint. Bezeichnend ist, das; diese ^ll^rtonein' heiten in die schottischen Gx'wass?'.- lzötten ali-dampsen sollen, wo gröf;ere Maninx'r Plant wcrren. Sine Itrateaifch wichtige SisenbahnftreSe in Sritrea SwmNar Mr den Kandels-leeverkedr gesperrt Die englischen Kriegsschisse liegen über«''^ lmmpf- und gesechtsklar. Madrid, 18. Zepteinber. Der ^'afen von Gibraltar ist von den enc^ lischen Vchiirden für jeden Handeloverkc'hr gesperrt worden; Gibraltar ist seit 18 stunden nnr mehr ^iriegsljafen. Alle im .^^a^en vor Anker liegenden Einheiten der britischen Mittclmeerflotte sind dampf- und gcfecht''^' klar. Wie aus Tanger berichtc't wird soll im Atlantischen Ozean ein geheimnisvolles Boot ohne Flagge gesichtet word.'n sein. fort entsendete die englische Adminül^ä! einige leiäiter Zerstörer auf die Suck.' na'!' dem unbekanitten U-Boot, welches aber selir bald verschwand. Der kleine Dampfer, dei zi..'ischen Gibraltar und Tanger den Peudel-verkehr besorgt, wurde mit vier Goschnt,'."' und Torpedolancierrohren ausgestattet. BalkSobl^mmmtg in Griechenland am November. A t -h e n. 19. September. T>ic Polksa^l'timnnlng. die in l^riech.'N' lmld über die zuktlnktige Staatsform en!^ scheiden M, wird am 3. Navemb-'r ' finden. Präsidentenwahl auf den Philipp! . M a n i l a, 19. 5»pt^mt>er. Der neue Präsddent der Philippinnen, Q u e s o n. erhielt 5iV;.LZ3 St^vimen geqen über dein anderen Kandidaten 'uninald^). d^r nnr lfil.lXD Stimmen au^s sich vi'ri - - " vermochte. ist die einzige Linie in Jtalienisch-Ostofrika von Massana nach Amara. Im .^VriegSsalle komnit diese,n Schienenwege der, wie nnser Vild zeigt, von Motortriebwagen befahren wird, grl>s^te Bedeutung zu: denn Äsmara lieat Nnlic l^i Ädua, wo die Italiener an« gMich mit ihren Militä.rischen Operationen t«ginnen wollen. (Scherl-Bi.U>erdienst-M.) Zürich, 19. September. D e i s e u Beograd 7, Paris 29.325, London 15.21, Newyoi^ 307.d9, Mailand 2'». 1t-, Prag 12.7<'^ Wien K7.35, Verlin !S4.M. L j u b l j a n a, 19. September. Devisen: Oerlin 17.^..0k^17W.95', Zürich 1124.??— I4.'V1.?9, Lo?»don 21«.1?—218.18 Newnork Scheck 43.^.Sl-^'N4.siS, Paris ?89.4'i— 29N.91. Prag 181.48.. 182.M, Triest .V>7.4^ osterr. Schilling sPrivatclearina^ 8.50—8.tkX .MarkKorer Aeitunq" Nummtt 2l5. Dr. Boja Marinkoviö gestorben B e r, g r a d, lS. September, seiner Wohnung ist heute nachmittags tx'r ehemalige Ministerpräsident und mehrmalige Außenminister Dr. Vojislav M a-r i n k o v l ö einem längeren Leiden gen. Dr. Marinkovi«; war zeitlebens einer der sührendcn .Wpfe der demokratischen Partei und stand nach dein 0. Jänner in de>? ersten Reihen der Jugoslawischen Na-tieimlparlei. lW' '.'ilarinliercitschaft für das ganz' s'^^el'ict d<'-5 .''iünigr^'icheS Italien beschlossen Die (^esc!)iuz.', !^!iess<'ttoren und ^lugzeii-ie sind lilietall ailivN'-'b.'vcit. Die Eingänge iü d'e nierdt'n von T>>rpedolwoten üe lnaciit. l'lu allen ^'»iieiizen ist strengste .sion-lve.l'e angen, duet. Dic Negierung li-eschlos^. die Aussclircib'üni silier ^''uiilenaiUeihe, i'»ie l.^rhi)hung einig -'euern >iud der l^'isoiiiiajntta'. ife. Genf, 18. September. Der Fünferausschuß ha» nunmehr den Text seines Borschlages endgiltig formuliert. Das Dokument, welches der abeffini» schen und der italienischen Delegation ein» gehändigt werden wird, umflcht 6 Seiten. Aus dem Dokument geht der Gieg der britischen These deutlich hervor, damit aber auch das Fiasko Laoals. Die Folgen, die aus dieser Tatsache abgeleitet werden kön» neu, sind zunächst noch nicht zu übersehen. Der zweite Teil der abessinischen Tragödie hat begonnen. Paris, IN. September. Pertwax schreibt im „Echo de P a-r i s": „L«n grühten Mndruck wird aus die Genftr UnterhLabl^ die Tatsache d« britischen Borbereitungm machen. Die Londoser Regierung zieht ihre VeestreitkrLste offenkun dig im Roten Meer zusammen. Tias heiZlt, lkngland verspracht sich von den venser Ber handlnngen so viel wie nichts. Die gesamte englische Presse ist iiberzeugt, da^ Musiolini die Borschläge des FiinferauSschusses glatt ablehnen wird. Vlelchzeitig mird Jtaliea auch aus dem Völkerbund austreten. Die ltouzentratio» der britischen Gtreit» krSfte im Mittelmeer wird von der Mehr, zahl der Pariser Zeitungen als das wicht^-fte Ereignis der letzten 48 Gtunden hingestellt. Alle Anzeichen lassen darauf hin schlie« hen, daß sich England aus eine Blockade Italiens im Moten Meer vorbereitet Sin Dorf ver „Bergfeftung Abeffinien" Es reg???t noch immer in Absssinien Tcr 'siegln dürste vor (5ndc Tcj^iember nicht nuMrcn. — ^,ta^ e b a. l!>. September. Irak der nitteorolligijäii^n Porau.^iiai'.un-gen regnet e>5 in'^öesondere in den geb!rglg.'n Teilen At!essillieil.z noch iminer unailsh^'rUch, so i>as'. kl'sglich Ä'isilmcter Niederichlag j^u l>''r/,v.'ichileii siii^. Alsgeiiicin inird «ingl^noin-men, das', der 'liegen bis (^'nde 5<'ptetnlu'r d.^e und Pan^erir-agen oersinlen müs-ten. h^'rricht bei d.'n ''Zennern der Ver-liältniss.' die ''.>lnsicl)t nor^ das', die im erstell Monat ilper inilitäriichen «ionen gegen liestini.'n lediglich mit .^Ilig-zeil<>en miird^n vorgehen könnon. In den Presseberichten tiber den mutmaßlichen Verlauf der militärischen Operationen Abessinieus wird übereinstimmend berichtet, daß die Abefsinier, falls es tatsächlich zum .^krieg koinnlen sollte, einer fogeilanntcn Entscheidungsschlacht ausweichen und sich auf ei nen .Aelnkrleg beschränken wollen. Für einen derartigen Kleinlricg bietet das Land Mef-sinicn eine besonders günstige Lage. Kroße Landstriche sink völlig wasserarm, tvährend der .'^Muptteil d<'s Landes von gewaltigen Gebirgen durchzogen ist. Den gebirgigen Charakter des Landes ttcranschaulicht dieses Bild, das ein Dorf in StX>0 Meter Hi^e an einer Straße von Harrar zeigt. tScherl-Bilderdienst-M.) Reue INlMngSkredtte England plant die Aufbritigung von lii'A 25s» Millionen Psuud für Rüstung^'--^zwecke. Die Ausgaben sollen sich auf einen ein- bi'5 anderthal-bjähriM Zcitrauin vcr-teilen, lieber dic ,''^inanüerltngüart wurde Die Nürnberger Reichs?agsfitzung Kulturnereinshau'z ->u Nürnberg l?ielt Adolf i t l e r seine grundlegende Ned<' über die 'l^eichsflagge u. den Nas-senschui^ des deutschen Z^olkes. Iin Perlauf Äer Sihung wiirden vont Reichstag drei l^esehe an-genominen, die Einfüh-rilng der .^"^atenfreuzflag-ge als Rciäisfahue, das 1?eichsk>ürgergesek und das (^'les^'s, zuut Schlitz des ''eutschen BliiteS. Unser Vild ^eigt deit Fiihrer mährend seiner Rede. Itn .Viutergrund MinlsterprS sident General ö ring auf den, Präsidentenfih. ,'^tt der linken Reihe (von rechts tiach links): der Stellvertreter d<'s Führers Rudolf e ß, Rei6)sau-szenminister von N e n-r a t h, Reichsmimster ^ r ! ck, Reichskriegsminister Generaloberst von l o IN b e r g. (Scherl-Bildcrdienst-M.) noch nichts entschieden, da die Meinungen, ob eine Tau-eranlcihe vder eine Schatzsch^in-emission Praktikabler sei. noch schrvank-^n. (.^ine Anleihe würde heute ein ZinSerforder-nis twn 3.5 bis 3^ erheischen, Schatzscheine wären ricrmutlich billiger placier!^?, ?!»och würden sie, da sie auf den Geldinarckt zurückwirken. die KnÄsituation ungiinftlg beeinflussen und dadurch zur Erhöhung der G^estehungSkosten der englischen Industrie beitragen, deren l^rportkurve noch iunner nach oben hinauf weist. Eine weitere Rüstungsanleihe plant a.ich o l l a n >d, und zwar mit 100 Millionen Gulden, doch s6)eint sich die holländische Rc-qierung i,n .^>lnblick ans di^' unsichere '?age des GuldcuS n^ch nicht endgültig 'itr ein« bcstiinnlte AdjulstieruirgSfornt ai,!.^gej'^)r>)k5?en zu lxiben. einem Artikel auf die Gefahren in Lybten, wo die Senassis sehr leicht einen kolonial« auflftand in Szene setzen könnten. Es fehle nicht an den engli'fci^n Lawrences, die solche Minierarbeit leisten. Lydien und Tripolis seien übrigens von anti^chWfchen vlsmen. ten überfüllt. L o n d o n, 16. September. Die Truplpenzusammenziehungen Italiens in Lybien ^ben in hiHgen Z^isen keiire Belznruhigul^ ausgelöst. Sollte Marschall Baibo mit seinen Truppen gegen Aoqypten vorstoßen, dann würde die englische Mi tel. meerflotte sofort einen Druck auf die tripoli-tanifche .Äüste ausüb^'n und das Glclchge^wiri't fafort wieder herstellen. Der vrin» von Wale» ln Wien Der englische Thronfolger traf am 1K. September nachmittag in Wien ein, enipsiiig den Besuch des englischen Gesandten Sir Walfcrd Selby und ging dann init leiner Vegleiwng aus, mii einige Stunden in einem Restaurant in der Inneren Stadt zu verbringen. Der illustre Gast fteute sich in dem Restaurant sehr über ein großes Bild von chm, !aS an der Wand hing. Er bestellte eine Kreb.sen'speise und einen „echten wienerischen Apfelstrudel". Als ihni die Weinkarte vorgelegt wurde, leihnte er alle Bouteillenweine ab und verlangte einen „öisterre'.ch'schen Bauerriwein". Dann entschied er si.^i ^ür einen Poysdorfer. dessen Blume er deson« '^ers lobte. Mit einer kleinen Suite begal^ er sich dann in eine Bar in der Nähe des Ztepha^rS-Platzes, wo er siä> Wiener Lieder v5rsp!e!en ließ und wo er bis viertel ? Uhr verblieb. Dort .zahlte er ülirigens die Rechnung leibst, zmn Ilnterschied von seiner sonstigen wohnheit. sie durch seinen Adjutaiiten begleichen zu lassen. Gvgeii hall, 2 Uhr war er wieder im Hotel Bristol und zur Ruhe. Au« »lner BOcheraaentin wirb ein — Mann B u d a p e st, 18. Zsptember. Aus De-l>reczin wird gemeldet, daß sich auf der dor, tigen Wnik die 37iährige Biicheragentm Iokanthe.Nun meldete und angab, orga» Nische Veränderi^ngen ihres .Körpers festge-sd?kt zu haben. Tie ärztliche Unter'uchuitg ergab, daß die ?^iau durch' eine einfache Operation zuni Manne verirandeit wer^'en ki^nne. Die Frau erklärte, daß si^^ untrer diesen Umständen ein hundertprozentiger Mann zu wlu.-den wünsche. Die Operation an ^er Frau wird in den nächsten Tag-n führt werden. Italiens Bereitschaft m Afrika 70.alI0 M«nn und 4.^it «werden als erster Teil der versproch-enen .^lilssstreitkväfte in einer Gc-sauikzahl von 7l)0W Mann unj) -vlug-zengeii. ^r „lÄivvna^ d'Jtalia" vsvivcist :n Krlegsgefadr und Suezkanal Die SueA^analaltie steht derzeit, ivo .^riegsbefürchtungen kursdrückend wirken, bei einem Nominale von 25i) Francs zwischen 17.0lX> und 18.000 Fraii:s, iiachdem sie schon «den .Äurs von ss'strc^st liatte. Wenn inan selbst das Noininale in Goldfrancs bere^Mt und daruiu :nik urulti' Mziert. utn eine einheitliche Äerql''ich.5b.7siZ mit dem auf französisch».^ Francs lailienoen Surs zu finden, so ergibt sich ''ine Gegenüberstellung von l2üs» Francs Nominal': und 17.l)tt() bis 18.00''» Francs .^nrsi'.^ocau. Ein derart hohes Agio wird uran wr.hl nur bei ganz wenigen Effekten sindc^n. Tatsächlich hat auch der Suezkanal scrnen Altio-näven seit seinem Bestand mindestens .^wei Milliar^n Goldfrancs an Divid^^/.oe a^gc-Khrt bei einem Aktienkapital von nur 2iiO Millionen Francs. Die Aktien befinden sich ^^u 4??» in englischen Händen,.der Rest ist auf »ersch'edene andere St aatsan geh irrige verteilt. ">?d!:nsuNs vevfügt Eligland nicht iiber die Niasorikät, doch können seinem koinpakten Aktiensieiitz nur zierstreute Fäihnlein voii Kleiimktionärcn gegenilbergestellt werden. Daruin ist dj? eiig-tische Uebermacht über den Suezkanal n?cht zu brechen. Die englischen Aktieir flehl>rten bis zum ?lewicht. Dann legte er sich auf einen Bleck drückte >au' den Knopf »nd hieb sich selbst den ^sopf ab. 17 Obdachlose in einem Strohschober ver« brannt. P r a g. 18. September. In der ^^iail/t kUlf Nittwoch geriet ein groszer Strohschober deö staatlichen ^^ros^g'rundbesihes 5ei Friede,! in Brand. Die ^ellevwohren von der ganzen U!llgebnng m'rincht^'n vergeblich des ^euer^ 5^err werden. ^ull ieitten Augenblick wurde der?lrbeitS« l.oie >u>hann i l e k auo !^'riedec!, 'i>cr im Schober übernachtet hatte, mit schweren Brandwunden gerettet. Zuni Veivusttseln gebracht, gab er an. das^ noch eine Anzahl nx''teter 'Dl'di^chir^ss'r j,n Scliober ikien/ (srst ln den '^^korgenstnnden konnte das ^-euer geli^scht werden nnd e-? n-nroen nnn di>" verkolilten ?ei?hen der Ob>Xiü?)ls>en ge-bori^en. Bi'?ber wnrden ll^ verkolhite Le'chen gefunden nn^ man l^enirchtet. dost 'ickz diese dnrch im'itere I^nnde no6) erl>Shen wird. Alnh der ?)bda?lilose (.^ilek ist seinen ^''vaiis^n'nndi'n erk'l^en. Englische Nottenkonzentration im Mitteimm Fieberhafte Ziisammenziehung ver britischen Pazifik-Flotte in den äftyptischen Gewässern si
  • en -Wste nicht weniger als W Einheiten der britischen ?slotte. Mlin erwartet in einigen Tagen noch die V<'rstiirknng dnrch d!e gröszten britiscsicn Ltreuzer die niil aller Maschinenlrast aus Singapore herangerückt kominen. Bemerkenswert ist^ das; ant 25. September ein ans vier Dreadnonghts, zwei Flui^-»ieugtrcigern und 4.', Zerstörern bestehendes Geschwader die griechischen Häfen Argostoli, 5sorfu und Navarino besu6)en wird. London, l8. Zeptenlber. Wie Reuter aus Singapore) berichtet, sind dortselbst große und zahlreiÄ)e Einheiten der im Stillen Ozean stationierten britischen Flotte eiitgelaufen, wurden nnt Naphta versorgt und setzten sofort in grös;ter Eile die Fahrt nach Westen fort. Unter den erwähnten Einl)<'iten befindet si6> auch das l^ros;-kampfscl>iff „5'»ood", welches mit seinen 42.lXX) Tonnen daS größte Schlachtschiff der Welt ist ferner das l^roszkampfschiff „Re. nown" (32.0^0 Tonnen), sowie die Kreuzer „Orion", Neptuu" und Achilles''. Der sonst vor Weihawei liegende l^roszkreuzer „Verwirk" traf in l!2 Stunden anstatt normal in sechs Tagen in Singapore ein nnd schlos; Spieles, des Sports utid des Tanzeo nicht zulckt auch des Zchrifttilnis in den B'r.'ich ^'er Mode. Da die .^ivdestundenten von Toron.^ dnrch eine Prüfnng den Titel ,.Dr. mod." erwerben können ergibt sich für Doki'.'iasv'--ranten "in tiene«? nnd reiche^? B-'.'täl'gnng'-' feld. Schnaps aus Aether mit Wasser und Himbeerwst Große Ausbreitung des Aetliersclimuqqets an der tschecho-slowakisch-poinischen Grenze Flucht aus dem Elternhaus. U a r l s l' a d, l8. September. Dieser Tcige traf l)ier der Präfideit! der jsarlsbade: .^^otel Imperial A. Maurice Auerbach, atis Puris '.nit seiner ?srau und seiner Ittsäh rigeil Tochter Madeleine. ein. Samötag ver-sclzivand plötz!icl> das llijährige Mädchen sriitlos. Das Mädchen solkte demnächst in ein Schwei;er P'nsionat gebracht werden widersei'.te sich ab<'r dem Plan der Eltern !'nd dl-.'> dinfte anch die Ursache der Flucht an>'' d>'nt t^'-'iernhans gewesen seii^. Das Mäd chen verfügte cim Tage seiner Flucht nur üler einen Betrag vott Trotz ange- strengter polizeilicher Re<1iercl>en fehlt bis-lier ted<' Svnr von der Verschwundenen. Snftlq ans dem l^fiinaniS st«flohen. N o w York. Der aus Prag gebürtig'' t^angster nnd Betrüger Viktor >l st i g. der Ettde ^^iili in ?,'etM?ork niegen l^eldfälscsulng grossen Stils verhaftet wnrde, ist auf originelle Weise ans dein l^efängnis geflohen. Er hatte sich ein Seil und einen Lappen verschafft lwnf!rschei>tlich durch eine Freundin, die ihn zu den oksiziellen Zeiten im Gefängnis besnchte! »tnd stieg aus dem Fenster. Er wischte dann, als kei er ein' gewöhnlicher ^'l'nsterpnlzer, das F<'nster sorgfältig ab und „itach getane»' Arbeit" lies^ er sich mit .Hllfe des Stricks zn Boden gleiten und spaziert? gemächlich davon. Zusck^aner. die die Szene beobacliteten. nalnnen an, er macsi<' nun Fe-'"labend. Lnstig, der schon siinftnal aus Gefängnifsen geflohen ist. bat ein l^etvegtes Leben hinter Er begann seine Vetrügerlaufbahn in Prag, seiner Heimatstadl, als er achtzehn Ialire alt war. mit Diebstahl von Ning?n ntid ähnlichen „Kleinigkeiten". Er hat dann lange Jahre tn Paris „gearbeitet". In der Pariser Unterwelt war er unter dem Spih» nnmen „Der Säbel" bekannt, der wohl von einer anfsallendeti Schramme stammt, die cr ans der «tiu? trägt. Er war daS Haupt einer l^angiter-^^esellltixift. der „Chicago-Band", die sich nnt Diebstählen, Alkoliolschmuggel und allerlei Betrügereien befaßte. Der Netherfchmuggel an der tsche-' choslowakis6i-polnis6ien Grenze hat stcl) zu einer Gefahr silr die Bolksge-fundheit in Oberschlesisn enttvickelt. Bei der Neugestaltung der europäiscl>en Landkarte an der siidlichen Grenze Ober-fchlesienS hat sich dort, wo die Oder und die Olsa im ^kreise Rtibnik die Grenzen zwischen Polen nnd Deutsckiland und Polen und der Tschechoslowakei bilden, eine Dreiländerecke gebildet, die mit dxm Laufe der Ia^re zu einer Großsck)Mllggelstelle sich ausgebildet hat. Der Üreis Rybnik bildet den südwestlichen Teil Oberscblesiens. Unweit der tschechischen und der deutscheit Grenze liegen die Ortschaften Worschütz und Czirsowih die gewissermaßen die Hauptzentralen deZ Aether-schtnuggels bilden. Man wird sich vielleicht wundern, warum gerade Aether ge.'chtnuggelt wird. Aether ist aber in der polnischen Gesetzgebung unter besondere Schutzbestimmnng'n gestellt, nachdem bereits der Besitz von A<'tl)er uilter Um ftäitden bestraft werden kann. Diese oder ähnliche Schnt^bestiinmungen bestellen in der Tsch^'^ioslowakei nnd in Dentschland nich?. Daraus erklärt es sich, das^ Aether aus diesen beiden Ländern nach Polen geschmnggel! wird. Und zwar ans dem Umweg über die Tsch^'choslowakei, da die dentich-polnischen Greitze sehr scl>arf bewacht wird. Seit zehn fahren hat sich die Bevöllernng auf dem Lande derartig ait Aether gewöhnt daß er heut.' als Alkobolersat< angesehen wer den kann. Znnäclnt ist dieses Nanschgist nx'-fentlich billiger als Alkohol. Unter entspre- chender Berdünnuitg mit Wasser und unter Beimischung von .^'»initieersaft werden aus einem Liter Aether sechs Liter SchncipS gebraut. Trok dieser starkeit Berwässernng ge-tti'lgt eine verhältnismäßig kleine Menge zu einem tüchtigen Ransch, nx'shalb denn auch der Aetherschnaps so beliebt ist. Der Aether-gebranch ist allerdings allniählich so ninsang reich geworden, daß die polnischen Behörden nlit aller Schärfe gegeil den Aether-schntltggel einschreiten weil anch Franen ltnd Mädchen, ja selbst ^tilider mit Leidenschaft dein A'ethergennß frönen. Der Grenzkampf wird nlit nnerbittliclx'r .Härte geführt. Die Schmuggler laufen in der Tschechoslowakei den Aether siir etwa W Dinar den Liter. In Polen erhalten sie N» bis 8^ Dinar dafiir. Es ist also, wenn es glückt, ein gutes Geschäft. Aber es glückt eben nicht immer. In besonders dazu hergestellten flachen Bleclchehältern, die bis zu Liter Aether faßeu wird die g'.'winnbriitgende Fln-ßigkeit über die Greli^^' gebracht, also lianpt-sächlich über die Oder und die Olsa, in die niait di'' Behälter rasch verschwinden lassen wnn, wcnlt die Gefahr d^s Ertapptwevdens besteht. Wie immer sind die.Hanvtgewiniler l^roß scl»nuggler, die in ^^rag oder ii» anderen t'chechoslewcikischen Städten w.'it voni Schili; 'il^en. Die Geld- nnd Gefängnisstrafen erwischen in der Re>iel die arilicit Tensel die für tt>^'tlig l^eld ihre Hant ^^n Martte trafen ninsfen. Die polnischen Zollbehörden !)a-bett in letzter Zeit die Grenzbeivachnn ^ ni^xh erl).'l'lich verstärtt. Ick promavsere zum Dr. M0d. Wissen Gi« eigentlich, was alles zur Mode gehört? An der Universität von Toronto IN Kanada ist jetzt eine Professur für Mode eingerichtet worden. Es wird zlveifellos genug Männer geben, die die Mode für eine so überflüfsige nnd vor allen Dingen kostspielige Angelegenheit halten, daß sie die Einrichtnng einer Mod^-professnr als völlig abwegig ansehen werden. Das haben sich aber offensichtlich die Leiter der Univei'sität in Toronto, der zn'eitgröß-ten Stadt j^lanadas mit über Ein- wohnern. selbst gesagt. DeSwegeti beschränkten sie den Begriff der Modewifsenschast nicht nur auf die.Neidermode allein, sondern zogen auch di<' Mode in der Malerei, der Mnsik und der Architektnr mit ein. Mit der Gründung dieser Professur hat die Universität Toronto bewiesen, daß sie nicht Nltr im wifsettschaftlicl>en Sinne gesprochen mit der Mode niitgeht sondern itn besten Sinne anch modern ist. Die Uttiversität soll also nicht eine Akadeinie für wissen- schaftlich gebildete Schneider nnd Schneider-innen seilt, sondern die Mode im Sinne der nenen wissenschliftl:6ie>i Di?'>lvlin ist ein Ge-genstund der .^Inltnrge'clnchte Es ist zn be-grsisv'i', daß dnrch dieses Beispiel von To-ronfl' einlna^ die Ankmerksantkeit anch ank andere Gebiete gelenkt wird, für die die Be-'eichnnng ,.Ml>de" genan so zutrifft, ivie für die wechselndett B'.'kleidnngsweisen der Men srlien. Denn schließlich i^t j.de M^ide das Ergebnis der Entwicklung höherer Geselllcha^ts stnfeil wobei die Stellung der Frau eine be-dentsliine. manchntal sogar entscheidende le spielt Die jeweiligen An^channngen über Erotik und Wirtschastsfornien üben einen weiteren Einfluß insofern ans. als eine ver besserte Lebenshaltnng und mit dieser ver» bnndenes gesellschaftliches Leben die Mode IN bestiminten Nichtnngen l'-eeinflußt. Unter dieseni Gefichtspnnkt gehört also die Mode znr Volfswirlschast, von der sie im Laufe des let.Uet, Iahrzehltts ein wichtiges Glied geworden ist So ergibt sich daß Mode INI weitesten Sinn jede Nachahnning mensch' licher Lebensänßernngen sein kann, die von eiltem engeren Kn'is der Gesellschaft ausgeht, sich verbrei?k't nnd naerrschakt wieder verschwindet. Deshalb gel)ören auch bestinlinte ^oiiueu des Llebestraqüdie. B u k a r e st l8. Sept^niber. ?^n einem Bukarester .Hotel spielte sich eiue Lleb^'stra« gödie ab, die zwei Todesopfer forderte. Der Chauffeur Konstantin Razcu uud die 1 ^jährige Gymnasiastin .Helene 7>'^nescn wnrden. dnrch jkohlengas vergiftet im .Hotelzimnter tot aulgefunden. Aus hinterlaslenen Brieden geht hervor, daß die jung-en Leute ::elbst n^ord verübt hallen weil sich die Eltern d^^ '.vcädchcns der Eheschlies;uug widerseltten /IttS Aus dem Siadtra» Nach länc^erer Pause trat der Stadtrot von Ljubljana Mittwoch abends zu seiner letzten Sitzung iu seiner bisherigen Zirant-mensehung zusaiuinen. ^tiid'.präsiuent tor N li v n i h a r berichtete über die vollzogene Eingemeindung der Unigebung we" durck) die Einwohnerzahl um lil.l."', liii' 8S.7N8 gestiegen ist. Der Finanzansschuß iBerichtersi'lt!^!,. T a v v a r) teilte niit. daß der 2!^ials'irlir die Pflasterung der Eoj',ova nn> der A^ker-öeva cefta in einer Breite vo.i «> terit überttontinen l)at, lvährend auf die Sladtt^?-nieinde eine Breite von Met rn ent'aslt. nws eine Ansgabe von Dinar aii''- ntlicht. Die Banatsverwaltnn'i ers/o?id zeit vom akadentischen Biidhaiier I o l n a r die Moi'esstatne. iv^fiir ein' An» zalilnng von -tü.iXX» ?!nar geleistet '.vuvde. Nnil liegt die giiiistige Gelegenheit vor, di" Statne dnrch die 5tlidl zn elioerben, n ".'ir nur I'.iiar nöüg wär'n. w^'be^ di' Transporttoslen von Beograd. tvo sicl', die Statne gegenwnrllg befindet, bis Li'.i'' j 'u'» eingerecs)net sind. Der Antrag ivnrd" ane^'-uonlmet,. Fi'ir den 5 t ra ß e n b a l' n a n s« s cs? u s^ berichtete Tr. F e t t i c» ?e'.- ^ i rif ivird einer Aendernng nnter'l-/>.'n i>"> ivird wieder der srübere Zenenti''' e^'i!.-führt, der Preise von l bis ?i'iar i> sielit. Die Früblarten betragen ein''"'Ii.!' l Dinar, die ^)inclfa>'rlarlen für -! > n bis ll llhr gegen Boriveiinng der '.ie die .Hinfahrt ebenfalls l ?!nar, der 'nr die Abendkinten belänkl sich desiieil' u anf l Dinar. Die Preise für die . Sclmler- nnd andere .'^uirten werden entsprechend geregelt. _ Die 2.rlis',enb.i'^n ''''.'r- nahin seinerzeit die Bervsli.r»inl!n' d'e li'.^w.'is?r^ d.iß de: "taat, der ^tnch dies' Ars'.iten iisiern.'1'n'..'r! wird, die Sninine noni nä.hsten an ii: .HalbjahrSraien zn l«is^.!' I^.nor er>" wird. Es ^olgte d'e e''n''^r ger wichtin^Nt Angeleg-nl'ei'en. der .^e-hein'en Sit^nng wurde znin Leiter der Nnl« 'urseklion des S!'^'.maaistrats der P''!.'^els!.'r ."«es städti'ehen Gnninnsinm-? Dr. o l e bestellt. D'r ebenia! iv ^'rel^.'r der 5tl'idti''6?eii Spark-isse Dr^ Fran^ e r-n e wird z-eaktiviert nnd der stenlr'.'llor dieu'i Ain'talt Zorko P rel o v e e n'-'^en Krankbeis vensioniert. Zwei Pr>."'ess^''en d?s städtischen Mädcheitg'Nl'nasiuins ivnvde ae-knl'digl, da die erste lasse ansgela'sen bzi" d eselbe vom Staate übernonnnen n'nrl^e. lll. Aus dem Staatsdienst. Der '"bersten-erkontrollor Johann G r e a r in Ljiibljano wurde ln den ')tnhestand verietN. ln. Polnische (^nofsenschaftliir in Ljubljana. Äuf ihrer E^lurfion nach Jugoslawien ist Mlttnioch nachniittags eine Grnp^x' von M Fül)rern des polnischen Genossenschaits' N'esenZ IN Ljnbltana eingetrosfen nnd wnrd.' NM Bahnlios von Berlt'etern verschiedener heiniischer Genossenscliasten lier^^lichst lie-gri'ißt. Für den lierzlichen Einpfang dnnkte der Führer der Polen, P o in i a l s k !. Am Donnerstag besichtigten die l^äste Ljnb ljana und die verschiedenen genossenschaitli- )?ariSorer Zeiwnfl" Nummer 21s Kveitag, d« so. September 1V3b. chen Institutionen worauf nach einem ?lb-stccher nach Olx'rkrain di<' Weiterfahrt gegen Cüdl'N erfc'sat. Iil. Das Tomtapitel wieder komplett. /^ürslbischof Tr. Roxman hat drei neue ^Vt^itl^Iicder Domkapitels von Ljubliana ernannt, wodurch derselbe nach mehrjähriger ^bause wieder koinplctt ist. Zu Dom^rren wurden der Religionsprofessor am klassischen (^t)mnasium in Ljubljana Dr. Mois Z u-- a n, der Religionsprofessor an der Lehrer-tiildun'^Ianstall in Lfubljana Dr. Gregor 7. cr Ia n und der Ursulinerinnenspiritual n? Loka Josefi m e n c ernannt. l. ^ M. >iönigin AZaria in Dubrovnik. (Gestein kros I. M. die Lionit-sin in Beglei-tuissi M. der rulllänischen KöniginMut« ><'r uud dcr spanischen Prinzessin Veatrice ii, >s^rastwngen aus Bndva in Tubrovnik ^'in. Die swhen DauK'n absolviertei» einen Spa.^ierciang durch die Ctadt und besuchten dann dn'? ^i"nst<'nschlosz. Die Landesuiutter wnvdc üderall erkannt^ inan bereitete ihr und rliren hohen Begleiterinnen herzliche !?vatiouen. i. Dr. ^lija Priea gestorben. In Zagreb ist der diulig^' Rechtsanwalt Dr. Ilija P r i-l- a in» Alter von Iahren gestorben. i. Seinen 7N. Geburtstag feierte in Za-grcti der Tonen der kroatischen Oper To«o e s i D5l^e-tt?e-^c>uristik so nerdienstvolle alpinistisch;rund ciner Crnu'ichtignng des Stadtrates demnä6)st iibe-r den Ankauf des t^ute!? Bi?kupljak durch die Ztadtgemein-d«' verliaudelt lverden. Das l>;ut uinfasit ein Areas von Joch. i. Eine neue Moschee. Au? Freitag, den 20. nnro in in seierticher Weise die neue Moschee eingeweiht werd^^'n. Den Einwei-s?'.'Ngsfcierli6ikeilen werden n. a. auch die '^i^inisttr Dr. 3 p a h o und Dr. V e h-m e n b^iuiolnien. Man rechnet mtt einer ^)>eteiligilug von Moslims. i. Errichtung einer rumänischen Lehrerbildungsanstalt in BrSac. Die bislicrige ser-b^^jrvalische Lehrerbildungsanstalt in Vr^ac wird auf (^jrund eines zwischenstaatlichen Abkonnnens in eine Anstalt nnt ausschließlich? rumäuischer Unterrichtssprache un,gewandelt. Die erforderlichen Lehrtröftc sind >ius :iiumänien bereits eingetroffen. i. Die '^greber Mustermesse „wandert"^ 3tadlgenieindc Zagreb hat ein Angebe»! der 7^-irnla '^stothe Ehrmann angeiie-nunen :ind dcn ^unl Verkauf angebotenen s^rund-''tuctlomvler am der 5avska cesta um N Millionen Dinar erworben. Dieses Areal wird der Mustern^essc zur Benützung überlassen werden. Das bisherige Messegelände soll im V^ersteigerungswege veräus^ert 'rvrden. s. Im Alter von 1V2 Iahren gestorben. Zagreb ist im dortigen Barmherzigenspi-tal die älteste ^rau der Ttadt Zagreb, ^raa Antonie Turner, im hohen Alter von 10? ^ahrell gestorben. Die .Hochbetagte war in ^(arlovac geboren und zweimal verheiratet, das ^erstemal mit einem Arzt, später ,nit e'ncnl Gewerbetreibenden. In den letzten Iill)r<'n fand die einsame Frau il)re 5tinder sind anch schon längst gestorben — einen stilseii Winkel, (5chnt< und Pflege im genannten .<^e>m. i. Einweihung eines neuen Z^euetwehr-ljeimes in Dubravica. Erzbifcl^of Dr. Bailer wird ain Tonntag, den 22. d. in Dubravim die Einweihung des dortigen neuerrichteten ^-enerivehrheimes vornehmen. i. Sclbstniord eines llniverfitätshitt^ers. In Bnnialuta hat sich in seiner elterlichen Wohnung der Unwersitötsk)i?rer Paul P? a n d l aus »ng^flärt^n Gründen er-schlchell. Doanerstao, de« ia. Sevtember 1925 Studenci und Radvanje Ler Standpunkt der Gemeinde Studenci zu den Lostrennungsabsichten von Nadvanje/Interessante Sitzung des Gemeinderates Der Gemeinderat der Großgemeinde Studenci hielt gestern abends eine Sitzung ab, fj'lr die angesichts der Aktion des Dorfes Radvanje, die ans eii^e Trennung von Stu-denei hintiusläuft, lebhaftes Interesse herrscht. AuS diesem Grunde waren alle Ge-ineinderäte erschienen. Nach Erledigung der Formalitäten be-richteie der Biirgermeister .^^err K' a l o h, das; die Blichbrücke zwis6)en Studenci und )>cadvanie fertiggestellt nnd die Ztraste frisch beschottert worden ist, sodass diesell>e in den nächsten Tagen wird dem Berkohr übersieben werden können. Die Kosten belaufen sich auf rund wllll Dinar. Am Drauufer mustten die Arbeiten an der Errichtung einer Ztützinau-er eingestellt werden, da die verfügbaren Mittel ers6)öpst ers6)einsn. Trol^dem lzed'e-lien die Arbeiten bereits so weit, das; v^r-derhaiid jede Gefahr für die Uferböschung bei .?^ochwasser beseitigt ist. Die zur Waschanlage des.^^errn N emer führende Strasse ist gründlich ausgebessert. Die Gastwirte, insbesondere sene aus Radvttnse, beschweren sich über die Bettlerplage unter der auch die Gäste zu leiden haben. Die Bezirkshaupt inannschaft wurde ersucht, den Gendarmerie Pesten den Auftrag zu erteilen, auf die Bettler ein erhöhtes Augennierk zu richten. Es folgten die Beri^ite der Ausschüsse. Der Z t r a s^ e n a u s s 6? u s? (Berichterstatter .^^err O m ule c) lies^ die Verkehrs-ivege reinigen und gründlich ausbessern. Einige Strassen und Gehwege harren nock> der Ausbesserung, do6i werden angesichts der beschränkten Mittel vorderhand nur di? dringendsten Arbeiten durchgefichrt. Dein A r IN e n r a t (Herr K a c) sind zahlreiche Gesuche uin Unterstützung zuge. kominen, doch konnten nicht alle in Verdick sichtigung gezogen werden. Die inonatlichen Ausgalien für die Gemeindearmen belau-fl^u sich gegenwärtig auf 575.^ Dinar. Der Landwirt schaftsau 5« s ch u f; (.>ü?t ihn nur ilt den allerersten Morgenstunden, wenn ein zarter Nebel über der Welt lis^t. oder in den Abendstunden, wenn Plötzlich räch Sonnenuntergang eine empfindliche ^hle uns überfällt. Wanderten wir eben -i-och son» i".'ntrunken durch den schönen Tag, so 'chau-ern wir tzlötzlich leicht zu-jalmnen: w«l^ 'al- ter Hauch — der September gibt 'eine sttenkarte ab! Die Kinder wissen es zuerst, daß Herbst tst. Die glänzenden dunkelbraunen Früchte Kastanien, die jetzt zu Boden fallen, ve. weisen es. Und auch der Erwachisene blickt ein wenig nadaß die Verfolgung der beiden Miffetäter auch in Oesterreich fortgesetzt werden wird. .Kotiajnc wird übrigens auch von den österreichischen Behörden schon seit mehreren Iahren wegen verschiedener Delikte gesucht, ^r Mann war damals aus Oesterreich geflüchtet, worauf man ihn in Celie festgenommen hatte. Dort wagte er einen verwegenen Fluchtversuch wobei «r eine« Ge/anaenbausautseher den DienK^ den Zy. Septemv« ISN,. KariVorer ^eltung^ Nummer 213. revolver entrissen und ihn niedergeschossen hatte. Ncun Jahre verbüßte er für diese Bluttat hinter den Kerkermauern, aus denen ihm nun der zweite ?sluchtversuch ge-tslückt ist. m. Beim TotengelLute vom Schlage ge« rührt. Einen sonderbaren Tl>d fand in Slad ka gora der 68jährige Mesner G^org N o-v a k. Als er gerade dabei war, einem Verstorbenen das Totengeläute zu geben, wuroe er vom Schlage gerührt. Er war auf der Stelle tot. m. Der neue Ausfichtsturm in Gt. Pan« trotzen wird Sonntag, den 22. d. eröffnet. Die Besucher werden besonders auf die neu en Wochenendkarten aufmerksam gemacht. Der Fahrpreis bis Brezno-Ribnica von wo sich der Ausstioq am besten lohnt, stellt sich auf kaum 1 l Dinar für die Hin« und Rückfahrt. m. Das Rote kreuz in koSaki veranstaltet S o n n t a g, den 22. d. um 15 Uhr inl l^asthaus Koren (vormals Taferne) ein Woinlesefest mit Musik und Gesang. Der samterlös der Veranstaltung ist für die Unterstützung armer Schulkinder bestimmt. m. Einen intersianten Bortrag wird Dienstag, den 24. d. der Assistent der technischen Fakultät Ing. Milovan o l j e v-8 ei k aus Ljubljana über die Rolle des hydrotechnischen Institutes bei neuzeitlichen Wasserbauten halten. Bekanntttch besteht die Absicht der technischen Fakultät der König Alexander-Universität in Ljubliana ein hydrotechnisches Laboratorium anzuschließen, wysür sick) reges Interesse bemerkbar macht. Dieser einschlcigige Bortrag soll nun auch unsere Oeffentlichkeit mit der Notwendigkeit dieser Neugründung bekanntmachen. m. Brand infolge Blitzschlag. In DobriS-kova vaS schlug der Blitz in das Wirtschafts-obsekt des Besitzers Flis ein und steckte es in Brand Der Schaden ist bedeutend. m. veldlälscher vor den Sttchtern. Bor dem kleinen Strafsenat des Mariborer .Preisgerichtes hatten sich gestern der 56jäki-rige Mechaniker Marko Div ja k und der .Wjcihrige Knecht Ignatz Valentin-k i o beide aus Ptuj, wegen Münzfälschung zu veranworten. Divjak der einige Zeit »n Deutschland und Italien geweilt und sich dort gewisse Erfahrungen in der Münzenprägung angeeignet hatte, versuchte mit Hilfe Knechtes ValentinöiL 'A)-Dinar-Mün-zen herzustellen. Die Falsifikate fielen aber schlecht aus, sodaß man dem Schwindel bald aus die Spur kam. Divjak wurde der gestrigen Verhandlung zu vier Jahren schw.'-ren Kerker verurteilt, während BalentinLik Der vkrnachlgWlt Hau pt platz Eine der dringlichsten Requlierunqsarbeiten ist die Asph Utierunq des HauptplatzeÄ / Staub und Unrat sind die Plagen auf diesem Platz In unserem Blatte iist der städti-lche meinderat seit Jahren schsn des öfteren darauf aufmerksam gemacht worden, dasser in der Nachtzeit die beste Varanlie dafür bietet, daß man am nächsten Tag einen ivenigstens einigermaßen hygienischen Platz betreten kann. Die Stadw.it^r >^llen schrn einmal darüber nachdenken, we iie mit diesem Problem fertig werden ki)nnlcn. Die Bürgerschaft hat ein Re-s^t dirauf. den Lebensmittelmarkt hygiensch gesichert' zu wissen. mit zweieinhalb Jahren davonkam. Gleiche ren Zeit heraus, dieses packende, erregende zeitig wurde der Besitzer Josef Kovaöie und zeitwichtige Werk gesc^'fen. Alsri?d Hein aus Zgor. Jablane, der die Geldfälscher un- ist ein Gestal er von zäher Kraft und teü- ter sein Dach genommen hatte zu fünf Mo- iveisc unheimlicher Eindringlichkeit. n°t°n ,.r°ng-n Ar--ft währ-nd > ^ r.sch.ndi.b»«»I. Dem T.°u°r°b°rk°n. dr°> M..°ng-»-gk sr-!g°ipr°ch°'. jAnton B . d ° p > >. - ° -n.. wendete gestern am Markt ein noch unbx wurden. m. Sine neue AMoftrahe entlang der Grenze wird von der österreichischen Regierung fertiggestellt. Die neue Traße verbindet Eibiswald mit verschiedenen (^renzar-ten. kannter Langfinger die Geldtasche mit einem Betrag von 45 Dinar. m. Wetterbericht vom 19. September ? Uhr: Feuchtigkeitsmesier: — 19; Barometerstand: 739; Temperatur: -i- 16; Wmdrich-m. Di« Theaterbesucher werden nochmals tung: NS; Bewölkung: teilweise; Niederauf die Borzüge des Abonnenments auf-.schlag: tt. merksam genv^t das außn 21 Vorstellun- » Tanzschule des Kulturvereines „Tri Gast p'«l der Liubli-N.« Tnnz»bumS.'bend. jeden Mittwoch und TmnStag ,wi ch-n Schplahe lauf. h«ul° Donars,-g d>« z, ^nd 2-, Uhr i« der Gambunusliaa- «b-ab Ab m°Mn Ar«U°g^ st-h«n den Abon-^p,^ M.tglicdcr. die aus B«rs?l>en n-nt-n all- S.hplatzeBttsuMng^ Einwung c-üal.-n haben, möaen sich m. Sturz vom Fahrrad. Der 14jährige bei dcr Leitung der Tanzschule melden. Bcfitzerssohn Johann Fras aus Sv. Marje- 9723 ta stürzte in der PobreSka cesta vom Fahr- b. Mode und Heim. Unversehens ist der rad und zog sich Verletzungen am Kopfe zu. .Herbst gekommen, doch das beliebte Mode-Er wurde ins Krankenhaus überfuhrt. blatt „Mode und .Heim" hat bereits vor-b. Sturmtrupp'VroockS. Roman von Al- »esorgt. Kostümkleider reihen sich an Herbstfred Hein. In Gan.-^eine,l Mk. 4.80. Verlag wäntel und wollene Kleider sür die Reclam. Leipzig, Verfasser hat hier, und den Nachmittag stehen neben den ir mitten aus dem Erleben un>serer revclu^i^nä "^eide gearbeiteten Modellen für den ^'lbend Das St. Barbara-Kirchlein am Kalvarienberg im neuen Kleide Mcdisches Allerlei, reizende Blusen und eine Seite Kinderkleidimg belchliesien den Modeteil. Der übrige Inhalt wird d^'s Interesse jeder Frau wachhalten. Nt'ben praktischen Winken für Haus und Garten ''ollen inhaltsreiche Ge^ankenkt'litter. anf^erdem e^n fesselnder Ronran und der An^eli'M^.ll. welche eine willkommene Er-^än^ung dev vielseitigen Inf>alts bilden. Berlag Voba.li l5( Co.. Leivzig. Zu beziehen durch jede '^^nch- und Papierhandlung. Das St. Barbara-Kirchlein am Kalvarten berg, das nunmehr völlig renoviert wurde, wird Sonntag, den d. wieder eröffnet werden Wie l^ereits berichtet, wurde vom Bildhauer S o j <1 eine neue Golgatha-Gruppe ans Kunststein angefertigt die oberhall' des .Mrcheneinganges eingemauert wurde. Die K'irclie selbst erhielt eine neue Fassad>' Die Wiedereröfsnung wird Fürstbi-schas Dr. T o ni a S i ö selbst vornehmen, der ul dankenswerter Weise auch die Initiative zur Renovierung gab. Die Unkosten wur den mit dem Ertrag einer vom Dompsarrer Msgr. Umek durchgeführten Sammelaktion gedeckt. Anläßliä) der Wiedereröffnung wird Sonntag, den 22. d. nachmittags nach der Besperandacht um 13 Uhr eine Prozession von der Domkirche auf den Kalvarienberg stattfinden, der eine kirchliche Feier am Kalvarienberg folgen wird. Die MalaNaepivemle aus Eeylon Sine halbe Million Erkrankter Todesopftr. 80.000 Auf der Insel Ceylon hat eine Malariaepidemie in siebenmonatiger Dauer KO.tXX) Todesopfer erfordert. Das Malariafieber ist eine der verbreitet sten tropischen ^ankheiten, deren Krankheitsbild schon den Aerzten des Altertums bekannt war. Aber erst 1880 wurde in Algier durch den französischen Arzt L a v-ran der Malariaerreger entdeckt. Aufklärungen über den eigentlichen Vorgang der Malariainfektion durch die Gabelmücke (Ano pheles) brachten dann in den neunziger Iah «n vor allem die Untersuchungen Robert Kochs. Dauernd komult die Malaria in den Tro-^ Pen vor, ganz besonders zu Beginn und am Ende der Regenzeit. In anderen Gebieten, z. B. in Südrußland ist sie aus die heiße Jahreszeit beschränkt. Jedermann weis;, daß ein Malariakranker Chinin bekommt. Doch ist es ein landläusiger Irrtum, daß durch das Chinin eine Immunisierung herbeigeführt wird. In Wirklichkeit wird dadurch die Entwicklung gehemmt. Lediglich bei afrika« nischen Eingeborenen hat man eine srwor- ob5fvk«n Ic>knpo»t« LKIofv- ljont gik» kn»ckmv!r rv b«» »ckümgan. lubo Din. k.». ^vgoslov. krrovgni». Burg-Tonkino. Die langersehnte große Premiere des besten Lustspieles des Jahres mit Trude Marlen in der .Hauptrolle: „Ehestreik" nennt sich dieses gewaltige Lustspiel von Frauenlist und Männertrok, von Liebe und Eifersucht, von Schöntun und Busserln, von Fensterln, Matsch.und Tratsch und gesunder, schöner männlicher Kraft. „Wenn der .Hansl die .Hanni zum Vumtata, Bumtata, sonntags im Dorfkruge führt...'' und „Ter hockt unterm Pantoffel und ungern zu Haus, da macht ihm a Ehestreik fei gar nir aus!" Schon allein d«' zwei Verse zeigen, daß das Grofjlust-spiel „Ehestreil" eine riefen Hetz und ^ine mortz Gaudi erzählt und zeigt. Ein neuer prachtvoller Ufa-Film, der kräftigen, gesunden, urwüchsigen Humor ausstrahlt. Borbereitung: „Amphitryon". — Willy Fritsch, Adele Sandrock und Paul Union-Tonkino. .Heute, Donnerstag, zunl letzen Mal der volkstümliche Wienerfilm „Borstadtvarietee" mit Luise Ullrich, Hans Moser und Oskar Sima. Freitag kommt der neueste Lustspielschlager „Animator" lSalt^i in die Ewigkeit), eine lustige, ganz auf ii::pannung und Humor eingestellte mnnlali-sche Filmkomödie mit ^ritz Schulz, H.?rta Nat,ler. Felir Bressart. Tibor v. Hainwn u. Rosy Barsonn in d. Hauptrossen. E'n ^ilm, der wieder einmal alles mitreißen wird. bene Immunität beobachtet, die bei Europäern nie eintritt. Durch die Truppeuverschiebungen wä!^-rend des Weltkrieges wurde die Malaria an verschiedene Orte Europas verschleppt. Doch kam es infolge entsprechender Behandlung und äußerer schlechterer Entwicklungsbedin gungen für den Malariaparastten wozu vor allem die niedrigen Temperaturen gehörten. zu keiner größeren Ausbreitung. Malttria tritt in der Regel herdförmig auf. Sie kann sicher aber auch gelegentlich al-z Epidemie ansbreiten. starben z. V. ii, Indien 1908 zwe! Millionen Menschen an Malaria. Die Epidemie auf Cenlon begann im ^e--bruar. Ueber eine halbe Million Menschen erkrankten an Malaria. 80.000 haben chr L'ben verloren. Jetzt scheint die El^idemie abzuflauen und zu erlöschen. Die englisch.'n Sanitätsbehörden verfügen über vorbildli-che Einrichtungen. Aber sie sind naturg.'-mäß be! derratiaen Mass'nerkrankungen sc' gut wie hilflos. Das Bc'lk selbst nimnit der artige Epidemien gleichliüliig l)in. Bei Millionen Menschen in Indien und auf Cen lon wird der Tod von 80 000 Men'chen gar nich^ weiter beackuet. Für den Europäer bleibt Malaria nach wie vor eine heimtücki 'che .Erankheit. linse? neue? 1?omsn: beeimri 6emnäLd5t! Spsnnonä. c>it äirekt ta8^in!eren^ von äer ersten sstzunx bis zum verdlüf^enäen. volil "on niemsnck Lsadltten LcllluIZ. erlick un'tellt^!r >V(>!fLSNL!Vl2rken »einer srn-Lon l^eserxemeincle ein neu 2?; Werk xe-sckakken. Wir krouen nn8 2ufriclitis cZ.-»!--üder. es sucli un8eren verelirt.^n '...e^ern unck l^serinnen vermitteln '.u k^'nnen, llie ja mit I?eckt einen j^epilLLten manteil immer selir 5cdStZ!en. Nzt^en nur keine k^urclU t)ittc: vor ciem einüil-eisen l?le5en »O x o r«. er virä. bevor äie Kette cZes von ilim ankericdte^eii Un-Keils sied ^clilieüt, von berufener, llün-llev uuscdääücli xemsckt. Iincarbeitet wird l'los; in der VlektrizitätS-zcntvalc der Ivtilnjf. wo 8 Personen öesrkiAf-tisit sind. c. Stillegung des «attWetke«. Das Kalk- werk unterhalb des PeLovnik wird seinen Betrieb einstellen. Die Vernxiltnnq des Mrkcs hat mit kommendein I. Oktober allen ihren Arbeitern gekün'diqt. Da? ^ser neuen Arbeitslosen ist anflssichtS ye.z nn^henden '^t^^interS ein schr tranriqsH. c. Ueberfall. Zqrvi Arbeiter aus vas haben den 4^, Ja-Hre alten arl'eltsll>sen Schuhmacher B>alentin Me^nar überfallen und ihnl Nlit einer I^ahrradpnmpe zahlreiche Perlehilngen an K'opf und Mied« ^mlsten beiizebracht. Der verletzt» >i>h^ von 100 Dinar herauszugeben. Äeitcrs haben sie im Ceptember v. I. in Doll^o bei Lilija eine ^^iehharinonika nnd einen Monat später in Rose lvi Trobnje ein ^-cihrrad c^eraubt. Ini Mai d. I. haÄn sie in Iurij unter dem Üf^un, unrechtmäf;i Dinar bezahlen. «vn>o Allexander Sußvallfvnd Der Jugoslawische Fußballverband hat im ehrenden «Äedenken an weiland König Alexander einen für besondere Zwecke be-^tininlten Köllig Alexander-Fond gegründet. Als erster Spieltag ivnrde der V. Oktober bestinimt, an dem in» ganzen Staate Wettspiele zugunsten des Fonds ausgetragen werden. In Maribor ivird erst d^r hiesige Kreis-ausschuß das Programm fiir diesen Tag festsetzen. FußbaNmelfteilchaft tv3S/ZS Wie bekanllt, gelangt die Unterverbands-ttleisterschast der Fußballer in diesem Jahre in zwel Gi-uppen zunl Austrag. Währeni» in der Gruppe Ljubljana—Celje bereits vergan» igenen Sonntag die ersten Punkte vergeben 'wurden, werden die Kämpfe in der Gruppe Manbor-'-l^alovec erst kommenden Sonntag aufgenoinmen. Als Gegner wurden „Rapid" und „Viktoria" sowie „Maribor" und „öa-kovec" verlost. „Viktoria", deren Mannschaft das Erbe „Svobodas" antreten will, hat aber im letzten Augenblick ihre Mitwirkung abgesagt, da sich allem Anschein nach d. Spiel erlaubnis noch für einige Zeit verzögern dtlrfte. So ^Verden kommenden Sonintag nur „Maribor" und „Sakovec" um Punkte kömv-fen. Der Begegnung, die in Sakovec vor sich geht, kommt insoferne «ine erhöhte Bedeutung zu, als nur die beiden Erstplacierten für die folgenden Endspiele der LNP-Mei. sterschaft in Betracht gezogen werden. Fiir beide Maunschaften kann schon das sonntägige Spiel von bestimmender Wirkimg sein. b. Spezialist in Sibirien. Van Rudolf Wolters. Verlag Wendt ». Mathes, Berlin. Vom russischen Mensck>en selbst, der inmitten dieses tt^scl^hens steht, von seinen! Leben und seiner Arbeit erzcchlt uns «der Verfass'-r. Er beschreibt feine Fünfjahrpläne, j.?ndern »»eriu5)t lediglich seilie Erlebnisie unter Russen eiil-fach wiederzugeben und gibt einen Ein blick in eine der vielen innersten Zellen des Mtebundes. Die zahlreichon guten Feder« Mchnungen stanimen von Heinrich Lciuter. DoppelfiaN in der 2. «lasse Während man in der ersten Klasse noch nlit Vorbereitungen für den Saisonausgang beschäftigt ist, wird in der 2. Klassl? des Kreises Marlbor bereits eifrig uln Punkte ge-känlpft. Vergangenen Sonntag ging 'll Dolirja Lelldciva ein l^ed^'utuitgövolles Treffen vor sich: der SK. Lendava kalnipstc^ .zuin erstell Mal uln Puiltte und lllan muß gßistehen: die Mannschaft hat sich gilt geschlagen. „G r a d j a n s k i" (('akovec) trug zlvar den Sieg lnit 1:0 davon, doch lvar der SK. Lendava durchivegs ein ebenbttrti' ger Gegner. Das Meite Spiel fand iil Mur« sk!a Ssbota statt, ivo „M u r a" lnit großer Mlihe der kräftig einporstrebenden Mannschaft des SK. D r a v a aus Ptui ein 2:2-Änmtischieden aufzwingen koirnte. Sonntag, deil ?S. d. n>erden die Spiele illit zwei wichtigen Begegllungen lveitergeführ:. In P^uj treffen der dortige SK. P t " j uird der Oaklweüer „G r a h j a n s k i" avscinaiider, während in Mnrska Sobota die Partie „M l» r a- gegen „L e n 0 a v a" iil Szene geht. Beido Spiele versprechen etilen wech'el-volleil Berl-auf, znmal das Kräfteverhältnis aller vier Akteure ziemlich ausgeglichen er-'öieiirt. Beginn der QualisNations-»ampfe sür den SinttiN in die Lioo Während in der ersten und dritten Gruppe die Qualifikationsspiele für den Eintritt ln die Nationalliga bereits vor acht Tagen begonnen haben, greifen die Vertreter des DraubanatS, d. s. „P r i m o r j e" und .,J l i r i ja" erst nächsten Sonntag in die Ereignisse eiu. In der fünften l^rltppe, der Slowenien allgehört gel)«n am ersten Spieltag die beiden „Derbys" „Ilirisa" gegen „Priluorje" und „Gradjanski" gegen .MKK in Szene. Für uns ist das Resultat von umso grl'yerer Bedeutnllg, als scholl dieses Treffen den Repräsentanten Ljubljauas in der L9?P-^Meisterschaft bestimmen wird. : S. K. Rapid. Heute, Donnerstag, Training der ersten und der Reservenmnnschaft. Erscheinen aller Pflicht! : „Rapid^^mnastitturft. Um st'inen M t gliedern Gelegenheit zu geben auch iiber die Wintermonate Leibesübungen zu betreibet!, eröffnet der SK. Rapid ab lü. Oktober regel nläßige Gvlnnastitstunden im eigenell Trai« ningssaal. Und zwar für Kinder, Jugend und Erwachsene. Die Leitung der einzelnen Gruppen liegt in Händen erprobter Fachleute. Die genauere Stundeneinteilung wird noch rechtzeitig bekanntgegeben. : VaraSdiner Fußballer in Maribor. Anstatt des abgesagten Meisterschaftsspieles ge^ gen „Viktoria" will „Rapid" den Baraidt-ner Sportklub für ein S^l nach Maribor verpflichten. Die Varatdiner, die sich schon seit den Umsturztageil der besten Sylnpathien in unserer Stadt erfreuen, stellen gegenwärtig einen der spielkräftigsten Gegner der Zagreber Provinzmeisterschaft dar. : Im Kampfe mn den Jugendpokal stohell nächsten Sonntag die Jugendmannschaften des SEK. Maribor und des SK. 2elezni-öar aufeinander. Das Spiel, das am „Maribor"- Sportplah stattfindet, begillnt unl I4..W. Uhr. - Zagkeb — Warschan 5:1. Die jugoslawischen Handballerinnen, die sich augeuscki^in lich von Polen nicht trennen können, errangen wiederum einen Prachtfieg. Diesnlal schlugen sie als Zagreber Auslvahltealn die Repräsentanz von Warschau mit 5:1. Dage- Freitag, den 20. September IN». gen unterlag tagszuvor eill Teaiu von Slan Brod gegen Lodz mit 1:2. : l2 Spieler in einer Fußballmannsihast. Im Kainpfe gegen die rumänisäie Profi« lnannschaft „Rispensia^' lnußtc dic Wiener „Austria" die i'lberraschende Feststellung machen, das; die Rumänen für die Ereku« tion zweier Elser jelveils den l^ioiilmanil herangezogen hatten wobei inail erst später bemerkte^ daß der richtige Tormann d<'nnl>ch im Tor verblieben war. Di<' Rulnänen bat-tell nämlich den Reservegoalhnter heransie-zvssen, der dieselbe Dreß trug und über ei« nen aujzergewöhlllich scharfen Schuß ver^ filgt. Trotz de,n Protest der Wiener wurden vonl Schiedsrichter beide Tr-effer anerkannt. : Sin Tenniskampf Zagreb ^ Lemberg wurde gestern eröffnet. Kukuljevie. ichluli Wirtlnann k!:2, 6:4, lvährond Pallada gegen Hebda lnit 4:ä 4:6 unterlag. Das Mat^' ftelit 1:1. : Der Leichtathletikstiidtekampf Graz Ljubljana wird am 12. und 1-?. Oktober zllnl Austrag gelangen. : Da« VeltmeifterschaftStnrnier der Ten« niöprofesslonalS iil Nelvtiork wnrdc mit dem Schlußspiel Tildeil gegen KoZelilh beend<'t. Tilden gewann ln eilleln Fünfkainpf nach hartem Widerstand 0:tt, 6:1. 6:4, 0:6. 6:4. : Der BantamgewichtS'Weltmeister Sang-chili punktete in Casablanca den ftüher-'n Weltchampion ?1oung Perez überlegen allS Freitag, zv. September. Ljubljana 12 Schallplatten. Schall^ platten. 10.-D Stunde der Nation. ^ain-lnerkonzert. 21 Konzertabend. — B«ograd 12 Schallplatten. 16 Klavierkonzert. Itt.liO Schallplatten. 19.1.', Nachrichten. 19.30 Stull de der Nation. ZO Voltslieder. Ä'/)0 Schall-Platten. 21 Äonzertabelid. — Wien 7.20 Frschkoilzert. 16.05 Leichte Mirsik. 17.3-, !»Ua vlervorträge. 19.35 Die Puritauer, Opc'r. — Verlin. 20.55> Militärinärsche. (^r eg. — Bratislava 20.40 Violinkon',ert. — Brcs lau ZO.üö Funkspiel. _ Briinn 20.10 Dors- blasuiusik. — ^utschMdfender .!>er Schimlnelreiter, Fullkblladl'. — Droilwtch 19.20 Bullte Stulide. 20 .s^örspiel. — '^/lai-land 20.40 Lllstspiel. 2?.10 .^?anlnlrlttusik. — Leipzig 19.?ö Ein .<>istörchen aus de? Zopfzeit. 20..^5) .'^)>örspiel. _ Miinchen 19.ann i konlni. lvann , w,e' deruln komm. 2l Uebertragung anK Tuiin. —. Prag 21.10 Fnnkorch'ster. — Rom 2i».to Unterhllltullgslllllsik. — Strafiburg ".ll' teichaltullgsnill'sik. — Toulouse 19 Eello^on-zert. 19.?0 Dllettistell. 20.0.'» Operett<'lnve>-fen. 20-i0 .^^eiteiv Szenen. — Warichiu 18.4!', ffinderchor. 20 !?eichte Musik. Zl.l'» Sinfoniekouzert. Wagner und BeMni Z«ni 100. Todestag twn Bincenco Bellini am 23. September Bon Dr. A. v. A ll d r e e v s k y. Welche Beziehungen bestehen zli>ischeu Ri-^'hard Waglier, dsm Schöpfer ldes deujtH.'n h<'roischen Milsikdralilas ulld dem Bollblutitaliener Bellini, deill wohl populärsten Opernkomponifien der .^r Jahre des vorigen Jahrhundert? Wenigen ivohl ist bekannt, daß d«r deutsche Meiister mit ganz l'eionderer Liebe Mi Belliliis Oper „Norilla" hillg und ilber diese Oper seinerzeit eine richtunggeben de Erl-äilterul^ geschr^ben hat. Das geschah so: Im Winter 1837 lvar Wagner, damals ein ganz unbekallnter Mustker. ^i^apellmeistcr ain Deutschen Theater in Riga. Am 11. De-zeiliber gewährte die Theate?dtr^'kt'.c.n dein recht schlecht bezahlten Knpellllieister nach Sein '.brauch der Zeit eine Benefiz-Borstellung. Um das Thonderpublikum für die hev-^rst-chen Veliefiz-Voiitellulig, deren Ertr'ag für don .Ilageren Beutel des jungen MlistkerS von al-',ergrös;tcr Bedeutung war, zu interessieren, iä^ri-^b Waglier in einer sogenannten ..Thea-ter-Ail^zcige" folgendes: „,Norma' ist von allell Schü^pfullge« Belll-.lis diejellige. li^lche lieben der reichsten Me-^odientülle die iniierste Glut mit tiefer Wahr ')eit vereint nnd selbst die elltl^l,,st.'n Geg-.ler neuitalienischer Musik lhab^ dieser K'onl losition die Gerechtigkeit wid-'r^ahrrn lassen, >ast s,e zunl .YerM spivchen. ein inneres Streben zeige." Die ^^zeichnllilg „neultalie-lüschc" 'Musik nlutet uns ^^eutigc einigerlna-kchWMlkRd «M »Ich. MM bchM- ien, da^ der Bovsdob Bell'inis aiuf das Ge-liiet eilier ileuen Ausdritckskunst vcn den ?lilhäligern des alt-flassische!l Stils der ita-lieil>isckien Oper als unerhört neu und reoo-lutioiiär empfunden werden mu^te. Aber nicht genug ulit dieser Publikumsaufforde-rung. Richard Wagiter, der für seiile künstlerischen Ideale stets mit der Feder ill der Haild zu känlipsen gewohnt war, griff auch diesnial zlir s^der ltnd schrieb einen Aufsatz iu der Rigaer Zeitnl^ „Der Zuschauer". In diesiem iti^raus bsachtenslvevten Beitrag sagt Wagner Orundisätzliches i'rber die Oper. Es lieißt da beisipielsn^'e: „Gesang, Gesang Ulld a^rmalS Gesting! Gesang ist nun ein-inal die Sprache, in der sich der Menisch musikalisch mitteitt. Und wenn diese nicht eben ,sl> ^lbstäirdig gebildet und gehalten wird w^e jede andere kultivierte Sprache es sein soll, so n>ird nnm euch nicht verstehen. Das Neb-rige, was aii dieseni Bellini schlecht ist, tann ja jeder Dorfsc^meister besser machen. Wäre Bellini bei eii«m Dorfschulmcister m die Lehre gegangen, er hätt«. es wchrlchein« lich besser machem lerneli, oh er abzr dabei iivcht vielleicht ielnen 0)e^ng veredelt .,ätte. steht allerdings schr M befiirchten." Wagner beschWigt sich li)eiter mit d^m lnusikälischen Aufbau der Oper. l5rstannlich ist bei eiilenl jungen ^apellnleister der klare Blick si'ir das Mertvelle in eiilein neuen Aavße. auftchkitzreich iar trotz der bescheidenen Mittel eille ausgl»zeichnete Ensemble-Lebstllng. Das Bayreilther Ideal eines> Zusainnlt."isp?els aller an einer Borstellung beteiligten Gräfte mochte dem jungen I^uergeist bereits ü'orge-schwellt haben. Was Wagner ivohi ani meisten für die „Novllla" begeistert l>al>en mochte, war nicht zuletzt der Text von ^elice Rolllani. Nicht umsonst zeichnete Wagn<'r diese Dichtulig ans, dii» sich nach seiner Meinung „zilr trag,>ch.en .^ölhe i'er Griechen aufschwingt". In der Tat: es ist kein seichte? oder sentimentale? Opernlibretto. da? voll Bellini liier l^rtont wurde. sondern viellnehr ein »mhrbast herois.ch-romantisches Draina. Der tragische ^lolislikt bestoht in der Liebe der Novma. etiler Ober-priesterin in Gallieii, zu de,n ri^niis6)e,l Pro-konsul Seveinks, dem Unterdrücker des. Anch diis ethisch? Problen« st'.'''' '>'l r dergrurrd. W>e Liiel« als tiefe Schuld, die eilie Siihne verlangt Vei ei,lein Allfnlhr der (v.>alli<'r gegen den frein-den Eroberer liiird Severus gefang^'n c,e-noinmen Ulld soll als erstes Opfer lailen^ N>?r-ma. die Priesterin. ist es. die ihin den To-ldecistos^ gebell oll. Sein Blick läl'mt ilnen Arm. Sie befiehlt den Priestern, den -^'ol^-stost aufMrichteil für dell gefangenen ^>imner und für eille gallische Priesterin, die ''t'il Feinde zuliebe ihr Vaterland tierraten iiat. Me.se Priesterin ist . . ^ sie selbst! So ge^lit sie mit Severus in deil gemeiirlanlen Tod. Ein echt wajinerischer Abschluf;. kalln lna^-. ivc'bl sagen! Bildet die iin ^abve 1931 kompoilierte „Norina" zweifellos den .?>öh?vunlt m Opernschaffen de? anl 3. Nonelnber '.^0, ^n Eatania in Zi.'.ilieil geborenen >lol"pl^'U!''u n, so silld seine anderen Osiern — in't !>ir „Novlna" zehn an der ^'^ahl — ulrboachtelisivert. So die ..Na'>'ti'.'a!ld!''r!n" beisPie!Z>veise. die heute vergessen no.li vor fünfzig Iahren zn dein eisernen " aller Opernhäuser der Welt gel?>'irte. Anch dcis letzte, für Paris geschrieben.' Werk „Die Puritaner", sind lK'arliten'^.wevt ai.^ ef-sektvvll lieroische Oper nlit leidensch i'tl'ch I'e, schwingten (^'.:sanqsvartieil Bellini »oar cs. der mit seinein edlen schönen l^e-sang deii Weg einein Verdi^ den, rniinlrcichen ^'Ic.'n'd'r des italienisch'dranlatischen l^^e'anges, >e:iite. Ein tlxif'isss'les l^!el.'s'ick wnss!<' e'^. d"? kaum Viernnddreis^igjälirige an einer <>">1!-schen MagellkrailHeit aln 23 Sevtenilier 183l) in Paris auf der seine? 'iin^.inls sterbell nlns^te. Was e>' ailgedentet. ba! leppe Verdi vollenden ki^nnen. Freitag, den SV. Geptemb« 1SKS. „Marlborer ,^e^tung" Nummer 21 Der jugoslawische Holzmarkt Die Situation aitf dem jugoslaw'lchen > Der a f,r i i a n i s ch e Markt, der in srü. Holzmark ist für E i ch e, B u ch e und Ta n-n e sozusagen hosfnungÄos. Die lÄr'lnd? hiefür sind handels, Zollhinterntss«, Kontingentierungen, Clearings, Bkockaden, Kompensationen und wie diesx Ersch«rnls«e alle heißen mögen. Den «inzigen Lichtstrahl bietet den jugoslawischen Exporteure der englische Markt, wohin ohne jede Schmie rigkeiten exportiert werden kann. Insofern ist jedoch als Absatzgebiet England ungünstig, als es nur erstkwfsige Ware aufnimmt und mindere Sorten dort nicht Placiert werben können. Besser gestaltet sich die Lage für E s ch e, )ie noch immer sehr gefragt ist. ferner für N u ß h o l z, von dem t«>doäi nur kleinere Mengen in Frage kommen. Sehr gut ist auch die Nachsraffe für Spezialaufträge in ^nne. Buche und Eiche, die ad hoc erzeugt rert^en müssen. Aulf dem italienischen Markte, der zu grosten Hoffnungen Anlast gab, herrscht mit einem Male große Stagnation lvegen der Lira-Fluktuation. Die jugoslawische» E^por« teure haben bisher schon große Summ'n verloren, und man rechnet für die allernächste Zukunft mit iveiteren empfindlichen Verlusten. Außerdem bekommt Jugoslaivieu die erfolgreiche Konkurrenz Oesterreichs. Rumäniens und Rußlands zu Wlen. In Buche hat der Handel in Tavoletts, Testznz und Pochi fast Mr Grinze aufgehört. Gerade d'cse Pridu'kte waren früher die Hauvtartikl^l für die Ausfuhr der jugoslawischen Hol^zinönstrie. Wegen der enornlen Zollerljöhungen für min deve Sorten in Buche hat der Export in diesen Artikeln fein Ende erreicht. Am O r i e n t, wo es ebenfalls weder Export» noch Zahlun^skchivierigkeiteil gibt, kann sich die jugoilaivische Ausfuhr nicht entwik-keln, weil sich di« Exporteure ent:weder den dortigen Usancen nicht anpassen ^vollen, ivas die Polen und Rumänien und in letzter .^it auch die Russen mit Erfolq tun, oder von seit^ Jugoslawiens werden die eigenen Schis fe bmikottiert. die größ^l .?>afentaxell unter worfen sind und auf diese Werse nicht iu dvr Lage sind, juffoslawisckc Ware zu ermäßigten Tarifen zu r»erfrachten. Der ErPort nach Griechenland ist infolge der ZahlungsmodalitSten Griechen-wnds ebenfalls fast vollständig unterb luden. Insoweit der neue Handelsvertrag in dieser Beziehung keine Bessermrg bringc'n wird sich die Ausfichr.uach Griechenland eher perm'n^dern als vergrößern. Der spanische Markt, frülier >as peste Absatzgebiet, iist total verdorben. Teil.i^ise durch eigene Schuld der Exporteure, i.-ljofevn nämlich, als seder kleine Sägewerk'be^iher und Holzbändler nack Spanien eilt ind die Preise nach un'»en lizitiert. nur um N niatz zu „schinden". Teiln>e'i<' sind au5i die Äon-tinaentserteilungen für einzelne L>olzsorten schuld daran, daß sich das G^chäft mit Spanien nicht heben üann. Zum andern Teil aber auch die kcharse Konkurrenz Rumänteus. der Türkei und der Tschechoslowakei. Der be-steliend<' >?>andelsvertraa knietet denl Ervi>rt nach den dortigen Gebieten ebenfalls keine Begünstigungen, da 50?^ der Forderun-ien blockiert werden und dadurch dem Sinken der dortigen Valuta ausgesetzt sind. Diesl« Form lvurde von seiten der justoslawisch-^n Natio-imlbank geivählt und solcherinasM mußten die jugoslawischen Exporteure schn>ere Millionen verlieren. Iuaoslawischerseits wurde provoziert dais geslmde Wäbrungeu »n ^^i>xln?en, wie z. B Dollars. Pflind Sterling, Schlvei-zer und französische Franken iofort !n Pesetas umzuwandeln sind. d. h. in eine schlechte-i-e Paluta. Der deutsche Markt, der Iugoila'nnen freundlich Mre, kann nicht kultiviert werdrn. da die Zal>Iungen in? Clearing mehr als (i Monate dauern. Diese lange Wartezeit 'st dem llmstande zuznschn'iben^ daß Iuc?!>'Iaw'en ans Deutschland zn nienig importiert und viel mehr aus semn Staaten bezäeht^die auS Ilin'^^lawien nur wenig odt'r gar nicht? ausführen. Heren Jahren ungeheure Mengen ko^iiumier te. fällt jetzt auch vollständig wog, da die Kon turrenz zu stark ist. Große Hoffnungen werden noch auf den Konlum in A b e s s i n i e n gesetzt. T'ort wird man nicht nur zur Zeit der militäc.'chen Operationen, sondern auch später große Quantitäten benK.igsn. denn es dürfte n^ch ziemlich lange dauem, bevor das abess'n'.sche Holz seinem Zwecke zugesÄhrt n>erde,: kann. In Brennholz sind die Borräte entweder in f<>sten Händen oder ausvcrlauii, weil man damit rechnet, daß nicht nur das Inland ansehnliche Mengen brauchen, sondern auch Erythräa viel konsumieren wird. I. P. erhi^hen. Die Folgen der Preiserhöh^ln^ den Konlsumcnten konnlen noch nicht stellt werden. Der nme Handelsvertrag mit Griechenland Nach langwierigen Verhandlungen wurde nun, wie bereits ^richtet, der neue Han.'els-vertrag mit Griechenland abgeschlossen und gilt rektroaktiv ab l. September k»iZ Zum Ende des lausenden Jahres. Den Vertrag ans eine längere Dauer abzuschließen, n>ac aus dem Grunde nicht möglich, da sich hinsichtlich der Liquidierung eingefrorener Forderun gen der jugoslawischen Exporteure in (^!ru?-chenland Schwierigkeiten ergaben. Diese For derungen betmgen 4L Millionen Dinar. Die wichtigsten Bestimmungen des i?eucn Vertrages beziehen sich auf deir Zalilu n g s verkehr. Bisher zahlte Griechenland kin Jugoslawien 5V?o in Kompensations^onS die als Zahlung fjjr den Import griechiichcr ?Sare nach Jugoslawien gelten, und tn Devism. n>ähr«nd die rostlichen von dcn griechischen Importeuren auf ein besonderes Konto ^i der griechischen Bank eingezahlt wurden. Im neuen Bertrag mustte der Zalsi'ings-verkehr auf andere Weise geregelt roerden. Griec!^nland erklärte sich bereit, :ien Pro-zelltsatz der in Devisen erfolgenden Za'^lun-gen von 20 auf 35^ zu erhöhen. n»ährend Jugoslawien sein Einverständnis zur Erhöhung der Zahlungen in Kvmpensations-bons von 50 auf K5?» geben mußte, io daß Jugoslawien künftighin des Wortes ^<'i-ner Ausfuhr nach Griechenland zum '^'nkauf von Waren in Griechenland wird l'^vwen-den müssen. Der Handel Jugoslawiens entivickelte si«-^' m^t Griechenland in den letzten Jihrsn folgendermaßen (in Mllionen Dinar): Ausfuhr Einfuhr Verhältnis 1930 410.0 52.1 100 : 13 1931 2SK.3 41.6 100 : 16 1932 133.6 25.2 100 : 19 1933 134.2 10.2 l00 : 30 19S4 145.9 5K.« 100 : 40 Aus diesen Ziffern ist ersichtlich, daß das Verhältnis unseres Imports aus Griechenland gegenüber dem jugoslawischLn Export ständig zugunsten Griechenlands steigt. Trotz dem wurde im Borjahr das Bcrhältnis lci0.i»0 Mischen Aus- und Einfuhr noelche zu Industris-zlnxckon eingeführt wurden und aus denen 'n Jugo'slawien 'Branntwein er «engt wurde. Gegen den Import von Korinthen haben die jugo.slaw,schen Weinl^ukreise l^nergisch p.cte-stiert. Weil der neue Vertrag rückwirkend mit 1. September Geltung hat. iverden alle jene lu» goslawischen Exporteure, die <'b ? August nur 30^ in Devisen und 50??! »n ttonii'en-scrtioilsbons erbielten. nock nochträgi'ch in Devisen und erhalten 15^ in KompenjationsbiVi's Äugoflawlfcher Kolonial-warmmal« Die Sommersaison nähert sich ihrem End« und deshalb uMcht sich auch auf dem .^olo-nialwarenmarkt schon eine gewisse Lebhaftigkeit bemerkbar, denn der Landivirt hat e'nen TeU seiner Ernte schon veräußert und besorgt Einkäufe. Kaffee scheint den tiefsten Preisstand schon erreicht zu haben, denn die Preise be-qiimen wie^r etwas fester zu werden. Au-ßevdenl sind die Einfuhrfchwierigkeitsn so groß, daß sie nur von wenigen Firmen erfolgreich bestanden wer^'en können, was na-türliä) ebenfalls eine Verteuerung der Ware nach sich neht. Franko Zagreb notiert jetzt: Bittoria 30. Prima Rio 3ft bis 39.50. Minas 30.50 bis 40. Suldeminas ^.50 bis 41. C«n tos 41 bi s48, Salvador, Ricarnana, Columbia extra. St. Dvminqo, Matagalpa. Mocea, Hodeidah. Mexico. NeiMrry, Peruvian. Gua temala. Costarica. Portorico je nach Qualität 42.50 bis 5>7 Dinar je tg^ Reis notiert: Burma original glaclert 4.70 Din. je kg, Svlendor 5.W bis 5.50. Dialn Patria 7.85, prinw Goliath 8.50. Go'liath e^tra 9. Japan original 9 Dinar. Gewürze: Piment ist gelvaltig oer-teuert und schon teurer als schivarzer Pfeffer. Ebenso stark gestiegen ist auch Zimt, ^lwprika vird von Tag zu teurer und dürfte noch teurer n>erden. da allem Anschein irach die heurige Enite sehr Ichüvach sein wird. In Za- greb notieren: Piment 244 bis 95 Din. je kg. Pfeffer 23.50 bis 32, Zimt 45 bis Gewürznelken 30 bis 31, Paprika 14 bis 2l, Muskatblüte Muskatnuß Äanilie Bourbon extra 360, Jngiver 30. .ingar,s^',er Majoran 25. französischer Majoran 45, lzol-ländischer Ztünimel 14.50. Lorbeerblätter Anis 22, Koriander 9, Sago 16. sranzösis'her Safran 1800, Weihrauch 24. Tilbergelat'.ne 7ü Din. je kg. O e 1 ist wieder billiger geword.'n. Mark^' ?oprivnica stellt sich auf 9.70 bis l0. l0. Ar-vochidc 14, Äivenöl 18 Din. je kg. Die Z u ck e r Preise sind )vegen der 'ch>ir-fen .Konkurrenz der Fabriken weiter zurückgegangen, doch wegen der hohenKontunlsteuer für die breiten Volksschichten noch '2in uner-schwin-^licher Luxusartikel geblieben. Kristall stellt sich aus 11.80, Würfel- und Ztanb- 'o-wie Hu^Mcker auf 13.50 Din. je kg. T e e ist fast unverändert: 75 bis ?2i> Din. je kft je nach Qualität. Südfrüchte: Die ersten Mandeln skid schon am Markt erschienen. Sie sind etivaS teurer als die vorjährigen, weil die Nachfrclge stark ist. und kosten 20.50 bis 46 Dinar je kg nach Qualität. Rosinen haben mit 6 bis 10 Dinar den Tiefstand erreirs't. drch qlaubt man an eine Preiserhöihung, da den, s6nvache:i '^tteergebnis gegennl»?,- eine starke Nachsra-ge stcht. S a r d i n e n : Da fast sämtliche inlän-dische Fabriken ein Preiskartell ein^ei^naen sind, gelang eS ihnen, die Preise einheitlich zu li^er Vrelsfplegel Das Ereignis der t>erflossenen Woche wa? die Preisbefestigung in W e i z e n um 3.Z Cents, da Kanada einen Mindestpreis vor! 87.5 Cents pro Bw'hel mit ganzjähriger tungsdauer fixiert hat. Der Chicirgeer Pr?i4 ü^rragt mit 9.Z Cents nur un^ed'?uten> diese Minimalgrenze. Sonst waren von d'.'r N!ttallen Kupfer um 1.7?^, Blei m?t 2.8 5!ink mit 1?T höher. Hingegen erniäßlgtt sich der .Kautschukpreis um 2.5?S. da ')le Cir geborenen in den ersten acht Neonaten .hrt Ausfuhrquoten uin 26.00l) Tonnen schritten und dadurch eiiien kommenven Bl"-» darf vonveggenommen haben. In BaiM' wolle ergab sich so gut wie gar kc:n^ V?räw derimg. Wolle lag 'rotz eines starken ^I^rder-stromes um eine Nuanc>s schlvächsr. Derorkhemng der iu-n'lnvlii. schen Auasuhr nach der Äbersee Interessant ist die Entwicklung des jugoslawischen Exports in den letzten '.'^ahreil nach entfern'eren Uelierfecstaatcn. ^m Nachfolgenden einige Angaben iiber die Be.ve-5ung des jugoslawischen Export.^ nach micl," tigeren Neberseestaaten (in Mill. Dinar). i IN e r st c n H a l li j a h ' 193? 19?3 IMl 19.?.-' nach SUA. l3.3 29..', 93.7 England l^.1 23.1 5i>.7 97.' Aegypten 9.6 7.8 l l5rt?thräa 0.3 0.4 0.5 16.l' Algier 7.1 12.4 I4.l l3..' Tunis !^.4 17.7 16 1 10.'' Argentinien 5.6 )>.7 7.« s« ' Palästina — 0.7 7.'<' Franz. Marotf.i 5 2 6.2 7.'.' Zomalien N.l 0..' 0.1? Malta l.^ Schweden 0.:^ 2.5 l./. 3.'' -chivsden 0.i) 2.5 l.", 3.' Südafrika 0.-^ 0^.'? 2.7 Zusalnlnen 72.9 ll^.si 227.1 in Prozenteii der gesamt. Aussilhr 5.3 7.!^ 14.3 16.. Der An'eil der genannten Uel''?v'.'e''taat^'r! am jugeslaivischen Erport hat sich in Ia!hren von 5.3 auf 16.4?» geholxn. (vewii; beachtensnvrte Rejultate. Der An'eil der genannten Uel''?v'.'e''taat^'r! am jugeslaivischen Erport hat sich in Ia!hren von 5.3 auf 16.4?» geholxn. (vewii; beachtensnvrte Rejultate. Kurze Mrtfchastr Deutschland an die erste >-telle gelangt. Infolge der ungleichniäßigen Zuteilung voil rumänischen (^arn-JmportkonUnlient.'il 'nlu'i!? delsziffern Frankreichs kommt dc mamsui de Belastung des inneren Marktes -ilgun'ten der Ausrechterhaltung der klar zum Ausdruck. Rumäniens .Handelsvertr^ig mit Den''cli' land konnte nach Verhandlung',en. d'e >nnen Monat andauerten. endli^> abq.'sch'oiscn den. Deutschland erhält die :l, 'e- ne eingefrorenen Ford<'rungen in ilid-t'lv.cl le Engagements zu vernxindeln. Die ?^^lziperlprodiiktion in ''Leut'chla?'.> stieg im Juli uui 0.1j auf I.02 '?.^cisl. Tcnn?i' gegen 0.72 Millonen iin Juli 10.'^ l Die l4 größten Petroleumge'cgsiiast.'n in USA erzielten ini eisten Halbjahr Ne ii aewtmie von ziisainmen 21.7,1 Mill'oneii ^llar gegen 17.26 Millionen i.n '^'c.rjabr, womit die höck)ste Ziffer seit IVn erreicht wurde. In den ersten sieben M^'^naten er Zollte sich die japanisch.' Einfnbr ge>''en!ibcr der gleichen Vorjahrszeit von l1>'> auf 161.'^ Millionen Jen und die Aus^ul)!- von 11^2 auf 14.25? Millionen. Der Bierab'atz in Deutschland ist nn ^^raujahr 1934-35 von .'i3.g2 auf 3^.6i) M:l. lionen .Hektoliter csestiegeii. Der englische Bieral>sat; erliöhte sich 'n den ersten siel>en Moaten ls>3.'> von auf 9.29 Millionen Faß. Die deutsliic Tabakei^rte stellt sich liener auf 34.88 Millionen Kilogrmnm gegen 29.^.'^ Millionen iin Borsahr. In dem österreich'ch-italieirschen Zal'lnnc!'? "erkehr maclien sirnswl'ise l)Z Tempels der »kybelc in ?l^l)en fein ^'?ager in tiner alten Tonne aufschlug der Tat kann nicin nnch lieuti' noch viele von dl>escn Zont^erl'nicn nl allen Teilen der Welt anWbern, dii' sich e'':: nltts oder einen ansranqiert^'n .Nessel al? ^^el)ausill^q anösuchen ^ilnnchinal ^itnen auch die ^i^arosserien ausj^edientec Automobile dem glei-chen ^»jil'ect. Es lchs>nt eben nnr darauf anzukommen, einen Schnh flehen die Unbill t^r Wilterung l)aben. Iin nbristen bleibt es ganz de,» (^eichma.k Einzelnen iiberlassen. wie .lemutlich edcr nnl^mi'ltlich er sich dar n elne:cht!?t. Ruhe vor dem Gasmann . . . Ganz in der der amerikan'ichoi, l^roMadt -t. ^'ouis eristiert ^'ine reg^lc'chtc jslolonie r>on Diogenesjunst^rn. wild «ussäiließlich von Ar^ieitcleien und von ^'andstreichern k»eivol)iit, und ln«n mns; schon feststellen, dasi diei^ eine blühcn-d<' Phantasie haben, sich i^nS den, nnalaub-lichsten Altmaterial ihre llüterkünkte zu l^uen. Diese Villentololu«' dl'r Lan'^slrcich?r bei Tt. ^'onlö liauvt. (5s ist dies ein Z'üvtsse-- Tank Town, der in einem alten ^liolic^ess^'l lebt, den cr tseteilt hat, so dasz er die ^^einch'-r niit ein>» st.'nr 5tol^ in seine ,^w?!;>n>n:cr-Wo'hnttNi^ fi'iliren kann. Tieser ameci-anisch? Diogvnell Ni'steht iedenl, der es hören '.uisl. dah er sich als der qliicklichste M'.'nir.) !l>?r Welt vor-konrnit. Er l>alu' keinen Aerj^er, Vcder '.nit denl ^^-nliswirt. noch mit einen; l'cirbeii^is^tn Portier, so nieint er Ausserdem hab-e er auch seine ^liuhe vor den« .''disse,, l^asmann. nnd deni Wasserkontrolleur, d^'r '''och 'mmer nnr s'»'?ld hole. Von t^ord zu Wraham Vage. . . Ein Teil seiner Mitbürger l?t»t lailächlich ln 'liegentonnen oder Wosserbottichen. Die allermeisten tragen .allerdings der Techi'.il des W. ^^ahrl)underts Rechnung nnd suchen kich qrundsätzlich nur alte '<'!ulotarvsscrien aus. Pom ältesten ^^ordtyp bis zum niodern 'ten -tronrlinienmodell konn man in dieZer originellen Villenkolonie alle Arten von Ka rossexien bewundern. Die Leute haben es ja recht einfach, sich solche abgetakelteit Wage,mufbaute'i zu ver-s.'lMfen. In Antkrika beftcht Äranch. dag die Autos, die nicht niehr gebraucht werden, entweder auf einen: «'s)e!lerHaufen verbrannt iverdcn, oder daß man sii: einsach in den ^luß wirft. Zo ist Mn Beispiel der ^''udson-^Stront ein ivahrer Autofriedhcf. Äber auch ans dein Mnnde des Milsisslpvi lch^amiuen .>al)llo,se alte Wägen, '^ie null von diesen LebenStimstlern aus Tank Town gehobeil lverdcn. Dabei h'l'ft einer ftern >m anderen, oline dafür eine Belohnung „n er-'varten. Borgärttn zum Pfeifenramhen. Diese modernen Diogenes-Anhänger ?nt' wickeln häufig einen ausgesprochenen Eitin für Häuslichkeit. Abgesehen l^von, daß man sie in den ersten Tagen Ihrer Niederlassung eifrig damit beschäftigt sehen kann, sich Einrichtungsgegenstände aller Art -„'recht zu zimmern, tun sie auch manches, uin das Aeuhere ihrer Behausung freundlicher zu ge stalten. Manckie von ihnen l'-gen cicht'ge kleine Borgärtchen um ihre Tonne ihren Dampfkessel oder ihre Karosserie lieruin an Sie pftanzen dort Blumen und Striincher. Gelegentlich sieht man sogar.'-ne,' kchaUen' ^pendett'den Ballm, wenn Platz g^^nnz vor-Hanben ist. Besteht die ?>iitte anZ einer alten Auto^karosserie, dann kann man auherdein Blumenkästen bewundern, die sehr geschck! »or dem s^enfter angebracht sind, das e'nst zu dem Wagenschlag gehörte und ans k>!?nt jetzt den gan<^n Tag lang, ihre Pf^^ife ^ch'ul'.u chend oder ihren lVnmnii kauen"^. dief- mo kernen ^^ebenspliilosophen s?erans!uzen. Gchwtmmeude Hiitten. Fj'tr unsere Begriffe mag das trotz allem sehr Primiti'v sein, aber dennoch g:bt ez Mn sll^n, die noch primitiver leben. Äm einfachsten l)ab>^n die WohilnngSsr.ige g'?"viß jene australischen Eir.geboreusn gelinst, dt? lediglich eine Schutzwand den Wind aufstellen. Hinter dieser Zchntzivand lassen ste sich dann zum Schlaf nieder. Dreht sich der Wind, dann stehen >ie rafch auf und verstellen ihren Winoschu!-, wonitit der Fall erledigt ist. Nicht viel iveiter haben e? die Millioneil chinesischer ^^ischer und Zchiffer gebrimtnenden Hütten herunter kommen. Venn Malaie« ... Anf vielen SÄdseeinseln nnd besonders auf ^^u-l^ilinea ist das Wohtten auf Bäu^ nlm Sitte. Die Wohnungetl bestehen dann aus einfachen Plattformen, di« geschickt zwischen die lÄabelungen der Aefte gelegt sind. Die a,n hikhsteit gel-egenc Llattforin eines solchen mala-iischen Baunidorfes dient den jungen heiratsfähigen Msdchen als Aufenthalt. Den jungen Männern des Stammes ist es erlaubt, zu der Plattkorm dieser Tarzanmä-dchen hinaufMklettern, um sich eine Schiene auszuwählen^ Mer leicht wird es ihnen nicht geln»cht. '»enn den AeLbern regnet ein Hagel von Stewen entgegen, und nur der wird verschont, tier nuSerkoren ist. Wie man sieht, haben alle dies« Vrben des Diogenes die Wohnfrage auf ganz velschie-dene Art und Weise gelöst, ^^emeinsam ist ihnen allen nur die Bescheidenheit in ihv^n Lebetisansprstchen. d. euroi»A>8cIw I^ovuv. In äer ^u«u8t- koItkL ii»t l?e?;»näer8 bemerkenswert eine l^ebersiclit il!?er venn er aueli de-?;tim?nte Vor!)ellalte mackt. Im eleiclten Hekt kinclei^ wir nocit bemerlcen^vverte Arbeiten von k'ernsn«! äe Krinvn, I^au-rence Niil8, 0. L. Kiep, ^näre 8ie?krieVi!!Iam faulkner. veutscke Ver-laxsanstsit. Stuttgart. Im .Ialire?i.t)e?'ux 15 d. 0 rvvl^Ijsm» prIvrvÄnIK prvituzvö«. Von /VI. Lokrenovie. Lrscliienen 'M Verlax »/Vioäenna söministraeiju« a>8 ganä l (ler »poslavna KibNvtelca«. Keo-?raä. Vuka Kargä^iöa ul. 4. preis 5 Nin. Der Verfasser beks'näelt in «einer lZro-seilüre clie Probleme äer modernen Vuckrevision in Icommerziollen (.Inter-nelbmen. k^r eidt sucli eine praktisciie ^nlolkmie. velclie nieiit nur äem I^ovi» sc>r, sonäern »ucl^ jeäem tianäes^anxe-stMen von ^ut?en 8ein lcgnn. I^ine alc» tuello dleuersekeinunx. die nn ^ I'qeli-scliritttum vesentlicli berelcliert. lz. ^ile Oviiiete 6er mo- tlomvn Pliotosrsplile v^eräen in äen ^utsätzcen äieser muZtersültisen ?eit-seliritt berülii-t. ^nkünxer und fnrtLe-sclirittene kinclen immer viel k^eue« un<^ Wjs50N8wvrtes. äie lierzlicben kiläreproäulctionen vermögen äg8 rieli-tiee pkotc)8c!isuen und äen (Ze^cltmuLk des ^mateur8 ?u bilden, nieder ^^bonnent liann lZeiträxe und Vilder eln8endsn. Lnt-8preoliende8 vircl verüksentlicbt und lio-nvriert. Verlax in ^asreb. Oa1matin8lin ulica 6. Prei8 pro lialbjalir 25 vin. b. ^vllv Vsutseliv vlittter. Die letste krummer !8t Iiaupt8äckliek dem pariser-8cIirift8!teIiör-Konsrek .,e>vidniet. ^ulZer-dem sntliält da8 ttekt eine ^rZiältlunL von >Villi öredel, kritisclie ^uksät^e über die LUitneinwerlie und .Iuliu8 über I^u-dolk 0lden8 ttindenburx-IZioLrapble, über den I?oman »Oer liarte Hundes« von 08» Kar /^aria (Zrak ulld über ds8 Luc-b eines eineoborenen 8ckrikt8teIIer8 su8 8u-rinsm: de Xome »>Vir L-Klaven von 8urinam«. (blossen und ^nsZclinitte be-sclilielZen dg8 tiekt. preis 6.50 Xi!. Ver-la? in prae I.. XonviktZ'kä 5. b. ^n6ransk« 8tra5». Dnterlialtune ti. kelekrunx bietet uns auck die let/te fol-?e der »^adrsn8!cs strsZs«. ^usMrlicbe ^uk8At?e maelien uns mit dem 8cltönbei-ten der dalmatinisclien Xü8te vertraut. aulZerdem nocb ?ablreicbe LeitrAxe xvis-8en8cbaktliclien Iniislt8. einixe xelunLene I^oveilen. Kur^bericbte und Vereinsnacii-riclite'N. Die sckönen Lilder bieten wie-der eins k'ülle intere85gnten und lelirrei-eilen j^ateriak. 8o eestultet >Vort und kild die neue I^uinmer der .ladrunsl^a 8tra?>u ÄUljerordentliclt lesenswert. Vor-las in 8pllt. Dan .1elaöii!a 1. lm ^uiirk"-be^us? IM Oin. b. >Vl88vn unä fort8eki'Itt. Populür^ jVIonatsseiiri^ klir 'l'ecbnitc und Wissen-8cl,gtt. Verla« lZrönner. l'raulcfurt— kinzei'nummer l jVIark. vie leiste t^uni-mer die8er votlcÄllmIiclien /Vlonuts-seiirikt zieicllnet 8lcit durcli eine I-ülle le-bendieer. xut iilustrierter kerickte aus al-Ien teciiniscben und wissenseliaktliciien Wi«8enseebioten aus. vie verscliiedenen Sonderrubrilien. serner die in xrolZer ?»ll! im ttekt verstreuten Kur^bericlite runden das siesamt^ild der let/.ten t'ol. ee ab. die in ilirer initaltliclien l'^iile und eescinnackvollen ^usstattunx auci, den verwöitnten I^eser zusriedenstellen >vird. t Vas NacdkÄtagewerk von keute I ß VeneliieileiLiß oerbrokc öiorklmus jetit vollendet Der gewissenhafte Berater in allen Ziagen de« Lebens! /^u» rimtenden von Urtetkn: „N»» h«ch tch dall>die U»lvtisit«»»llftilii>tg t» H«»se. U>»«n« Ich n»ch 50 Iahst ItbU. t« »t«se« Vwchtwe«? nicht «»»schtGfuip Ächt, ÖttVjig. Trist»«t^< 7. «ew solche» Verl i« l»>es deutscht Haas, «iftmnltch tft «t», wi« seNift iü»ßße fl» schnei BenktfÜP««», find«».' V»lli!»ch, Mnfttt, ». S41. ^ >Vo!nir»rtvndosit7 in lerutt- lem bei Ivanjksvel. Uber SO.tXllt mit einTSstLiitetem ttvrrvniiauti und 2 >Vin2oreion i?tt «tinstix ?u verlv. I?«»k»«Idvn«vd«»G von armvn l.oI,rmSc!cl^eii verloren Ltolna —(LrvsorLiöevs ulica. l)er etirlieke I^indsr mvire sisUiv im l'umwmt, Slomiilcov tre. i»b-evdvn. 9717 /^e«Ikin>I^viae «vtainxen nur im ^otvl »diovi svet« sum ^ussctiÄiitr. Line besondere ZpeÄslität ist dvr Lcilvar?-wein von der Insel Vis. der siel, in der «amen Welt eines sultorordentliclieii 2u8i>ruetle8 ertreut. ^b ileute täeliell tri-sclie ^evrilsellv in vorscliie-denartixer ^uderoltun«. Lx-triispe^lLlitüten. f'izelisalitt u' t'isLttMsrinsllv. ?um lmdiö. damit der Wein liesser scitmecict. uibt es noeii ?cttsk-Icssv und eckten Dalmatiner-.«iciiinlloii sovie ru jedor ^'eit l^a^uiti, (^evapüiöi. Koteletts und SM I?o8t Lodrstenc ?cliul-ter. ^ll« Weine Uder (l>e tlss-tiv biUixer. Xbonnvlvten werden aufgenommen. Die Kost ist erstlclassiL und ^illlle. Ver-sueken 8ie und 8le ^vkfl1e«i sici, »eldzt llder^vu^'.n. dsS Sie nirgends so sut «»»d t.'il'ill spvisen vie bei uns. Ls emp-kieklt.«iielt Hotel »diovt svet«. j^sridor» .lurALevk vl. 7. 97?4 ?ilr HIlttv!»e?iiilvr selitLnes Limmer, ln eutem Ususe, mit oder i^nv Verpkiosunz verxedel». Lokn t^ittolscliülLr. I'r. Ilauber, (irae, 8IemllNZt' xa^se 7. V7U, Soimixe« Kabinett, miil'i.. keim park. Liril-^etodova 1?. -rtir 5. S725 i^übl.. «anesepsriertes /Immer. liekt unä reln. 2u ver-nieten. l'omKiLevs 19, llocii-parterre. Sciiünes. «onnikes Ammer» »«pariert, öadeximlnerbenüt-xullk, Zentrum, :^u vermil^teii Vvrv. 9719 ^ekr eIeLSNte8 p»Iv»«na»t-Spstserimmsr, komplett, mit Vortiünkeu. xu verltÄule». l^c-slclttiken naclimittaes von 14 t,i8 Ili Ulir. ^dr. Verv. 9729 l w »NUI «««»t ! IKnniOr ltir 1—? 's»«« wö-cbentlicli suetit Daniv. l^'nter »(^sraMivrt reiu« i>n die Ver-waltunx. 9726 c verl»»iile> ^krill VN eros und ou detail l?iIIiL!»t bei k^ovalc. Vetrinjska ul. 7. Koroilra c. 8. Vki77 Lnirl. Wollstoii (t'isclijrrLten. Muster), kiir llerrenanzue cxl. vsmenmantel. kiinstle z?« ver l<»uken. ^clr. Verw._9^? eialaivduek der Ltädtisclien Lparlcasse in ptuj, ZV.lZvo Dinar, Zill Verlraulen. prei8k»NLe» dote in Prozenten unt. »tllme kZanlien>;el,ut2« an clie Verw l 9703 llNe»e Aelle« 8p>rewl»«»duvl» öer /äestns itraiiiliiiLu l^tuj, lautend auf vanerpoXsn. S reelle Vertre-Dill . verlisuft Lv^e» ter liir privatlcundcnl)LiillcIi 75ljar-iittllune die 5,t^dov-' (dereits erover Kunclen5t0Lli IIa i privredna eodruL» in X-, ^ vorlianden). tiir Iconliurren!-. «rel?. VarKavska k. 9698 Sperialartiliel ke^ucltt. Verliaut^ es. 1W.0V,»' Sfiel- k^aeltwvisdarer lutzesver-marll«« Partien- tlienst ll)v Dw. k^ac^xutraken: ^eise. ^dr. Verw. i»708 Kavarna ».'-«krsn«. 0ber. l-rs ta« 14 Ukr. ^«»tritKOr kür l-'eln^cediicli wird «vi^ieln. Verdielliit I'l.'-iiLlt, wer lcleiNL Kautimi er« lext. l^iickerei. Koro^k-^ ce?,t.i ?1. 9/t,.' /trlcltvrla vlrli Nir «tändi« aili^icillilnmen. — Kaule Ltrieliinasslune I^r. ö. ü. 1l) und 12. Ltriclierei, rilior. i^Iovenskn ul. <17l<^ Ivette velclle liilt l^rbLiten ?u verrlcilten ulll! luult lioelten künnen. Vor-xuk. die nur deutscil siir».-ciiell tUlä Kinder lieben. Vlir-iitellen: lZani«!, ^1ek??:iii'sl-liva cesta kl. ^sribor. 97.^2 0rel>v«trk»». auf2iel,b-»r. fen- 9714 8t«r. Itiren und Stoelie. I'o. .I^-drlun«« kiir 8pei-erei»iand. eeltvva 4, KoZslci. kinstllgus. >^lr1 gl.f«enommen. ^elj Kramberxer. 97t)9' eesta 14. /^aribor. 9713! >Vsrnung! >Varne iiiemit .»edernilin, iliöilteln /^lulule ^ossl t.r nocil mir »cliuldet tirste KlaiiLnilt. öetnavska c. l8. 9727 V«vt»olio voUire. 14 i^onste slt. preiswert Z!u verkauton. )^u^Unfto: Kurbeuti^. i»l?,vni tr« 2«, l'eleplion 2884. 9711 p«r»iun»rmaat»>. sektv» per lvnlloNer, 8e-,Iflel?kra«en l)il-lie vvrliittttllcll. (Zlavni tnk 18. I. 8tocll reclit«. 9716 Vnövwsooe SU5 Anlkdleotl dil- II?c. Ks)ro.iiIt. — Pg? «n«I «Iso Vroc-Il verantvorliicki ..Marsfior^r Nummer ?1.^. Der größte Stausee der Welt In Amerika natürlich / 50 Quadratkilometer größer ats der Bodensee Der westliche Colorado, der si6i bei Auma in de,l (volf voll Kalifornien .rqießt, träqt »vegen seiner bizarren Schönheit r.icht mct Unrecht den ?!amen: Amerikas Wunderfluß. Eingezwängt in die bis über IlXXI m tiefen Canons, deren Abgründe zum Teil vi^llig unpassierbar sind, steigt sein Wasserspiegel mit jedem Wechsel der Zusluhmenge in bedrohlichem Ausmaße auf und ab, die Landschaften und Städte an seincin Uttt^rlauf ständig mit plöhlicheni Hochlvasscr bedrohend. Gewaltige, aus seinetl steilen Uferw^den ausgewasc!^n<; Schlammassen führt er dabei zu Talc, sodaß ein Wihbold einmal sagte, der Colorado sei bei Hochwasser zum Triuken zu dick und zum Pflügen zu düun. Zur Bän'digung dieses gefährlichen Wtld-fanyes wird gegenlr-äTtig in Höhe von ^^as Begas, auf der Grenze zwischen den Staaten Arizona und Nevada der weitaus größte Staudamm gebaut, der je auf Erden errichtet wurde. Er wird die Wasser des Colorado aus eine Länge von 184 km und die des oberhalb des Stausees in den Colorado mündenden Virgin River auf eine Länge von 58 km ausstauen und «inen See von .'i87qkm Oberfläche entstehen lassen, eine Wasserfläche, welche die des Bodensees noch um 50 .km übertrifft. Der Colorado lllid seine Nebenflüsse werden rund zlvei Jahre Zeit gebrauchen, bis sie dieses Riesenbassin gefüllt haben. Der Zweck des Dammbaues ist ein vierfacher, nämlich: 1. Eiiidäiiilnung der Fluten und Reguliorunq der Bewässerung der Lmrdioirtschaften anl Nnterlallf des Colorado, 2. Verbesserung der Trinkwasserversorgung der Stlädte am unteren Colorado durch Zuri'irkhaltllng der Schlammassen, U. die An-einer gewaltigen Krasterzeugungszen-trüe, die jährlich b!S zu eine Milliarde Zkilo-watt elektrische Energie liesern tvird und 4. die ErmSglichung ^s All-Ameriean-Ca-nal-Baues, der boi Auma an den Colorado anschließt nnd durch dessen Wasser gespeist werden soll. Die gesamten Ausführungskosten betragen 16b Milliomn Dollar, die sich wie folgt verteilen: Daulm- und Stausee 70,600.000, Krastivevke W,200.000, All-Amc-rican-Canal.^,500.000 und Zinsen während des Baues 17,700.000 Dollar. Bevor der Bau des Damiiies selbst in Angriff genommen werden koiiiite, miiszien die Wasser des Colorado durch v er zu beiden Seiten des Flusse? Päarlivise angeordnete Tunnels von se 18 m Durchinssser uiiigele'-tet werden, diese Tiuinels iverden spiiter mit den Einlasttürmen bezw. den Ucberlniifschäch-t( - verbunden nnd dienet! danii zur Ailfnah-me der Rohrleitungen zn den Kraft^verkeii lmd Auslässen. Zur Trockenlegung der Baustelle wurde ferner overhalb ein Sperrdaiiim uiid unterhalb ein Rückstaudamm errichtet, die Widerlager des Staudammes wurden aus den Uferfelsen herausgesprengt, dann erst konnte mit den Betonienlngsarbeiten begonnen lverden. Der Staudamm selbst bildet ein Bogenseg-metlt von 157 m Radilis lind einer Gesamt-Vänge von 370 ui mit keilsörinigem Querschnitt. Er hat bei eiiter unteren Breite von SV4 m, eiirer oberen Breite von 15 m und einer Höl)e vou 2.?0m einen Rauminhalt von fast 3,000.000 cbm. Dieser Rieseirblock wird in einzelnen Pfeilern ausgeführt, die ne-^ ihrer Erhärtung miteinander zu einer ">'"oltitischen Masse vergossen werden. Zur Bermindening der Abbindewärme, die normalerweise erst in 200 Jahren aus dem In-nem des Dammes verschwunden sein würde und zr gefährlichen Kontraktioiisrissen Anlas; geben könnte, ist der ganze Damm mit einem System uoii K'iihlri^hren in einer Gesamtlänge von 240 km bei 2 Zoll Durchmesser durchzogeii. Die Zuleitnns^srohre zii den Kraftwerken und Ailslässen sind mit .W s^uß <10.5 m) Durchmesser und 2.7!^ Zoll Wandst^ke die größteil Rohre, die jeinakS hergestM »Vör- den sind. Sie iverden zu ie drei Segnienten in einzelnen Längen von 12 Fuß zusammengeschweißt. Jedes Montagestück, d«s aus ztvei solcher Längen zusamniengesetzt ist, hat ein (Gewicht von 150 Tonnen und kann nicht mehr mit der Eisenbahn transportiert werden, tveshalb ein besonderes Mrk, in welchem die einzelnen Rohrsegmeiite znsamineil--geschivoißt werden, unmittelbar aii der Baustelle errichtet werden mußte. Bon diesen größeren Rohren werden 1500 in verwendet, anßerdein noch 000 nl Verteilun^srohre von 8 IN Durchmesser und 720 ni Auslaßrohre von 2.7 m Durchmesser. Diese Rohre repräsentieren allein ein Stahlgewicht von 55.000 Tonnen. Dazu t-immeu 3350 Touneii für Pn-l>indungsstiicke und Flttings, 10.835 ToilNLU für Schleusentore und Ventile, 17.5)00 Tonnen für Betonarmieruiigseisen lind Schieneli, 975ll> Toniieil für Stahlskelettkonstrnktionen der .ffraft- niid Auslaßiuerke, 27i'>0 Tvnnen für sonstige Stahl- ilnd Metallteile, ziisam-men also rund 07.000 Toniien Stahl. Für die Nnterbringniiq der ain ''^^an be^ schäftiqten 1000 Arlieiter nnd Ängestesstcn wurde in etiva 5 (^iitferiiiiiig ans dhc des Divido eiikrd<' am 20. April 103^ lx'lU^nnei'.. .^xiitc siiid di>.' Betoliierniigsarbeilen des kicreii^Z nahezu volleiidet. Jedoch wird der Van der Kalftwerke uird aller Ncl'enanlat ^ionid^'r^'n li. dgl., als Nl>!-belelichtnng lisw. anch al? eine t)es.'»nd''r-7' jiut qeeiqnet'.' Nnchtl:el<'iif!)!uiig für !itra>it!.'n-liiid I^tiilderziüiiner i'ignet, lourde in eincin fornischönen l^jehiiuse da? .Aeinlicht j?j)t auch al-Z Tischleiichlo h^'rauo'.ietiracht, nii< ss< itnserein I i^arsiestellt ist. Das l)mn'e der nen^n Tischleucht? tvsii'.t .!u?c'n '.lNiiel'l'l't'Ni Tvlictknovfschalter. Mil!!.'.' schlnszschiiiir und Zlecler laiin die nene Ti'ch- Sechsmal dünner als ein Frauenhaar Die Feinheit desMenschenhnares ist sprich-ivörtlich. Ausdrücke wie „haargenau" „um eines .Haares Breite" n. a. !>eioerseii durch ihre Anwendutig iiu <5prachgcl,rauch die all- l^enieine Ueberzeugung, daß ein Menschen' l)aar zn deii dunitsten Dingen ciehörr, di^' auf der Mlt gilit. Tatsächlich l)at ja auch ein sol6)es Haar eineii Durchlnesser von durchs^ (Äramm wiegen (also 13.000 m 19.5 g), obgleich das Wolframmetall, aus deiii der Draht besteht, fast ebenso schiver wie Gold ist. Ein Kilogramm des Drahtes ivürde demnach eine Längd von rund 7l)0 ttilo^ ineter ergeli^'u, ivas ungefähr der Luftlinie Berliu—Basel entspricht. Wickelt uian eiiien solchen Wolfrani-Draht in kicht nebeneiiian-derliegenden Winditngen auf eine Spule lo kommen auf 1 rm spulenbreitc 1000 Windungen. Die Hel?stellung derart dünner Wolfromdrähte ist eine der erstaunlichsten Leistungen der Glühlampentechiiik, denn Wolfram ist ein Metall, das von Natur aus zum Ziehen von feinen Drähten völlig ungeeignet ist. Erst nach vielen vergeblichen Mi'lhen und kostsp'el»i?t!l7 Versuchen faiid inan ein Verfahren, das die kriftaNiillsche Struttnr des Wolframs in eine faserförinigc uinwandelt. die ein Ziehen des Metall»^ zu feinen iind feinsteil Drähteil erinöglicht. Heilte ist dieses Verfahren selbst:verständ- lich voNkoutu:en durchgebildet uiid oerlanft absolut sicher, aber verlangt iioch iniiuer ten re Fabrikationseiilrichtuilgen und sorgfältig' stes Arbeiten. Der Ziehprozeß ist <'!ii Kapitel für slct>. Man kanil weil Wolfram eilie? der härtestell Metalle ist, nicht ge'vöhiiliche Zieheisen verivendeii, wie sie z. B. zum Ziehen von Eiseil- oder ^lnpferdrähteii dicneli, soildern liluß dafür den Härtesteil Stoff zn Hilfe ilehmeii, den es überhaupt gibt, den Diainanteu. Es ist eiil langer unchseliger Weg den ein gehäniinerter Wolfrainstab von der Starke eiiieS Bleististes zn diirchlaiisen hat, bi'? er als Dralit von >/,«» iniii Dicke den lettten Diauiant-'^iehsteiii verläset. Dieser Weg ist ivegen der kostspieligeii Eiiirichtuiigeit aiich teuer uiid macht das Eiidprodukt zn ciiieili 0;egcnstand von hoheiii Geldll'ert. sl'i>chl<' NN >ede ^ichtstccldose ai-^eichloi'^'» iverden. M:t dein neuen Verbraucher fi'ir alle die '^>ve,k', v'li eiiie gedämpfte Beleuchtuiig ivmis >1' !!.'!chtqiiclle. ...... Das Wisseil von dieseii Diiigcn zivirlgt uiis Achtung ab für die Glühlainpe. Wir seheii iil ihr, die so eiiisach erscheiiit, eiiie t^v^nlische Hochleistung, besoiider'.-i iir ihrein v''!ck:!>isteii Teile, deni feilten Wolfranidraht dessen Weis', glut uns so schönes Licht gibt. Das neue Klelnlicht entwickelt sich Das lieue, von der Allgemeiiien l^lektri-zitäts-l^iesellschaft Iicralisg<'brachte i'U^'iiilicht, das für WechsclstroiNiiet.^c niit lll» liiid 22«^ Volt Nehspannung bestiinult ist, besteht ans eiiler Ziverglainpe, wie wir sie von cieii Ta-schenlaiilpeii her keniien, init eiiier Spaii-iiung voii 4 Volt. Uin die Nehspaniiung des Wechselstroins v0il 110 bzw. 220 Volt auf diese geriiige Spailnnng ttiii,^nfornieil, ist dieser Zwergglühlainpe ini Bakelitgehänse ein Kletnnuispaniler vorgeschaltet, der die Ne(-t spaiiiiiing auf 4 Volt hernnterspannt. Bisher gab es das nene Minlicht iii z.vei Tiipeii, niid zivar eiiiuial als Zteckleli<1U.' :il!t .^ivei Steckerstiften ziiiii Aiischlus; an jede genornite Lichtdose dec^ Weende (.^jllihlaiiipeiisasjiiibg eingeschraubt werdeil SleNronenröhre als Wünschelrute Die Mängel, die der an- ll.nteii, linb-'n schon vo!- l ingei-er ;ilr ! It'N' ick! nIlg gh II jiII! selz c r as;. iiel !' cin tz^ir ^esistelliiiig vor '-^'.'asjeroorlominen sührt. Die neu^isle i^iilivicklui^g ans d <'t eiilein von einer Stiittgarter ^irma heran'-g.'öril't^il Apparat, d<'m -t<'hle-,^'nlterrnecht'lchen Er^ sorichniigcgemi, ii» t^en ;nrüeftlegenoen diei ^'^ahren I'ckondere li^rsolge vc-f^eichnon. Wie l>ei vorangei^ang^'uen ^^n-iiiUlitlionen äl>nlich.'r Ar! ln'!>ienl inau sifh '»'r auch der dlektroil.'nri^iire, »nl^lit aber all.' der .^trüste abzuichiriiieir, die ans oev Erd-el'erfläche ivirlsani sind, sodt^s; aiif s^e rät iilir die .^^räfie d-.'.- Uiilergrunde'? ^>i»r AnSiuirkung foiniiieil sollen. Die nlehriährige geologische ilns> nlg<-iiietirnläs; ge Uebcrprnfinig der (Irgebn'li: dev mit dem (^n'rät dur.ljg.'fstlnl'.'ii gen ^ülirte zn der Feilstelliing. derden ^l'^ilt^n nnk' ('»jünge. Verirerf'.nigeii. die "..'^.'asiv'llii^Inüng Uiilergrmides, iiisliesoiidere d,e llnt?r. scheiduiig von wiisserssilirendeii nn'i i i'In-N'cisev'ilbreild'.'n ^Palten, '.vre Il-elNitiie'-' heil der An^'alien lieg: bei deiii bis le'tt ausgenvrteten ?)latcrial Ii..; te!?oii!lchi.n >3lo vniigen fsist bei 1^^)",^ uiid bei Angaben aii' ''IL^asser bei 80— Das l^x'rät bedarf selbiti'rr'tändlich Nl'ch einer iveiteren Entwickl'.iiia. bildet ^rb^'r li'.'ute schon für d^.'ii Wissei'fachnianli ein n:ertvolles .^^ilisinittel l'ei d.'r Erichliestling 'der Wakserk'.'äste iind '^nr >^larleanir.' oon Verwerslingen nnd ^töruiigeli ini grnild. Fahrende Reparatur-Werkstatt für Kraftwagen Welck^'r Krafnv<^geitfahrer kennt nicht d.ls ziveifeil^asle Vergnüge,i, unierm'a^ plötzlich aiif Hilfeleist-nug einer ihin Uiibe-laiinlen Werkstätte angelvieien ^n lein, de ren Leistungsfäl)igkeit il)nl zweif^lli.ist er-scheiiit nnd der die für die 'liep^nain! !ei>ieezialivertzenge niid iüioki^^'ond^.'le d'rfatUeil^' selileii. Wie nx'sentlich dieser ,'^-all ist, ersslb! fi^ daraus, das; inaikt>e !>>ra'l'ahivr bei dei ltl^re'^ Mlirzeii^u's t^ivnleii lx'oorzii' gen, die eiiie inöglichst aiisgedehiitc ?pezial-reparaiiirilx'rüstätteil ulid Ersattteil!ag<^c-orgailisatioii besit.ien^ Zuliial erichcint d^ ''^>edentiiil^ soldiev Einril1>ti>ngen dort grost, iil^o in Verkehrsbelriel'^'n inii irvii llorz.!oc!g» ^arivmrr AeKmig^ Slk. ten Retzen und beweAilchen Zdcr .Hetmatstatiim jchwere Äagen hoch becns^ucht werden. so Icheil Fällen schafft ein iie uartiger ?6a1ten. Der Wagen ist sehr Prattrs^) unter uieir-Aie- Der ncuc Werkstattwagen in Stahlousrii-ftung zur Autoreparatur aus der Landstrasjc. M werden können. enthält tic»- Werl-'tnll>!>al?cit einen Lnftfomprclsor nnt .^essrl 'ür den Reisen- nnd eine Einrichtnnq den »oäidrul-kcibschinieldienft. eine A^rkoant mil Tchranbstoek, Malchiiieil und Al.'rtz>^liqe si'lv !!^tntil- uils> Mindcrrcparatllr und -(.^-rneucrunl^, t'^'erilt^^ für Rad' und Achc-fontrolle, eine hndrauUschl: Richt- un^ Mon-^stepresje, eine Tischbohvmas6)inpcn sich selbst einen ^slsaal iies6)afsen, indem sie in eine».' Tiese von etwa Metei: direkt unl?r dem ^'aus des Neckars cinen groszen Saal auö-sprcnFten, der eineir Durchmesser von etlvci ?-! Meter und eine Knppelhöhc von ^'8 Meter I)at. In die Wände de^ Äj>ett und eine Musiker ranrp<.' ein gehauen worden. Die Mschen sollen rclies^ kirtige Plastiken erhalten, die mit den berg-männilschen s^^erä^en dirett aus dem Gejte!N bl^rausstel^anen werden. Nach den neuesten Statistiken gab es zu ?nd^ de^ Jahres 193^ in ganzen Welt lurrd Millionen Motlirfahrzeng<. Auf die einzelnen Erdteile uortei^t sich diese rie» l'ige Anzahl wie solgt: Auierika 2(i.K M'l-liunen, Curepa Afrika Afisll imd Australien m'bst der ozcaluicl>'n Insel-loclt V.8 ?)Iillion?n. In Europ«? itel)t ^ranl-rei6) nlk (^1 an der ^Pit^e. es folgen l^ng« land nüt Teutschland mit Italien Nlit <>..'^7, das enropäiiche Ru^laird uiit N.lS ilnd Apmlien nnt <1.17 Millionen. ,In Belgien wiro der Plail erwogen, ein 5>ochstraßemiek von Urastsltl)rbahneu in einer (Gesamtlänge von etwa Mi knl ^iu I'ani!n. 'Der 1'l'ecier Str^^cte t>ronn—^i^iannheinl niurdc nunmehr cnc'!-griltig dein Verkehr ülit:cii<^ben. Die i^roß-fchrffahrt des Rheines kann nunines)r diö weit nach Deutfe^aud hinein vordringen und l^eb!l, die bislanj^ dein Aafscvvertekir unzugänglich Ovaren. Die kleinste el<'ktris6)e ?)casehinc ist' set^^t von einem unipris6)en Elektrotechniker namens Istoan Zimmermann kr'n^^ liert worden. Sie ist ein Tynanro, der nicht grösser ift als eine Fliege. Der Ä'rseriixier brau6)-te zur .^lerslültuilg diesem? ntertml'lrdigen «Piel Mges vier gai^e Monate. Hören ohne Ohr Die Technik Hilst den Gehörbehindertell Bon den sünf Sinnen des Menschen sind es zwet, die in zahllosen Fällen nicht voll leistungsfähig sind, das Auge u. das Ohr. Da aber gerade diese beiden Sinne die unent« behrlichsten sind, bemühten sich schon seit je" her Arzt und Technik, hier Hilfe zu brin-gcii und diesen beiden Sinnesorganen durch geeignete 5?ilfSlnittel nnd Apparate zu voll-wertigein Äbrauch zu verhelfen. Für die vehörbehinderten verwandte nian bis in unsere Tage das Hörrohr, das im Laufe der Zeit durch die zunehmenden Erkenntnisse und Erfahrungen auf akustischem Gebiet mannigfache Wandlungen in seiner Forin und Y^stalt durchmachte.^ Sein wesentlicher Mangel bestand in der Große und der damit verbundeneu UnHandlichkeit, abgesehen von dem Aufsallen, das seine Benutzung in der Oefsentlichkeit erregte. Nach der Er-findug des ^rnsprechers erschienen bald Ap- paraturen, die das Prinzip des Fernhörens für die Gehörbehinderten in zweckmäßiger Weise anwandten. Nun kommt es jedoch häufig, vor, daß die Luftübertragung des Schalles über das Ohr versagt oder nicht mehr besriedi^nd ist. Unr diesem Uebelstand abzulielsen und außerdenl die .Hörhilfe noch mehr unsichtbar zu machen, erfand Siemens-Reiniger dell K«o-chenleitungshörxr, der unter Ausschaltung ^es Ohres den aufgefangenen Schall direkt den, Gehl)merv über einige Schädelknochen zuleitet. Boraussetzung für cin solches „.hören ohne Ohr" ist eine ausreichende Funktionsfähigkeit des Gehörnervs und genügend großes Knochenleitvermögen. Der neue Knochenleitungshörer ist ein Zusatzgerät — beziehungsweise ein ErsatzgerSt für den Muschelhörer — zu den bekannten Phonophoven, die seit einer Reihe von Jah- Fvettag, l« M. September lW. ren zahllosen Schwcchörigen Hilfe bringen. Er ist so klein, daß er in der .Hand versteckt »Verden kann,'so daß feine Benutzung gar nicht zu sehen ist. Er wird inl Gebrauch da am Kopf angesetzt, wo nienland eine Hörhilfe vermutet. Im allgemeinen setzt nian ihn hinter dem Ohr an den Mastoid-Knochen an, er kann jedoch auch — gutes Knochenleitver-ltlögen vorausgesetzt — am Stirnknochen oder Schläfenbein, wie es denl Schwerhörigen am beqnemstcii ist, angesetzt werden. Zu dein K'nocheirleitungshörer gibt eS auch noch einen leichten ausziehbareil Handgrisf, mittels dessen nian sich Knol^nleitungshörers wie eines Lorgnons bedient. Zum dauerndeil oder längeren Gebrauch des Knochenleitungshörers l gibt es außerdem noch einen leichten Kopfbü-gcl, der durch das .Haar vollkoinmen verdeckt wird. Der neue .^wochenleitungshörer überträgt mit erstaunlicher Klangtreue und frei von allen Nebengeräuschen Wort und Ton un>t> schenkt seinen Benutzern die LeistungS^fähigkeit eines normalen Gehörs. Das konlplettc Gerät fiir Schtverhörige. Universal-Schallsänger init eins gebautem Stärkeregler lind — im Vordergrund — mit dem neuen Kno^ chenleitungshörer. V i l d links : Sckiwerhörige uilterhalten sick) mittels des neuen j^o-chenleitungshörers in Perbindung init Phonophoren. Die Dame benutzt den.^inocs^enleitungsörer mit ansziehbarem Handgriff. Sine Frau Diktator von Louisiana? Airs. Tharpe hütet das Geheimnis Huel) Longs / Die Sekretärin des Diktators im Miitelpunkt der Politik Amerikanische Zeitungen ^meldei»^ d^e kvetärin des ennordeten Zeirators .vue'i Long von Louisiana Hab.? >l'eg:!n der ihr von Long jik»ertragenen Bcsuzniss^ und ihrer alleinigen .^^enntnis von den Taten und Absichten des einstigen Diltatvrs den Schlüssel dcr politifcheii Lago von Louisiai^a in der.<)and. Eine Jahre alte l)übsche Brrluctte ist durch dcil Pli^tzliäzen Tod de-z Senators und Diktators von Luisiana, .'<>ncii Long, zuln Angelpuiikt der reichlich ver.mrrt gewordenen politischen Lage iir diesenl Staate geworden Alice Grosjeen Tharpe ist !ozn-sagen durch den Zufall in die Politii hinein geschlittert. Sie ist Stenotypistin, erhielt mit 1<> Jahren ihre erste Stellnne nnd karn, nachdem sie bei einer Reihe von Firmen ain Schreibmaschtnentisck) gesessen hatte, init^ IK Jahren in das Anwaltsbüro Long-Z, der damals in Baton Rouge eine <'inträqli-chc Advokaterrpraxis betrieb. Das; ^ie sur ihren Ehef stimmte, >til'^ er sick) l0/:6 zunl er-sten Ädalc unr den Gouvernenrsvosten in Louisiana boirxirb. versteht jick) wohl 'oon selbst. Die Tache nrißglürlte '^anial-Z, de'M Long erhielt nicht genng Stimlnei,. Uniso-nielir schätzte cr die seiner Sekrct-ir»?. Das Amvaltsbä'lro wurde seit lener ^^eit in zunehmendem Maße der Mittelpunkt politischer Pläne ntrd politischen C'hrgeizi's. nnd Mrs. Tharpe nahni an ihnen als ge» treni: Sekretärin ihre'' Herrn nnd Meister? .selbstverständlich täglich nnd ftiindli-h An- teil. Sie hatte trotzdenl nach Zeit, sich nebenbei rasch mit James Tcrrell zn l:erhei. mten. Das Glück dauerte nur lieben Mo-nate, dann ließ sie sich wieder i-h^-iden. Mr. Terrell verschwand in einer ülil>:n ^rimi-nalaffäre plötzlich von der Bildslriche. An .seine Stelle rat Mr. Tharpe. Als Long 1032 durch seine ?^'ahl zum Gonvernenr von Louisiana an die Macht kani, dieseit Posten dann aber, nach seiner Wahl zum Senator, mit dein nicht verfal-sungsinäßigen, dafür aber nmso ein'lußrei-chereil des unbeschränkt herrschend^'!, Diktators vertauschte, machte er Mrs. Tharpe nicht nur zn seiner engsten '^ertr^nten. ''andern er gab ihr anch in aller Form Rang und Anlt Mit Z-t Jahren wnrde Mrs Thnr pe Staatssekretär von Louisiana. Da-n «bcr übertrug ihr der Diktator anßcrhalb der nor malen Staatsbürokratie die Ausgabe, die gesainte Finanzgebarung des Staates ^'ou-siana zu überwachen. Selbstverständlich trar sie anch da nur sein Werkzeug. Aber vi^n ^esenl Anfsickitoposten aus ging' tatsäkl)iich die .l^x^rrschait über die ganze Staa'slnaichi-iterie aus. ^^eiiie Aufgal^ ohne Mrs. Tharpe. und keine Stener, die nicht dnrch ein von Mrs. Ts?arp<' ausgegebenes Dekret verhängt word'^il niäre. Im letzten Jahre verfügte sie llber rund 2z Mllionen Dollar. In ihre Vüchcr I)atte niemand sonst Einblick chste Beamte, ist ihr y?gen-Äer machtlos. Wird sie schließlich das Geheimms Hney Longs Preisgeben nrüssen? Die Demok-^aten, als deren Kandidat .Huet) Long seinerzeit gewählt N'nr'de. fürchten die Entl)nll:,ng, obwohl sie Longs selbst läiigst nberdriissig geworden sind. Die Republikaner und anderen oppositionellen Gruppen sorderit stürmisch, daß Gouverneur Allen ein Macht wort fpreche. Aber wahrscheinlich hat er selbst Angst vor dsin. lvas herauskomnien klinnte. Tiger als Einkommensteuer unwillkommen. Ein Tiger l)at kürzlich die uidiscsM nanzbehördeik in große Verleczeilhelt versetzt. Ein Mailn namens Basant Singh niar S7O Pflmrd Sterling a,l Einkonnllensteuer schuldig, und da er nicht bezahlte, rourde sein gesaintes Besitztunr verpfändet. Darunter befand si5i auck) ein au'?gewachs.'ner Tiger. Ein Tiger ist uiitcr Umstände:, cin nicht zu verachtender Wertg^genstand. aber die Beauftragten des Finall^z-anites ivaren nicht imstande, sich des Tigers ^u bemäch' tigeu, nnd Basant Singh lehnte — wa? man ihln nicht verdenken kann — Verantwortung sür das, was sich etwa ^^reig" nen könnte, ab. Schließlich lies; er sich aber herbei, einen Schuppen zn bauen lind den Tiger dort hinein zn sperren, bis di^' Beamten iveiter über ihli versügt haben ivürden. ?^n kam aber die Behi?rde dazwischen, erklärte, der Plan für die Errichtung Schuppens sei nicht gen'ehniigt ^vvrden. nidd Basant Singh innßte ih,l sofort n>ieder niederreißen. Das verioeigerte Singh. Darauf sollte der Schnppsen behördlicherseits entfernt werden. Ein Beainter erschien, trat aber schle NN igst wieder den Ri'lckzng an, als er den Vewosnier des vorschriftswidrigen Bauwerks, den Tig<.'r, eiitdeckte.